Sind die von der AfD Nazis so wie bei Hitler?

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7 Antworten

Die Politik der AfD bewegt sich schon sehr weit im rechten Spektrum, allerdings würde ich sie deshalb nicht gleich mit Hitler vergleichen. Hitlers Taten waren meiner Meinung nach extrem unmoralisch und verstießen gegen viele Menschenrechte. Und obwohl die AfD schon wie bereits erwähnt sehr rechts ist (Besonders ihre letzte Äußerung in Bezug auf diesen einen Fußballer...) , wären ihre Politiker meiner Einschätzung nach nicht dazu in der Lage, Millionen von Menschen grausam zu töten.

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Kommentar von Nunuhueper
01.06.2016, 23:12

 Nein, die" AfD hat sich nicht gegen diesen einen Fußballer" geäußert.

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Naja sie sind nicht so brutal wie Die Nazis Damals. Aber man sieht schon an gewissen Wortwahlen und Vorhaben das die Partei Rechts Orientiert ist. Ich sehe sie etwas weiter rechts von der CDU.

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Die Zeiten haben sich gewandelt, heute kann selbst eine rechtsextreme, ausländer- und minderheitenfeindliche Partei keine Konzentrationslager mehr errichten oder einen Angriffskrieg beginnen.

Ideologische Überschneidungen zwischen der NSDAP von Damals und Rechtsextremen und -populisten der Gegenwart gibt es dennoch: Völkischer Nationalismus, Diskriminierung und Ablehnung von religiösen und ethnischen Minderheiten, Hass auf politische Gegner, Propagierung traditioneller Geschlechterrollen, Glaube an großangelegte Verschwörungen etc.

Sicherlich hätten viele Menschen, die heute rechts wählen, damals Hitler unterstützt, denn auch er versprach einfache Antworten für bestehende Probleme. Und wenn man im Internet so manchen Hasskommentar inkl. perverser Gewaltfantasien liest, fragt man sich, ob die betreffende Person vor 75 Jahren nicht als sadistischer KZ-Aufseher tätig geworden wäre.

Aber: Wir leben nun im 21. Jahrhundert. Nazi-Ideologien gibt es zwar durchaus noch heute, aber im demokratischen Rechtsstaat und in der globalisierten Welt, haben sie keine Chancen mehr auf politische Durchsetzung. Die Rechtspopulisten von Heute stellen allenfalls eine stark gezähmte Variante der Nazis dar, auch wenn sie für denselben Personenkreis attraktiv erscheinen. Braun ist heute nicht mehr kackbraun, sondern nur noch leichtbraun. 

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"Nazis" ist die Abkürzung für Nationalsozialisten. Der Nationalsozialismus war eine dezidiert judenfeindliche, antiparlamentarische, ultranationalistische, antikapitalistische Ideologie. Das kann ich bei der AfD momentan insgesamt nicht erkennen. Auch radikale und polarisierende Positionen haben in einer Demokratie ihren Platz. Denn aus ihnen entstehen jene kontroverse Debatten, die eine Demokratie für ihre Existenz benötigt.

Übrigens: Nicht jeder Rechtsextremist ist auch ein Nationalsozialist, orientiert sich also am historischen Nationalsozialismus. Tatsächlich ist nur eine Minderheit der deutschen Rechtsextremisten neonationalsozialistisch ausgerichtet.

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Kommentar von Unsinkable2
01.06.2016, 22:03

"Nazis" ist die Abkürzung für Nationalsozialisten. Der Nationalsozialismus war eine dezidiert judenfeindliche, antiparlamentarische, ultranationalistische, antikapitalistische Ideologie.

Richtig, bis auf "antikapitalistisch".

Während man Juden strikt enteignete (doch nicht, weil sie "Industrielle" waren, sondern weil sie schlicht Juden waren), schanzte man deren Betriebsvermögen in der Regel deutschen Industriellen zu. Beispielsweise wurde die Familie Quandt (die besitzt heute knapp die Hälfte des BMW-Konzerns und etliche weitere Firmen und Beteiligungen) erst durch die Nazis zu einer so reichen Familie.

Tatsächlich waren die Nazis - und ganz besonders Hitler - glühende Verehrer der deutschen Industriellen. Bis zu seinem Tod versuchte Hitler beispielsweise "ein Freund der Familie Krupp" zu werden, was die ihm aber wegen seiner Abstammung - weniger wegen seiner Ansichten - bis zum Schluss verwehrte.

Und nicht zuletzt waren es vor allem die oberen Schichten - also "Unternehmer", Industrielle und Adelige -, die Hitler die Stange hielten; weil sie sich unter anderem von seinen Kriegsgelüsten eine sehr viel bessere Auftragslage erwarteten ... und diese dann ja auch bekamen.

"Links" waren die Nazis nur aus machttaktischen Gründen. (So wie etwa die SPD damals und heute.) Und das vor allem deshalb, weil in den frühen 30er Jahren der "Sozialismus" eine weit verbreitete und in allen Bevölkerungsschichten bekannte Phrase war. Man stritt über ihn, man redete über ihn, (fast) jeder hatte eine Meinung dazu. Und je ärmer die Leute waren, desto positiver waren sie dem Sozialismus gegenüber eingestellt. 

Mit dem Label "sozialistisch" fing man also en passant auch die einfacheren Schichten ein. Ganz besonders, da anfangs auch die SPD für die Nazis warb, die einfachen Schichten also von der Propaganda von zwei Seiten "unter Feuer" genommen und "zielgerichtet politisiert" wurden.

Doch "sozialistisch" waren sie genauso wie die SPD heute: Zwar steht im Parteiprogramm der SPD bis heute der "demokratische Sozialismus" als Ziel der SPD; doch will man in der SPD davon nichts wissen: "Das sei nur eine Phrase, die man aus Gründen der Tradition beibehalten habe", lässt die SPD dazu verlauten...

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Nein, das wäre überzogen, die AfD ist mehr so die Richtung CDU zu Adenauers Zeiten, mit all den Muff und Mief, wie er damals vorherrschte.

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Nein. Die AfD ist eine Partei der eher rechts angesiedelten politischen Mitte.

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Sie sind schon sehr rechts. Sie drücken sich nicht so hart wie in der Hitlerzeit aus, allerdings stehen in ihrem Parteienprogramm sowas wie "Die deutsche Sprache muss beherrscht sein" oder "Keine Interessen mit dem Islam"... must du mal lesen.

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Kommentar von Pug444
01.06.2016, 20:20

Und?

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Kommentar von Nunuhueper
01.06.2016, 23:07

Die AfD gab es aber noch nicht zur Hitlerzeit, da verwechselst Du was.

  Was spricht gegen die Beherrschung der deutschen Sprache?

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