osmose für dumme

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Stell dir vor, du hast zwei Behälter, die mit Wasser gefüllt sind. In dem einen Behälter ist zusätzlich aber noch Zucker enthalten. Zwischen den beiden Behältern befindet sich eine Wand, die zwar für Wasser, aber nicht für Zucker durchlässig ist. Nun musst du wissen, dass sowohl Wassermoleküle als auch Zuckermoleküle sich in Bewegung befinden, sie flitzen hin und her und trommeln dabei regelrecht gegen die Wände, die sie umgeben. Dadurch üben sie einen Druck aus.

Weil nun die Wassermoleküle in den Behälter mit der Zuckerlösung hinüberkönnen, die Zuckermoleküle aber nicht in den reinen Wasserbehälter, erhöht sich im Zucker-Wasser-Behälter die Anzahl der Moleküle und damit auch der Druck, den sie ausüben. Sie brauchen dadurch mehr Platz und das Volumen steigt dort e an.

Also du hast ne halbdurchlässige (semipermeable) Membran (z.B. eine Zellmenbran) und durch deren Poren kann ein Stoffaustausch (in flüssiger Form) stattfinden. So würde ich die Osmos leicht erklären... Natürlich sollte man dabei erwähnen, wie so eine Membran aufgebaut ist, aber das ist dann dein Lernstoff, eben Zellaufbau)

Habe das gefunden, schau mal Osmose

[griechisch]

die Diffusion (Hindurchwandern) eines Lösungsmittels durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran oder Scheidewand, die zwei Lösungen verschiedener Konzentration trennt und nur für das Lösungsmittel, nicht aber für den gelösten Stoff durchlässig ist. Dabei strömt solange Lösungsmittel in die konzentriertere Lösung hinein, bis ein Konzentrationsausgleich mit der schwächeren Lösung erreicht ist. Da sich nun auf einer Seite eine größere Flüssigkeitsmenge angesammelt hat, lastet ein bestimmter hydrostatische Druck auf der Membran, der auch als osmotischer Druck (Überdruck, der durch die diffundierende Flüssigkeit hervorgerufen wird) bezeichnet wird. Dieser Druck kann mit der → Pfeffer'schen Zelle gemessen werden. Kommt es zu einem Flüssigkeitsaustausch in beide Richtungen, spricht man von Di-Osmose.

Die Osmose ist für die Lebewesen von großer Bedeutung, da auch ihre Zellmembranen semipermeabel sind. Pflanzen nehmen durch Osmose Wasser in ihre Zellen auf und leiten es von den Wurzeln bis in die Spitze. Der osmotische Druck in ihren Zellen (Turgor) verleiht ihnen Stabilität. Gleichzeitig verhindern starre Zellwände, dass der Druck zu groß wird. Zur Aufrechterhaltung eines konstanten inneren Milieus müssen Tiere und auch der Mensch eine Osmoregulation betreiben, d. h., Wasserhaushalt und Elektrolythaushalt müssen durch aktive Transportprozesse reguliert werden.

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