Parallelschaltung 2 verschiedener Batterien?

5 Antworten

grundsätzlich ok, nur wenn eine Batterie defekt ist (oft innerer Kurzschluss) dann wird die zweite auch mit in den Tod gerissen. Außerdem sollte (muss aber nicht) zwischen den Batterien ein Trennwiderstand sein der zu hohe Ströme verhindern soll. Aber der sollte bei großen Bleiakkus kleiner als 1 Ohm sein. ! Ohm bei 12 Volt wäre max 12A. Parallelschaltungen für zB Notstrom ist durchaus üblich. Da werden aber die Batterien sowieso getauscht bevor ihr vermutliches Lebensende erreicht ist. Wenn du also hohe Ströme brauchst die eine Batterie nicht leisten kann spricht nichts gegen Parallelschaltung. Besser ist aber eine getrennte Ladung und umschalten.

Die Batterie mit der niedrigsten Spannung versucht die gesamtspannung einzustellen in dem die Strom aufnimmt. Irgendwann hat das System die Spannung die die kleinste Batterie versucht einzustellen sofern die nicht vorher durch inneren Dampfdruck geplatzt ist.

Die Batterie ist eine reale Spannungsquelle, die gegenüber der idealen Spannungsquelle einen Innenwiderstand aufweist. Daher stellt sich bei Belastung an den Klemmen eine Spanung Uk ein, die niedriger als die Quellspannung Uq der Batterie ist. Bei der Herstellung von Battereien wird darauf geachtet, dass die Quellspannung Uq bei allen Batterien möglichst übereinstimmt und der Inenwiderstand Ri möglichst gering und ebenfalls übereinstimmend ist. Eine vollständige Übereinstimmung ist aber nicht möglich, daher kommt es bei Parallelschaltung von Batterien immer zu Ausgleichströmen, die die Batterien ungewollt belasten und entleeren.

dieterge

Die Batterien versuchen das unterschiedliche Niveau auszugleichen,sprich die eine saugt die andere leer.

Es fliest ein Ausgleichsstrom der aus der Differenz der Spannungen und der Summe der beiden Innenwiderstände berechnet werden kann.

I = U delta / (Ri1 + Ri2)

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