RWTH Aachen: Elektrotechnik und Maschinenbau Schwierigkeitsgrad?

4 Antworten

Nun es sind zwei komplett unterschiedliche ingenieurtechnische Ausrichtungen. Aus eigener Erfahrung an der TU München, Maschinenbau kann ich folgendes sagen:

  • Ich hatte ganze zwei Vorlesungen zu Elektrotechnik. Elektrotechnik 1 und 2.
  • Sonst hatte ich keine einzige Veranstaltung das Elektrotechnik auch nur irgendwie tangieren würde.
  • Mechatronik hat schon mehr Schnittstellen zu ET.

Man munkelt das Elektrotechnik noch mehr Leute aussiebt und zwangsexmatrikuliert als Maschbau.

Ich würde als Maschinenbaustudent (TU Darmstadt) sagen, dass sich das ziemlich die Waage hält. Für mich persönlich wäre Elektrotechnik wahrscheinlich etwas schwieriger, weil es nicht "greifbar" ist also ich mir z.B. die Abläufe schwere vorstellen könnte. Von der Mathematik und der Physik her die ja im Endeffekt immer dahinter stecken, kommt es genau aufs gleiche raus.

Die Frage kann nicht objektiv beantwortet werden, denn jeder hat unterschiedliche Auffassungsgabe. MB ist in vielen Bereichen etwas anschaulicher, weil man mechanische Teile und ihre Wirkweise sehen kann, Strom nicht.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich glaube - wie JayD1 - auch, dass sich E-Technik und Maschinenbau nicht wirklich viel nimmt. Da kommt es mehr auf die eigene Präferenz/ das eigene Interesse an. Ich studiere übrigens E-Technik an der TU-Darmstadt. Mein Interesse lag schon immer eher auf Strom/ Elektronik und so habe ich mich damit ganz gut zurecht gefunden, während z.B. Mechanik nicht so mein Ding ist. ;)

Ich habe schon gehört, dass Leute sagen, viele können entweder das eine- oder das andere besser. Etwas, wo beides vorkommt wäre Mechatronik.

Abbrecherquoten würde ich an sich nicht überbewerten. E-Technik ist (zumindest bei uns) ein zulassungsfreier Studiengang, demzufolge melden sich sehr viele an - auch aus Gründen mal einen gefragten Job zu bekommen... Erst dann erkennen welche, dass auch ein gewisses Interesse und Verständnis von Nöten ist. :-p

Stärker bewerten würde ich Betreuung und persönliche Präferenz ob Fachhochschule/ Universität. Da sehe ich erhebliche Unterschiede bei meinen Mitbewohnern, die auf die FH gewechselt haben. Sie sind mit Betreuung, kleineren Kursen, persönlichen Kontakt zu Professoren sehr viel zufriedener, als die - zum Teil "Massenabfertigung" an der Uni. An der FH ist der praktische Teil viel größer, wobei Praxis heißt: das was man in aller Regel später mal im Beruf tun wird. An der Uni lernt man sehr viel Theorie - mit der man (in den meisten Fällen) nur begrenzt etwas anfangen kann.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – ETiT studiert, Hobbybastler

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