Radfahrer, warum so ignorant?

14 Antworten

sie sind ignorant

Ich beobachte zum Beispiel auch, dass es neben einer Landstraße oder Bundesstraße einen hervorragend ausgebauten, gut asphaltierten Radweg gibt, aber die Herren Rennradfahrer blenden diesen vollkommen aus und fahren auf der Bundesstraße Rad.

Alle Verkehrsteilnehmer versuchen es sich so einfach wie möglich zu machen. Dagegen sprechen nur Einsicht, Altruismus und die Angst vor Strafen. Letztere ist für Radfahrer und Fußgänger mangels Kennzeichen und umfassender Polizeipräsenz eben nicht besonder hoch. Also fährt man wie man will oder fährt und geht bei Rot.

Ich stimme dir in den punkten zu, das Radfahrer sich oft wie die letzten Säue auf den Straßen und Wegen verhalten.. aber.. warum sollte dieses "Autos fahren zu dicht auf" nicht mehr zählen? Ganz egal was irgendwelche Streifen auf den Böden zu sagen haben, die Gefahr besteht immer.

Hast Du schon mal vom Radweg neben und auf dem Bürgersteig gehört? Die gibt es inzwischen sehr häufig und trotzdem sie fahren auf dem Bürgersteig....

0
@schorle22

Die von der Stadt leider oft nicht richtig gepflegt werden und aussehen wie ein Schlachtfeld. Schlaglöcher, Erhebungen durch Baumwurzeln, extrem hohe Bordsteinkanten trotz Straßenübergang. Da kann ich das Ausweichen auf den Fußgängerweg schon irgendwie nachvollziehen. Wie es bei dir im Ort ist weiß ich nicht, ich spreche nur aus meiner Sicht und meiner Stadt.

0
@schorle22

"Hast du schon mal von...gehört?" - Aggressive Kampfrethorik. Recht haben wollen aber keine anderen Argumente zulassen.

0

Ach ja, weil ich mich selbst nicht gefährden will, gefährde ich andere Personen?

0
@Aliha

Zwischen nem wendigen Radfahrer und einer Tonne Gewicht ziehe ich unterm Strich so meine Unterschiede.

0
@Sagslue

Die Unterschiede die du ziehst, setzen auch nicht die StVO außer Kraft.

0
@Aliha

Das ist vollkommen korrekt. Doch wie man ja in Deutschland unschwer erkennen kann, kennt die hierzulande sowieso kein Verkehrsteilnehmer. Da kann man jetzt als Moralprediger oder als Paragraphenreiter kommen wie man will. Aber Unsicherheit im Verkehrsleben.. ist auch eine ständige Gefahrenquelle.

0

Ich fahre jährlich 6000 Kilometer Fahrrad in der Stadt.

Egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, das sind alles Menschen im Verkehr.

Und es gibt auf allen Seiten Egoisten, Träumer, Idioten und Gefährder, aber auch sehr viele umsichtige gute Verkehrsteilnehmer.

Fakt ist aber, dass Autos eben gefährlicher sind und das auch das Verhalten beeinflusst.

Radfahrer MÜSSEN im Ernstfall gegen Autos zurückstecken.

Was meinst Du mit "breiten Radwegen" auf beiden Seiten? - ich gehe mal von Fahrspuren für Fahrräder auf der normalen Fahrbahn aus.

Ich beobachte auch hier seit ca. 2-3 Jahren, daß das GEHwegradeln extrem zugenommen hat und inzwischen es auch augenscheinlich sicher fahrende Leute machen; die teilweise recht schnell (20-25 km/h) fahren.

Es scheint sich eine diffuse Angst vor dem KFZ-Verkehr auf der Fahrbahn ausgebreitet zu haben; die Leute weichen auf den angeblich sicheren GEHweg aus. Daß sämtliche Statistiken objektiv eine stark erhöhte Gefährdung im Seitenraum nachweisen (Abbieger, viele Einmündungen usw.), wird durch das subjektive Sicherheitsgefühl komplett übersteuert. Auch das unkomfortable Fahren auf GEHwegen wird dafür

Aus eigener Erfahrung fällt mir auf, daß sich alle Beinaheunfälle (ob eigene oder beobachtete) immer mit Radfahrern auf dem Hochbord (d.h. GEHweg oder gemeinssamer GEH- und Radweg) abgespielt haben (wirklich alle!).

Und ich fahre zu 99.x % mit dem Rad auf der Fahrbahn!

Was möchtest Du wissen?