Sehr trockene Hufen! (Pferd)

5 Antworten

Wenn man Hufe wässern muss, damit sie nicht Probleme bekommen, dann ist das ein Zeichen für schlechte Hufbearbeitung, denn der gesunde Huf eines Steppentiers kommt mit langen Trockenperioden weitaus besser zurecht als mit langen Feuchtperioden, wobei beim ordentlich bearbeiteten Huf beides kein Problem macht.

Bitte kein Öl oder Fett auf die Hufe - so nett es oberflächlich aussieht, den Huf in seinen Strukturen wirft es völlig aus der Bahn. Die Regeneration, wenn er denn mal endlich gut bearbeitet wird, verlängert das enorm.

Daher mein Rat: Unbedingt mal eine zweite Meinung einholen. Wenn Du magst kannst auch mal Huffotos wo hochladen, wo man rein schauen kann, hier sind auch echte Fachleute, die sehr gut einen Überblick geben können, wo es aktuell klemmt. Genaueres sieht ein guter Huforthopäde vor Ort. Ich kann da nur immer wieder zu welchen von den Listen auf www.difho.de raten, denn von denen habe ich noch keinen einzigen schlechten Huf gesehen. Umgekehrt sehe ich sonst irgendwie nur schlechte. Risse, verkippende Wände, Strahlfäule (Folge von Scherkräften im Huf) und vieles mehr ...

du hast die antwort doch selbst geschrieben.

wasser drauf. pferd eine stunde lang jeden tag mit allen vier hufen in wassereimer stellen.

oder im morgentau mit ihm eine stunde spazieren gehen - täglich.

oder eben das pferd über nacht auf der koppel lassen.

pferde wissen selbst, dass es gut für sie ist, über die feuchte wiese zu laufen.

Dein Pferd hat schon recht damit. Trockenes Wetter bedeutet trockenen Boden, und der erfordert härtere Hufe. Also werden die Hufe trockener.
Wenn man ein Pferd lässt, regelt es fast alles selbst und das vernünftig.

Lass das Fett und das Öl weg! Das macht die Hufe erst recht kaputt.

Wenn sie zu trocken sind, hol dir einen guten Huforthopäden an die Seite, die können dir da weiterhelfen. Hufschmiede haben von sowas leider kaum Ahnung.

anmerkung:

das pferd ist nicht zwangsläufig ein steppentier.

es gibt auch sumpfpferderassen.

die echten urpferde, wie etwa exmoorpony oder ursprüngliches dartmoor benötigen feuchtigkeit von aussen.

beim mongolenpferd oder rassen mit starkem einfluss kaspischer pferde (araber und deren abkömmlinge) handelt es sich um steppenpferde.

beim problem trockener huf ist also die frage nach pferdetyp und rasse wichtig.

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@Freyka

das gerücht vom steppentier hält sich hartnäckig - selbst unter fachleuten... ;-)

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@ponyfliege

Ich weiß das eigentlich, hab es nur vergessen, hinzuschreiben :P

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