Perpetuum Mobile (modifizierte Kapillarwirkung)

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5 Antworten

Hallo, vielleicht muss man vom Röhrchen weg kommen. Nimm einen Docht. Häng ihn in ein Glas und über den Rand. Das Wasser tropft ab. Das klappt ca. 14cm. Das machst du in Stufen, mit vielen Dochten. Der einfachste Test: Nimm einen befüllbaren Teebeutel. Füll ihn mit Tee. Hänge den feuchten Zipfel über den Tassenrand: Siehe da: Er tropft. Die Frage ist: Ist dies beliebig kaskadierbar? Kann man es steigern, z.B. Docht in einem Röhrchen. Dicker Docht in dickem Röhrchen. Kann man die Höhe steigern wenn der Docht in ein Rohr gepresst wird, bzw, das Rohr um den Docht gepresst wird. Könnte man das Rohr aus Kupfer machen und es wendeln? Bei Fallrohren minimiert dies dies die Reibungsenergie durch zusätzliche Saugwirkung. Könnte man diese auch aufwärts benutzen? Die Kapillarwirkung wird unterschätzt. Ein Tropenbaum transportiert hunderte Liter am Tag in 40-60m Höhe! Die Kapilare müssen extrem fein und stark komprimiert sein. Glasfaserdochte in komprimiertem Kupferrohr. Daran arbeite ich. Viel Spaß beim Testen!

Schauberger würde sagen: "Die Natur kapieren und kopieren." Da gibt es fantastische PMs, das Ganze leben ist eins, denn ein PM ist ein selbsterhaltender Kreislauf!

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Nachtrag:

Ich habe das jetzt mal in nem hingeschluderten Bildchen versucht zu verdeutlichen:

http://tinypic.com/view.php?pic=nb2lx1&s=5

Also 1 ist die Kapillarröhre, die sich bei 2 wieder nach unten krümmt. Bei 3 verbreitert sich die Röhre um die Adhersionskraft aufzulösen und bei 4 kommt eine Nadel ins Spiel, die die Oberflächenspannung brechen soll.

Ich vermute der Knackpunkt dürfte bei 3 liegen. Vermutlich bleibt der Flüssigkeitsstand trotz Schwerkraft vor der Verbreiterung der Röhre hängen, aber warum?

Hallo Lethargor

Bist du nun überzeugt, dass das nicht gehe? Die Antworten haben mich leider noch nicht überzeugt. Bei deinem Bild.... Problem Tröpfchenbildung am Schluss... Es kann auch ein Faden mit runterkommen, sollte OK sein.

Der Punkt ist nur: Höhe gewinnen, Zeit und Menge ist nicht so entscheidend, wenn man bedenkt, dass man das parallel und seriell schalten könnte. X-Fach!

Also: Bleib dran, denn genau dieselbe Frage beschäftigt mich schon lange.

Danke

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Hi,

Weiß ja nicht, ob das noch jemand liest, aber so der Vollständigkeit halber:

Dein Medium, das in einer Kapillare aufsteigt, wird durch seine Oberflächenspannung, genauer: durch die Grenzspannung zur Kapillare, nach oben gezogen. Die Energie, sprich die potentielle Energie, die das Medium dabei entgegen der Schwerkraft erhält, stammt aus der Oberflächenenergie.

Dein Medium wird nämlich nur dann die Oberfläche der Kapillare vernünftig benetzen, wenn es sich dies energetisch auch lohnt. Quecksilber z.b. bevorzugt es nicht bzw. kaum zu benetzen und verharrt lieber in (ideal) Kugelform, was auch z.b. zu einem nach OBEN gebeugten Meniskus führt.

Steigt dein Medium nun aber auf, weil es die Oberfläche in einem Röhrchen benetzt, so geht es in ein niedrigeres Energielevel über. Die überschüssige Energie kann dann zum z.b. hochsteigen/aufheizen im/des Röhrchen/s genutzt werden.

Das Problem, und die Antwort auf die Frage, besteht nun darin das Wasser wieder vom Rand der Kapillare wegzubekommen, was dein Perpetuum Mobile leider (!!!) nicht funktionieren lassen wird :)

Hallo Lethargor,

die für das öffnen notwendige Energie sorgt dafür das es kein Perpetuum Mobile ist. Ein Maschine die Arbeit leistet ohne das Energie zugeführt wird, ist auf der Erde nicht möglich.

Gruß

Hi Bauberatung,

danke für die Antwort, aber meine These war ja gerade, dass das System mehr Strom erzeugen könnte, als das Öffnen der Röhrchen verbraucht. Sollte das gehen wäre es, da das System den Strom ja selbst erzeugt und nicht von außen zuführt, ein PM.

Meine Frage war eigentlich auch eher: Gibt es bereits eine Art Nanoröhrchen mit mechanischen Eigenschaften?

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@Lethargor

beim öffnen der "Seiten Klappe" kämpfst aber gegen die, den kapillar effekt hervorrufende Ahäsionswirkung an, was so wie ich vermute die Energiebilanz ins negative treiben wird.

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@Seemsagoodbye

bzw. bleibt das Zeug je nach flüssigkeit in der kapillare kleben, oder kommt nicht schnell genug raus um damit eine art turbine anzutreiben;)

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@Seemsagoodbye

...guter Punkt. Auf die Idee hat mich der Umstand gebracht, dass bei angeritzen Pflanzen mitunter Saft austritt. Und dieser ist ja nicht durch Organe nach oben gepumpt worden, sondern gerade durch Kapillarwirkung.

Andere Idee: Funktioniert Kapillarwirkung wenn das Röhrchen am Ende wieder nach unten gebogen wird? Entsteht dann womöglich durch die Kombination von Kapillarwirkung und Schwerkraft eine Art Tröpfenbildung? Dann bräuchte man gar keine Energie mehr zuführen...

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wird nciht funktionieren, da die flüssigkeit aufgrund der kapillarwirkung nicht aus deiner öffnung raus läuft.

Deshalb ja der Trick mit dem seitlichen Öffnen. Welcher aber schon Seemsagoodbye widerlegt worden ist, da die "Kapillarkraft" ja beim Öffnen wieder überwunden werden müsste...

Aber wie weiter unten schon geschrieben, wie ist es denn mit am Ende wieder nach unten gebogenen Röhrchen, würde da die Flüssigkeit nicht austreten?

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@Lethargor

nein, du müsstest sie erst mit einer derartigen Kraft ansaugen, die der festhaltekraft in der röhre entspricht.

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@Seemsagoodbye

Meinst Du um die Flüssigkeit um die Biegung zu bekommen oder um den Tropfen abzuschöpfen?

Wenn der Tropfen gebildet ist, würde es doch reichen die Oberflächenspannung zu brechen. Sei es mit z.B. ner Art Teflonbeschichtung oder ner simplen Nadel von unten, oder?

...mal als Anmerkung, mir ist schon klar, dass die Aussicht ein PM zu kreieren recht aussichtslos ist, ich will es aber verstehen ;)

(Mach mal ne eigene Antwort auf, Deine Kommentare sind bisher die hilfreichsten, kann ich aber nicht würdigen wenn Du nur andere Antworten kommentierst ;)

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