School of the air?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also die School of the air ist mit einer normalen Schule nicht vergleichbar. Der Unterricht findet zwar täglich statt, aber es sind deutlich weniger Schulstunden als bei uns. Dazu kommt, das auch die Eltern mit eingebunden sind und dich anleiten müssen. Also wenn man sich das Unterrichtsmaterial für ein 4. Klässer ansieht, erkennt man, daß dort nicht so viel vermittelt wird, wie in einer richtigen Schule. Wobei die Kinder deutlich früher mit der Schule anfangen. Haben die Eltern eine gute Bildung und können ihr Wissen auch gut an die Schüler weitergeben können die Kinder auch etwas werden. Doch bei Migrantenkindern wird es schon schwer.

Positiv bewerte ich die Möglichkeit, das die Eltern eine Auszeit nehmen können oder beruflich auch im Ausland sein können und ihre Sprösslinge trotzdem am australischen Unterricht teil nehmen können. Auf ein Internat können solche Schüler eher nicht - denk an ein 4-jähriges Kind, dessen Eltern beruflich in Dubai zu tun haben. Oder Eltern, die ihren Kinder Australien zeigen wollen. Die nehmen halt einfach ein ganzes Jahr Auszeit und die Kinder gehen in die School of the air. Also beide Schulen kann man nicht miteinander vergleichen. Sie haben andere Ansprüche. Außerdem weiß ich nicht, willst du in eine boarding school, die 1000 km von deinen Eltern entfernt ist? Das bedeutet auch, das du in den Ferien häufig nicht nach Hause kannst. Überlege dir, ob ein Grundschüler dessen Eltern z.B. im Bayrischen Wald leben, auf ein Internat in Hamburg gehen sollte.

Man kann gar nicht "auf so eine Schule"gehen. Diese Schule gibt es in der alten Form gar nicht mehr, weil mittlerweile der Computer das Radio längst ersetzt hat, und zweitens weil diese Form der Schule nur gedacht war für Schüler, die auf abgelegenen Farmen leben, oft 25 km oder mehr vom "Nachbarn" und 100 km von einer Stadt und einer Schule entfernt.

Wieso nur 100 km von einer Stadt entfernt? Wir waren im Australischen Outback, da liegen teilweise rund 1.000 Kilometer Gravelroad bis zur nächsten Stadt mit Schule.

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