Rede: Machen Videospiele gewalttätig?

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4 Antworten

In einer Rede oder einem Vortrag wirken fortwährende Bezüge auf Studie X oder Forschungsergebnis Y auf die Dauer langweilig und "akademisch". Wenn Du diese Studien aber alle zitierst, wird dein Vortrag genau so langweilig werden, wie wenn ein Fachjournalist ein Buch über das Thema " Ballerspiele und ihre Folgen" schreibt, das nur aus Zitaten und Fußnoten besteht.

Erst mal solltest Du mit einer Anekdote beginnen, die Du so darstellst, als habest du sie gerade erlebt (z.B. dass Du gestern einen Freund angerufen hast, weil Du zwei Kinokarten hattest, aber er hat nur ins Telefon gerufen "Super! Und jetzt raus aus dem Auto!" Erst hättest Du gar nicht verstanden, was er wollte, dann hättest Du gemerkt, dass er gar nicht zugehört hatte, weil er gerade GTA IV gespielt hat. Und dann gehst Du über auf den Gedankengang, dass man sich beim Computerspielen in eine fiktive Parallelwelt begibt. Vorteile - Nachteile, usw.

Dann solltest du Beispiele und launige Anekdoten einbauen, die Deine Ansicht "bildlich" darstellen. Du solltest verschiedene Meinungen gegeneinanderstellen, damit die Zuhörer zum Nachdenken gebracht werden. Du solltest z.B. eine Meinung so positiv darstellen, dass alle Zuhörer sie spürbar zu teilen beginnen, doch dann solltest Du wie einen Knalleffekt die Gegenmeinung bringen. Wenn Du eine Powerpoint-Präsentation machst, können die entsprechenden Studien in der Fußzeile aufgeführt werden, das reicht vollkommen.

Ich bin übrigens Dozent für Werbekonzepte und viele der Tipps oben hat z.B. auch Steve Jobs in seinen legendären Vorträgen benutzt.

Der Einfluß auf die Gewaltbereitschaft ist ziemlich gering, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Jugend diese Videos konsumieren.

Es kommt auf das Spiel drauf an, ob es jetzt ein Egoshooter oder ein Rollenspiel ist.

Ich beziehe mich auf das Wort "Killerspiele" wie es in den Medien genannt wird, also Shooter.

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