Oktettregel klasse 9?

5 Antworten

Die Oktettregel besagt, dass ein Atom am liebsten 8 Außenelektronen hätte (also auf der äußersten Schale 8 Elektronen). Es haben aber nicht alle Schalen Platz für 8 AElektronen. So passen auf Schale 1 nur 2 Elektronen. Allgemein gilt zur Berechnung folgende Formel:

Ae = 2*s² (Ae...maximale Anzahl der Elektronen einer Schale, s...Nummer der Schale)

Außerdem haben nicht alle Atome 8 AEs. Ein Sauerstoffatom z.B. hat "nur" 6 AEs. Da es einfacher ist, 2 zusätzliche Elektronen zu bekommen als 6 abzugeben, sucht sich das Sauerstoffatom 2 Wasserstoffatome zu je einem Elektron - und schon hat es 8 Außenelektronen und ist zufrieden. Ganz nebenbei ist Wasser entstanden (2 H² + O² --> 2 H²O).

Übrigens: Die Ordnungszahl gibt gleichzeitig auch die gesamte Anzahl von Elektronen eines Elements an; die Hauptgruppe die Anzahl der AEs, die Periode die Anzahl der Schalen. So hat Sauerstoff (Ordnungszahl 8, Hauptgruppe 6, Periode 2) insgesamt 8 Elektronen, aber nur 6 Außenelektronen (Schale 1 ist mit zweien voll) - und 2 Schalen.

Atome sind besonders "zufrieden", wenn ihre Elektronenschale voll ist. In die erste Schale passen 2 Elektronen, in die da drüber 8. Chlor hat in seiner äußeren Schale 7 Elektronen, also eins zu wenig, um ein Elektronen-Oktett (okt- bedeutet acht) zu haben. Deshalb holt es sich noch eins von einem Reaktionspartner wie Natrium, und wird dadurch zum Cl-. Die negative Ladung ist deshalb da, weil nun ein Elektron mehr da ist als Protonen im Kern, als elementares Chlor ist das Atom ja neutral.
Bei Natrium ist das Prinzip das gleiche: Es will 8 Elektronen in seiner äußeren Schale haben. Als elementares Natrium hat es ein einziges Elektron in der Außenschale. Es könnte 7 Elektronen aufnehmen, aber so viele negative Ladungen sind total instabil, weil die sich ja alle gegenseitig abstoßen. Deswegen gibt das Natrium das Elektron einfach ab - zum Beispiel ans Chlor, das nimmt es dankend auf - und somit ist die äußere Schale sozusagen "leer". Die fällt somit weg, und die nächste Treffen Schale wird die äußere Schale, da es die äußerste ist, die mit Elektronen besetzt ist. Da sind nach wie vor 8 Stück drin - wunderbar, Oktett erfüllt. Das Natrium hat nun eine positive Ladung und ist damit das Gegenstück zum Cl-. Man spricht auch von einem Edelgaszustand, denn alle Edelgase haben ein vollständiges Elektronen-Oktett in der Außenschale.

Das gilt zumindest für die Hauptgruppen Elemente, bei den Nebengruppen wird das komplizierter...

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Oktettregel

Die Oktettregel oder Acht-Elektronen-Regel besagt, dass viele Atome Moleküle oder Ionen bilden, bei denen die Zahl der äußeren Elektronen (Valencelektronen) acht beträgt, d. h., dass die Elemente versuchen ihre Edelgasschale voll zu bekommen. Sie ist ein Spezialfall der umfassenderen Edelgasregel.

weiter im Link

http://www.chemie.de/lexikon/Oktettregel.html

Also, die Elemente die LIEBEN es einfach wenn sie auf ihrer Ausenhülle komplett sind und dort 8 Elektronen sind.

Neon, Argon, Krypton und Xenon die sind auf ihrer Aussenhülle mit 8 Atomen komplett und total glücklich. die haben keine Lust mit anderen Atomen sich zu verbinden.

Und dann hast du noch Elemente wie Natrium oder Chlor. Chlor hat nur 7 Elektronen auf der Aussenhülle und ist deswegen total traurig. Plötzlich tritt das chlor Atom auf ein Natrium-Atom. Das natrium Atom hat auf der Aussenhülle nur 1 Elektron, was natürlichl auch doof an. Also schenkt das Natriumatom ein 1 Elektron dem Chlor. Cholr ist jetzt komplett und Natrium und chlor sind dann zusammen als Kochsalz Glücklich.

und Amerkung am Rande

8 Atome ist auch das Maximum was die Atome auf ihrer Aussenhülle haben können.

mit 8 Atomen sind die immer komplett.

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