quellenangabe bei einer erörterung?

2 Antworten

Selbstverständlich darfst du mit deiner eigenen Erfahrung argumentieren. Was bleibt dir im Zweifel in einer Klausur übrig, wenn der Lehrer sich nicht die Mühe macht, einige Texte zum Thema dazuzugeben. Du kannst ja etwas vorsichtig formulieren, also etwa, dass du in einigen Familien mit Kindern, vielleicht auch in deiner eigenen, dieses oder jenes beobachtest. Daraus ließe sich dann - mit aller Vorsicht - die begründete Vermutung ableiten, dass das in der Gesellschaft tendenziell so ist. Also nicht bedenkenlos verallgemeinern, sondern vorsichtig.

Quellenangabe heißt in deinem Fall, wenn du z.B. Wikipedia genutzt hast - oder du hast dein Wissen aus einem bestimmten Buch, dann musst du diese Quelle angeben. Wenn du das aber irgendwann mal im TV gesehen hast o.ä. - dann musst du die Quelle in dem Falle wohl nicht angeben!

also würde ok sein wenn ich so schreiben würde " wie ich einmal im fernsehn erfahren hab, sitzen immer mehr kinder vorm pc..."

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Ist diese Erörterung schlecht?

Hallo!

Ich habe eine Erörterung geschrieben, der Lehrer meinte jedoch sie sei nicht so gut. Wie findet ihr die? Könntet ihr mir ein paar Tipps geben sie zu verbessern? Welche Note würdet ihr mir geben?

Computer-Gewaltspiele fördern Aggressivität

Es gibt in fast keinem Haushalt keinen Computer. Vater benutzt ihn für die Arbeit, Mutter für das Online Shopping und das Kind? Ja, hauptsächlich zum Computerspielen. Viele Pädagogen und Eltern sehen dies als ein Problem, doch wieso? Ist das Spielen vor der Flimmerkiste wirklich so schlecht für die soziale und physische Entwicklung? Um das herauszufinden, wir das Thema hier unter die Lupe genommen und erläutert.

Vorweg muss man sagen, das viele Computerspiele die Aggressivität der Kinder und Jugendlichen fördern. Das ist nicht bloß eine Vermutung, denn dies wurde durch eine Studie bereits bewiesen. Etwa 3000 Jugendliche wurden auf freiwilliger Basis in Schulen per Online-Fragebogen befragt. Sie wurden befragt, ob sie Spiele mit Gewaltdarstellungen (mit Kampf-, Box- oder Schussszenen) und Spiele ab 16 oder 18 Jahren verwenden. Ein Jahr später wurde die Befragung wiederholt. "Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Spieler aggressiver wurden, ist stark erhöht", sagte die Professorin. Außerdem konnte man aus der Studie sehen, dass hauptsächlich Burschen von diesem Problem betroffen waren.

Hinzu kommt, dass das stundenlange Sitzen vor dem Computer die Bewegungsmöglichkeiten stark einschränkt. Die Kinder betreiben keinen Sport und verlieren Kondition und nehmen zu. Dadurch, dass sie damit stark von der Außenwelt abgegrenzt sind, können sie keine neuen Kontakte knüpfen und sind alleine. Das kann wiederum zu Depressionen führen. Soziale Kontakte und seelische Unterstützung durch Freunde sind besonders für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wichtig. Durch das Alleinsein können sie aber auch abweisend werden und eine kalte Persönlichkeit entwickeln. Das wird spätestens im Arbeitsleben ein Problem, denn diese Menschen können sich schwer in die Gemeinschaft integrieren.

Doch wie fangen Jugendliche mit dem Computerspielen überhaupt an? Das kann verschiedene Gründe haben. Manche spielen sie einfach aus Vergnügen und können sich kontrollieren was die Spielzeit betrifft. Andere wiederum ziehen sich in die virtuelle Welt zurück, weil sie im echten Leben Probleme haben, denn im Spiel gibt es diese nicht. Sie können einfach per Mausklick entfernt werden.

(Rest ist in den Antworten, hatte keinen Platz mehr)

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Wie findet ihr meine Erörterung über die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel?

Also es ist die 11.Klasse (Fachoberschule) und die Frage lautet:  "Ist die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel überzeugend?". Und Bitte seit kritisch, bitte sagt mir wie ihr sie findet und wo Verbesserungsbedarf besteht :

"Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da. Es werden Millionen Euro für die Hilfe von Flüchtlingen ausgegeben. An einem Tag ist die deutsche Grenze geöffnet und am anderem Tag wieder  geschlossen. Hiermit stellen wir uns die Frage : Weiß Frau Merkel, was sie tut?

Man wusste doch vorher, dass Deutschland nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann. Merkel gesteht darauf hin ein, dass es in der Flüchtlingsfrage keine fertigen Lösungen gibt. Der Kanzlerin ist es aber dennoch gelungen, den Diskurs in Deutschland und Europa zu verschieben.

Bevor Merkel die Grenzen öffnete, wurde jeder Flüchtling als Bürde definiert. Als pro Tag 12.000 Flüchtlinge eintrafen, verschoben sich die Maßstäbe. Das Beispiel ist Bayern. Trotz des Klagens, kann die deutsche Gesellschaft große Flüchtlingsströme bewältigen, wenn von der Bahn bis zur Bundesregierung alle zusammenarbeiten.

Trotzdem ist es richtig, die Grenzen vorübergehend wieder zu schließen. Ansonsten wäre das Land aber überfordert, wenn die Grenzen unkontrolliert offen bleiben würden. Dennoch blieben 2 Wochen grenzfreiheit nicht folgenlos und Deutschland brauchte eine Verschnaufpause.

Dennoch gibt es noch Argumente, die dagegen sprechen. Diese ziehe ich jetzt in Betracht.

Angela Merkel weiß nicht was sie tut, da die deutschen den außenpolitischen Schaden, den sie anrichtet, nicht wahrnehmen. Angela Merkel gilt hierzulande als gute Taktikerin. Das beste Beispiel in diesem Fall ist die UN, denn die klagt seit Langem über die Unterfinanzierung der Flüchtlingslager für Syrer im nahen Osten.

Die Entscheidung war politisch fatal, weil sie nicht hinreichend als Ausnahme kommuniziert wurde. Noch am Freitag bekannte die Kanzlerin, das Asylrecht kenne keine Obergrenzen bei der Aufnahme. Desertieren kann man den Syrern keinen Vorwurf machen, dass sie dies verstehen, nach Deutschland zu kommen.

Ihre Entscheidung in der Flüchtlingsfrage sind Merkels erster großer innenpolitischer Fehler. Der Beweis ist, dass die Kanzeln in schweren Kreisen auf Idealismus statt Realpolitik setzt. Deutschland kann beispielsweise 500.000 Flüchtlinge im Jahr aufnehmen, vielleicht mehr. Aber es ist keine Lösung, sämtliche syrische Flüchtlinge nach Deutschland zu verlagern.

Meiner Meinung nach, ist sich Kanzlerin Merkel nicht bewusst was sie tut. Man sollte das Problem schnellstmöglich in der Quelle besiegen und noch die Probleme auf Deutschland und Europa verschieben, denn diese Probleme würden erst garnicht zu Stande kommen, wenn man die Quelle gelöst hätte. Deswegen bin ich der Meinung das Merkels Flüchtlingspolitik nicht überzeugend ist"

Ende.

Mit freundlichen Grüßen

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