seid ihr gläubig

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24 Antworten

Glauben? - Dies bedeutet zugleich, nicht wissen. Wer Wissen hat braucht nicht zu glauben. Das Glaubensbekenntnis der verschiedensten Religionen, und religiösen Gemeinschaften besagt in der Regel: Ich glaube an Gott, als dem Allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erden ... usw. Glauben also bedeutet in der Regel auch eine Verpflichtung. Wer aber in eine Pflicht gebunden wird, wird geistgesetzlich zugleich unfrei. Nun sagen viele, wer an Gott gebunden wird, der bekäme durch dieses Bündnis eine besondere Freiheit, doch dies ist unrichtig, in Wirklichkeit denke ich, muss man den Umgang mit dem Glauben und damit das sich einbinden in ein Ziel immer freiheitlich selbst entscheiden. Für mich ist Glauben müssen die höchste Kathegorie Unfreiheit, aber im Glauben liegt auch die Möglichkeit, es zu dürfen, glauben dürfen ist somit die landläufig am häufigsten gegebene Antwort, wenn man diesbezüglich gefragt wird. Ja! Ich darf es tun, aber ich muss nicht! Einen anderen aber nach seinem Glauben zu fragen, ist zunächst nicht provokant, dies jedoch könnte der Umgang mit entsprechenden Antworten werden. Die Glaubensfrage ist daher immerschon eine sehr heisse Frage gewesen. Möchtest du, lieber Fragesteller dir tatsächlich eine öffentliche Antwort geben lassen, so wirst du dadurch auch gezwungen, Meinungen in einer gigantischen Vielfalt hinnehmen zu müssen. Und da wäre dann wieder der Zwang, der die Glaubensfrage im Grunde genommen Brisant macht. Ich glaube alles, zugleich aber an niemanden, solange bis es sich beweist. In dem Moment, da sich bewiesen hat, woran ich glaubte, wird Glauben zu Wissen, und Wissen zu einer Macht. Daheraus ergibt sich, dass "ich" die Macht habe, glauben zu dürfen, um Wissen zu erlangen. Eines möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen; Der Glaube, zu dem insbesondere die Menschen sehr intensiv gezwungen sind, ist wie alles andere auch Schöpfung. Ihr ( der Schöpfung "Glaube" ) ging eines der grössten Ereignis in der Menschheitsgeschichte voraus, welches das Wissendürfen ablöste, und den Zwang glauben zu müssen installierte. Es gäbe noch viel erwähnenswertes zu diesem Thema, hier jedoch will ich es mit dieser meiner Antwort bewenden lassen. Euch alles liebe, herzlichst Jessica. http://www.religion-der-herzen.de

Ich glaube.

Dass nicht alles mechanistisch erklärt werden kann (auch in Zukunft nicht), sondern der "Geist" ein Wörtchen mitzureden hat. Daraus folgen dann diverse, auch in den Religionen wiederzufindende Konsequenzen. Etwa gewisse moralische Richtlinien und ein generalisierter Idealismus. Liebe, Hoffnung, etc.

Weil sich mir die Welt so darstellt, dass keine andere (keine nicht äquivalente) Interpretation möglich ist. Unter den äquivalenten Interpretationen ist der Glaube die, die mir am meisten liegt.

Ja. Ich glaube an Gott und seinen Sohn, Jesus Christus.
Warum? Puh - da könnte ich jetzt stundenlang schreiben...
Ich hatte mich als Jugendlicher mal bewusst gegen Gott, Bibel, Kirche etc entschieden. Das schien mir gegen die Naturwissenschaften zu verstoßen und außerdem kannte ich Leute, die meinten Christen zu sein, nach meinem damaligen Empfinden dem aber in keiner Weise gerecht wurden. Ich empfand vieles als Heuchelei.
Einige Jahre später habe ich mich wieder mit der Frage beschäftigt, weil ich es auch nicht richtig fand, eine so wichtige Frage auf Basis einiger schlechter Erfahrungen zu entscheiden. Zudem fand ich gutes wissenschaftliches Vorgehen klasse: Möglichst vorbehaltlos und objektiv an Probleme oder Fragen heranzugehen. Ok, habe ich mir gesagt, dann beweise ich mir eben, dass es Quatsch ist, an einen Gott zu glauben (da war wohl noch Ärger den Christen gegenüber vorhanden), habe mich aber bemüht objektiv zu sein. Ergebnis: 5 Jahre später habe ich mich sehr bewusst für Jesus Christus entschieden!
Ein paar Gedanken waren:
-> Nur weil es Leute gibt, die meinen, Christen zu sein, aber nicht danach leben, heißt noch lange nicht, dass es keine Christen gibt, die tatsächlich danach leben. Selbst wenn es niemanden gibt, der ein "richtiger" Christ ist, heißt das noch lange nicht, dass es Gott nicht gibt.
-> Mit Naturwissenschaften kann man nur "Regelmäßigkeiten" überprüfen oder entsprechende Rückschlüsse ziehen. Naturwissenschaft kann niemals etwas Übernatürliches (wie Gott oder von ihm gewirkte Wunder) überprüfen, beweisen oder widerlegen - damit haben Aussagen gegen in der Bibel beschriebene Wunder einen entsprechend geringeren Stellenwert.
-> Wenn man behauptet, dass Aussagen der Bibel nicht der Wahrheit entsprechen, dann unterstellt man den Autoren (bestenfalls versehentliche) Lügen.
-> Wichtige Aussagen der Bibel sind unter historischer Betrachtungsweise teilweise deutlich besser belegt, als andere historische Ereignisse, die aber keineswegs in Frage gestellt werden.
-> Welche Chance hätte ein damaliger Augenzeuge eines Wunders (z.B. der Brotvermehrung bei der Speisung der 5000) gehabt, Dich heute von der Richtigkeit und Realität dieses Ereignisses zu überzeugen? Wer mit einer fertigen Antwort an die Beantwortung einer Frage geht und keine andere Antwort zulässt, muss sich nicht wundern, wenn er zu genau dieser fertigen Antwort findet!
-> Jesu Gegner von damals (z.B. Pharisäer) haben seine Wunder nicht geleugnet. Warum? Weil sie wussten, dass sie stattgefunden hatten. Hätten die Wunder nicht stattgefunden, hätte ich - wenn ich Pharisäer und Gegner Jesu gewesen wäre - publik gemacht, dass er die Wunder gar nicht vollbracht hat! Dies ist aber nicht geschehen! Sie gingen anders vor: Sie sagten, er würde mit dem Teufel in Verbindung stehen und der würde ihn zu den Wundern befähigen!
-> Schließlich habe ich auch persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht. Dies sind natürlich sehr subjektive Dinge. Wenn ich sage Gott hätte mir in bestimmten Situationen geholfen, kann selbstverständlich jemand anderes behaupten, es sei Zufall gewesen. Fakt ist jedoch, ich habe seine Hilfe mehrfach erlebt.

Für mehr Infos: einfach fragen ;-)
Gruß wiele

tut mir leid aber ich glaub an den ganzen quatsch halt nicht. bevor ich dran glaube dass jemand z.b. wasser in wein verwandelt, glaub ich eher daran dass sich irgenein ungebildeter spinner das ausgedacht hat.

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ja weiss ich. ist ja auch schön und gut. ich zweifle auch nicht an seiner existenz. aber ich zweifle daran, dass er sohn eines überirdischen allwissenden megamans ist und das er wunder vollbringen konnte. viel mehr war er ein netter typ, der sich ein paar lebensregeln ausgedacht hat, die er für richtig hielt, ist damit rumgezogen und hat seine weisheiten gepredigt. und das in einer zeit, wo die meisten menschen null bildung hatten und dir eh jeden mist geglaubt haben, den man ihnen erzählt. heut gibts auch noch sowas. das sind sekten.

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Eigentlich war ich schon versucht, die hier gestellte Frage ausführlich zu beantworten, weil der Glaube in meinem Leben eine zentrale Rolle spielt.

Aber bei der Art und Weise wie BobSacamano hier mit den Antworten umgeht, lasse ich das bleiben.

Nicht, dass ich einer Diskussion über meinen Glauben aus dem Weg gehen möchte. Aber die Art und Weise, wie Du hier mit dem Glauben und den Gefühlen der Menschen umgehst ist unter aller Würde. Was Du glaubst darfst Du gerne publik machen, aber lass bitte Deine herabsetzenden Bemerkungen sein. Wenn Du nicht akzeptieren willst, dass Menschen an Gott glauben (und "glauben" bedeutet hier etwas anderes als "nicht wissen"), dann hättest Du Dir die Frage einfach sparen sollen. Du vermittelst den Eindruck, dass alle, die an einen Gott glauben, beschränkte Hinterweltler sind. Glaube mir, es gibt auch wirklich intelligente Menschen, die an einen Gott glauben.

Mache Dir Deine Gedanken darüber und spare Dir ausnahmsweise einen weiteren herabsetzenden Kommentar.

Allen anderen möchte ich sagen, dass Kirche und Bibel zwei Paar Schuhe sind. Vieles, was die Kirchen lehren steht nicht in der Bibel und vieles, was in der Bibel steht, wird in den Kirchen nicht gelehrt. Wenn man einer Mutter, die ihr Kind verliert (Hallo Ulrike) erzählt, dass Gott das verursacht hat, um ihren Glauben zu testen, oder "weil er noch ein Engelchen brauchte" ist das eine infame Lüge. Wer das behauptet, hat die Bibel nicht gelesen.

formulierungen wie "gott hat ihn zu sich geholt" habe ich einige gehört. was die kirche aus dem glauben gemacht hat, finde ich sowieso nicht richtig. und kirchensteuer sowieso schon mal gar nicht!

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also, wenn ich hier die gefühle von jemandem verletzt habe, tut mir das leid, weil das nicht meine absicht war. ich bin halt ein direkter typ. und ich bin noch jung und sage immer was ich denke, auch wenn das nicht immer klug ist. ich denke da fehlt mir noch reife und innere ruhe. bin halt temperamentvoller. um das mal klar zustellen, ich aktzeptiere es zu 100%, dass menschen ihren glauben haben und danach leben. soll jeder tun, was er für richtig hält. ich selbst halte religion und den glauben daran für absoluten schwachsinn. aber nur weil das meine meinung ist, soll sich bitte niemand deswegen angegriffen fühlen. ich hab ja auch kein problem damit, wenn jemand meine ansicht für dämlich hält. eins muss ich noch loswerden. und zwar geht es um den begrif "glauben". mir wurd hier schon 2 mal gesagt, ich würde an die wissenschaft glauben. diese formulierung ist mir echt ein dorn im auge. das hat doch nichts mit glauben zu tun. wenn ich irgendwelche physikalischen oder biologischen prozesse nachvollziehen möchten, greif ich auf wissenschaftliche informationen zurück. was hat das mit glaube zu tun. was soll dieses wort in dem kontext überhaupt. und zu dem punkt, dass die wissenschaft auch nicht alles erklären kann. dazu kann ich nur sagen, alles was sich mit der wissenschaft heute nicht erklären lässt, ist einfach noch zu hoch für unseren verstand und wir befinden uns dann einfach noch in einer zu frühen evolutionsstufe, als das wir es mit unserem verstand begreifen könnten. genauso wenig hätte ein neandertaler erklären könne, warum es regnet. für ihn war das bestimmt auch was überirdisches und da er es sich nicht erklären konnte, waren irgendwelche überirdischen mächte dafür verantwortlich, dass wasser vom himmel fällt. aber nur weil man etwas nicht erklären kann, weil man einfach noch zu blöd dazu ist es zu begreifen, bedeutet das doch nicht automatisch, dass es sich um eine höhere macht handeln muss oder an ein von gott geschaffenes wunder.

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@vrunk: Ich kann Deine Aussage nur unterstreichen! Schade, dass Du wegen BobSacamanos Reaktionen Deine Antwort nicht so gegeben hast wie Du es ursprünglich vorhattest - mich hätte es interessiert!
Gruß wiele

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Nein, ich glaube nicht. Denn Glauben heißt doch vermuten und auf solche unsicheren G´schichten laß`ich mich nicht ein. Aber ich liebe Gott und vertraue auf Ihn und weiß daß ich mich auf Ihn/Sie verlassen kann, wie ein kleines Kind auf seine gute Mutter und seinen guten Vater und seine guten Tanten, Onkeln, Großeltern, Geschwister usw.

Vor ein paar Jahren bin ich zum Islam übergetreten.Ich war immer auf der Suche,hatte dann einen schweren Schicksalsschlag und fand darin Trost. Ich distanziere mich absolut von Radikalen!!!Ich habe den Islam von einer ganz anderen,"zarten" Seite kennengelernt (Sufismus),wo noch der Koran gelebt wird,was wiederrum hier nicht so wirklich einfach ist (Kopftuch hatte ich,ging aber schon aus beruflichen Gründen nicht mehr).Trotzallem mit Herz dabei!

im koran wird das kopftuch tragen nicht mit einem wort erwähnt.

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@BobSacamano

Das stimmt,aber es gibt ja auch Gesetze,die Farz (die Dinge die man tun MUSS9und Sünnet (Die Dinge die man tun KANN und die dann "mehr Punkte" geben! Beim Gebet aber Muss man eins tragen und das steht da auch!!!

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ich glaube vor allen dingen, daß der vatikan und alle priester, bischöfe, kardinäle etc. ganz gut von unseren gezahlten kirchensteuern leben...

Bin auch katholisch und auch gläubig. Allerdings gehe ich nicht regelmässig in die Kirche und sehe auch manche Äusserungen des Pabstes für fragwürdig an. Jedoch glaube ich an Gott und bin der Meinung als Christ, dass 10 Gebote als Gesetzeswesen ausreichen.

.. klar reichen die 10 Gebote, und wenn der Gläubige dann dagegen verstösst, dann husch husch in die Kirche zum Beichten ..

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Als Kind war ich naiv gläubig (bin kath. erzogen worden), aber irgendwann kam mir der Glaube an Gott abhanden.
Seit längerer Zeit beschäftige ich mich wieder ziemlich intensiv mit dem Thema und denke ich werde mich wieder annähern. Aber es ist eine andere Art von Glauben als während der Kindheit.
Die Frage nach dem Warum kann ich nicht eindeutig beantworten. Es ist mir einfach ein Bedürfnis.

Heißt es nicht aber "Ihr sollt glauben wie die Kinder..." ? ;)

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Das Bedürfnis hat Dir bestimmt Gott ins Herz gelegt :) Würd mich freuen, wenn Du bei mir vorbei schaust: http://www.elfengrau.de da gibt es einige Texte und Themen.

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Ja, ich glaube aus Überzeugung und bin katholisch. Der Glaube begleitet mich durch mein Leben, gibt mir Halt in dunklen Tagen, aber auch Freude an guten Tagen. Die Lehre Jesu ist einfach ein Vorbild und ich glaube, wenn heute die Menschheit sich mehr daran halten würde, wäre unsere Welt ein wenig besser.

net falsch verstehen. jedem das seine. ich aktzeptiere, dass du so denkst, aber für mich persönlich ist das halt ganz starker tobak

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Ich wünsche mir so sehr, dass ich genauso denken könnte! Mein Glauben hilft mir auch sehr in schweren Zeiten und ich liebe Jesus von ganzem Herzen, aber ich habe IMMER Zweifel im Hinterkopf. Seit der Steinzeit glauben Menschen an irgendwelche Gottheiten, weil sie die Welt nicht verstehen oder den Gedanken nicht ertragen können, dass sie nach ihrem Tod einfach nicht mehr existieren. Ich bete jeden Abend darum das mir meine Zweifel genommen werden.

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Ich bin keine Christin, aber ich halte die Möglichkeit, dass Gott, Göttin oder Götter existiert/en für möglich. Elohim, das hebräische Wort für Gott, ist ungeschlechtlicher Plural, neutral, weiblich-männlich, was nahelegt, dass Menschen früher einmal an eine Vielheit von Göttern geglaubt haben, die das Weibliche als Schöpferisches nicht - wie später in der Bibel immer wiederkehrend - abgewertet oder ausgeschlossen hat. Diese Idee der Vielheit von Göttern oder Göttlichem haben mich langsam zu meinem Glauben geführt. Zum Pantheismus, und dann zum Animismus, nichts davon in Reinform.

Ich glaube an die Kraft der Liebe. Und ich suche nach meiner Liebe zu mir, da ich andere Wesen nur wirklich lieben kann, wenn ich mich selbst liebe.

Ich glaube daran, dass das Göttliche in jedem Wesen ist. Ich glaube daran, dass alles beseelt ist, sowohl Menschen, Tiere, Pflanzen als auch Gestein, der Wind, das Meer, Orte und und und...

Ich bin überzeugt, dass es im Chaos eine Art höhere Ordnung gibt und das alles miteinander verwoben ist und ein Ganzes bildet, von dem wir nur jeweils einen kleinen Teil erkennen (wie die Blinden, die jeweils einen Teil eines Elefanten ertasten). Und dass wir aus den Umständen, die uns das Leben bietet, das Beste machen sollten, denn wir haben nur dies. Übrigens sehe ich Chaos auch als wiederkehrende Chance.

Ich weiß, dass ich mir beim Universum etwas wünschen kann, wenn ich es klar genug formuliere und es aus meinem Herzen kommt. Kein Lottogewinn, sondern wirklich benötigte Dinge oder Lösungen.

Ich halte es für wahrscheinlich, dass es eine unendliche Energie- und Lebensquelle gibt, aus der wir kommen und in die wir zurückkehren, gegebenenfalls, um daraus neu zu entstehen.

Du hälst die Möglichkeit für möglich? - Nett gesagt. :)

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Eine wirklich interessante Formulierung. Hochachtung - Du hast Dir intensiv Gedanken gemacht. Das finde ich gut, auch wenn ich Deine Überzeugungen nicht teile.

In einer Aussage muss ich Dich aber korrigieren. "Elohim" ist ein sog. Erhabenheitsplural. Da die Israeliten damals nur einen einzigen Gott angebetet haben (s. a. das erste der Zehn Gebote), macht Deine Definition keinen Sinn. Der Erhabenheitsplural soll die besonders erhabene Stellung Jehovas (oder Jahwes) als der allein wahre Gott im Gegensatz zu den falschen Göttern der umliegenden Nationen herausstellen.

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Insgesamt schön formuliert... Ist Dir auf dem Weg schon mal Tiplers "Die Physik der Unsterblichkeit" begegnet? :)

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Tja - also ich glaube auch an Gott und Jesus und warum? ER selbst hat mir die Augen geöffnet, seitdem hat sich mein Leben komplett verändert zum Positiven und es geht mir so gut, wie noch nie zuvor :) Mein ausführliches Zeugnis kann man in meinem Forum nachlesen, wenn es interessiert: http://www.elfengrau.de

Übrigens, glauben heißt auch wissen - und der Glaube an Jesus macht frei - und nicht gebunden

Ich Glaube an Gott und an alles was in der Bibel steht, weil das alles plausibel ist und die Bibel bzw. Gott uns eine wunderbare Hoffnung für die Zukunft gibt.

ich bin nicht mehr gläubig, obwohl meine eltern alles versucht haben, mich zu einer gläubigen katholikin zu erziehen (jeden sonntag aus dem bett geholt und in die kirche geschickt).

einige wenige der gründe: vor 6 jahren ich bin durch stress im job krank geworden: nach ansicht meiner eltern würde ich gesund, wenn ich in die kirche gehe und bete. ich habe da lieber an meine therapeutin "geglaubt". mein sohn starb letztes jahr bei der geburt: nach ansicht meiner eltern, weil ich zu wenig zum "lieben gott" gebetet habe und erst während der schwangerschaft geheiratet hab - und das auch nur standesamtlich! seit diesem ereignis glaube ich nicht mehr an einen gott, jesus oder sonst wen, der es zulässt, dass ein baby stirbt (aber wahrscheinlich sollte ich ja "nur" von gott getestet werden. gott hat es ja sicher nicht ohne grund so gewollt...)

und meine streng gläubigen eltern, die JEDEN sonntag und feiertag in die kirche gehen und nach gottes willen handeln und leben? mein papa hat jetzt parkinson, meine mama hatte schon mehrfach mit einer wundrose am bein zu kämpfen. das sollen tests von gott sein, um den glauben zu prüfen, wie meine eltern denken?

sorry, aber DAS glaube ich auf keinen fall! was sollte das für ein gott sein, der so etwas macht???

man kann auch ohne den glauben an einen gott als guter mensch leben und handeln.

Ich kann das nachvollziehen, was Du schreibst. Es wundert mich nicht, dass Du keinen Glauben hast. Und es tut mir schrecklich leid um Dein Kind!

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Ich weiß schon, warum ich nicht katholisch geworden bin, Deine Eltern sind ja echt die Härte... Ich dachte immer gerade Katholiken glauben daran, daß jemand (grad ein unschuldiges Kind) zu Gott geht, wenn er stirbt, wie können sie es dann als Bestrafung für Dich sehen? Denn wenn man den Gedanken weiterspinnt - Dein Kind ist bei Gott, und ihm geht's gut - könntest Du Dich ja rein theoretisch auch für Dein Kind freuen, statt über Deinen Verlust zu trauern, wo wäre dann die Strafe? Außerdem glaube ich nicht an einen strafenden Gott, seit ich das erste Mal ins NT geschaut hab...

Warum Gott Krankheiten, Schmerzen und Tod zuläßt? Ich weiß nicht, ob man das als direkte Prüfungen des Betroffenen sehen muß oder sollte, wenn, dann gleichen sich da glaub ich alle Religionen, denn alle Menschen sind von diesen Dingen betroffen. Und jede Religion, nicht nur die christliche, käme da in Erklärungsnot.

Aber wenn es diese Dinge nicht gäbe, hätten wir heute schon den Himmel auf Erden, und den sollen wir doch, wenn wir brav waren, was ja bei jeder Reli was anderes heißt, erst nach dem Tod erleben, oder? ;)

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Liebe Ulrike, Auch mir tut es sehr leid um Dein Kind, aber Dein Kind ist auf jeden Fall bei Gott. Was Deine Eltern da so verzapft haben - oh je, die haben wohl einiges falsch verstanden. Das man an Gott glaubt, heißt nicht, das man ein Leben ohne Schmerz oder Krankheit führt - und Gott hat Dich auch nicht bestraft oder so. Schade ist, das Du Gott an dem Glauben Deiner Eltern festmachst - entdecke ihn doch mal völlig unabhängig

Alles Gute

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@Sternenfee

danke, nein. was es in meinen augen nicht gibt, brauch ich gar nicht erst suchen, geschweige denn entdecken.

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Es ist doch wirklich unglaublich wie dieses Thema immer wieder die Leute antreibt. Wohl zu keinem Thema gibt es so viele Antworten, Diskussionen usw. Das zeigt doch wohl, das es wohl fast jeden Menschen in irgendeiner Form beschäftigt. Ob katholisch oder anderst gläubig. Also lässt das wohl keinen richtig kalt.

BobSacamano: Warum hast Du den Menschen hier diese Frage gestellt? Was möchtest Du wissen bzw. bezwecken? Dient Dir das hier nur als Bühne um zu verkünden, wie sehr Du alles, was die Menschen hier über ihre Herzensüberzeugungen schreiben, für Quatsch hälst?

Das finde ich ehrlich gesagt unfair. Viele antworten einfach, weil gefragt wurde, nicht weil sie diskutieren wollen. Punktum.

Ich Glaube an Gott und Jesus Christus ---

Ich bin evangelisch, gehe aber nicht zur Kirche und glaube nicht an die Kirche, den Pfarrer oder die Bibel.

Ich glaube an Gott und Jesus Chrsitus, weil ich einfach spüre, dass es beide gibt, wenn ich "in meiner Kirche" (Natur) spazieren gehe und wenn ich zu ihnen bete.

heisst das, du glaubst nicht an die evolution sondern daran, dass gott alles erschaffen hat?

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Ich habe doch geschrieben, dass ich NICHT an die Bibel glaube !!!

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An was für einen Gott glaubst Du, wenn Du nicht an die Bibel glaubst?

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Ich glaube an mich und an meine Familie. An Gott glaube ich nicht und finde wenn es keinen Glaube mehr an irgendeinen Gott geben würde, gäbe es auch zu gut 2/3 keine Kriege mehr.

Obwohl ich mich (bei einer undefinierbaren höheren Institution) immer bedanke, wenn eine heikle Situation gerade noch mal gut ausgegangen ist, halte ich Religionen für nichts anderes als Opium fürs Volk.

"Opium für's Volk"? Lenin lässt grüßen ;-)

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...und geldmacherei für den vatikan!

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Ja, an Gott und an Jesus, weil nur in Jesus das Leben ist, weil nur er vom Tod auferstanden ist.

Was möchtest Du wissen?