schimmel an der wand durch kalte wand?

18 Antworten

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das wird wohl von der kalten aussenwand kommen, durch richtiges lüften und heizen sollte das verschwinden. wenn die wände feucht sind, lüftest du viel zu wenig. zwei bis dreimal am tag das fenster 5 minuten, morgens auch gern mal 10 minuten richtig aufreissen.. so das feuchtigkeit abziehen kann. und dann wieder nen bissle heizen, wenns so kalt ist.

Du mußt auf jeden Fall gut lüften. 3-4 mal täglich stoßlüften ist am besten. Wird der Raum geheizt? Falls ja, sollte sich dann eigentlich kein Schimmel bilden. Falls nein, ist das gut möglich. Ich könnte dir das bauphysikalisch erklären, aber das ist mir jetzt zu umständlich! :) Hat auf jeden Fall was mit dem Taupunkt im Gemäuer zu tun. Falls also der Raum im Winter nicht geheizt wird, wäre es aber doch ratsam, ihn gelegentlich durchzuheizen, damit sich die Luftfeuchtigkeit verringert.

Hier kann ein Sachverständiger weiterhelfen und nicht gefährliches "Halbwissen" einiger Beiträge.

Der Baukörper sollte untersucht und berechnet werden.

Nach DIN 4108-2:2003-7 Wärmeschutz und Energie – Einsparung in Gebäuden; Teil 2: Mindestanforderung an den Wärmeschutz Ausgabe 2003 unter Punkt 6.2 Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung heißt es: „…muss der Temperaturfaktor an der ungünstigsten Stelle die Mindestanforderung fRsi > 0,7 erfüllen, d.h. bei den unten angegebenen Randbedingungen ist eine raumseitige Oberflächentemperatur von > 12,6 °C einzuhalten….Es liegen folgende Randbedingungen zu Grunde: Innenlufttemperatur 20 °C, relative Luftfeuchtigkeit 50 %, Außenlufttemperatur -5 °C, Wärmeübergangswiderstand innen RSI 0,25.

Tja, jetzt müsste das ein Laie bloß noch verstehen können, gell? ;)

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@Bella73

Ein Heiz-und Lüftungsleitfaden für den Bewohner wäre verständlicher und weitaus billiger als ein Sachverständiger!

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@Padri

Aber auch ein Sachverständiger möchte leben...gelle;)

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Hallo ,

wie ist die Geometrie des Raumes im Gebäude? Befindet sich der betroffene Bereich an einer Außenecke? Wie hoch sind die Oberflächentemperaturen im betroffenen Bereich? Nach Klärung ergeben sich folgende erste Maßnahmen:

Untersuchung auf stoffliche oder geometrische Wärmebrücken

1.1 Bestimmung der Oberflächentemperaturen (unter 12,6 °C besteht generell Schimmelgefahr) ggf. durch Wärmebilder

1.2 Bestimmung der kritischen Oberflächentemperatur durch Berechnung nach DIN EN ISO 13788 (Raumseitige Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächen-feuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren - Berechnungsverfahren)

Beseitigung der Ursachen

Ziel: Erhöhung der Oberflächentemperaturen in den kritischen Bereichen

Es wird ein Energieberater benötigt, der sich mit der Berechnung von Wärmebrücken auskennt. Referenzen werden dringend empfohlen! Energiebraterforum: http://www.energieberater-vergleich.de/das-energieforum.html

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Durchaus kann es an der kalten Wand liegen oder am lüften. Lass es durch Fachleute prüfen, evtl. je nach dem gibt es auch von Malerwerkstätten eine Schimmel- behandlung. Je nach grösse des Schadens Ursache soll halt festgestellt werden

Durch eine kalte Wand allein entsteht niemals Schimmels. Schimmel benötigt Feuchtigkeit zum Wachsen. I.d.R. kommt in einer bewohnten Wohnung diese Feuchte aus dem Wohnen selbst, dem Innenraum. Jeder Mensch gibt täglich mehrere Liter Wasser durch das Atmen ab. Je mehr Personen in einer Wohnung, desto mehr Liter. Dazu Feuchte durch Duschen, Kochen, Tiere, Pflanzen etc. Du solltest mehr Lüften und auch rechtzeitig heizen. Türen zu Feuchträumen geschlossen halten (Küchentür und Bad) Diese Feuchte setzt sich in anderen Zimmern an kalten Wänden ab, wenn man Türen offen stehen lässt. Kipplüftung vermeiden, dies kühlt die Wände ab.

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