Ohne Vater oder Ohne Mutter aufwachsen

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17 Antworten

Ich wachse ohne Mutter auf, aber in einer Patchworkfamilie. Ich haben meinen Vater einmal gefragt ob mich das verändert hat, also die Scheidung. Er sagte ich war vor der Trennung aufgeschlossen, fröhlich und hatte förmlich immer Hummeln im Po xD Danach war ich ruhig, melancholisch und tief bedrückt. Manchmal auch depressiv. Aber es ist ein gutes Training zu Selbstbewusstsein und ich lerne, auch mal die Dinge der Welt anders zu sehen. Aber ich wüsste gerne wie es ist eine Mama zu haben. Äußerlich fehlt da auch der weibliche Teil der Erziehung. Bei manchen Dingen kann ich mich an niemanden wenden, weil meine Tante, die im Haushalt hilft, mich dann als Tusse abstempelt. Großeltern habe ich leider auch keine. Ich vermisse das, weil ich mir das wunderbar vorstelle nach der Schule zu Oma zu gehen und sie serviert einem Mittagessen oder Kekse. (Bei dem Satz kamen mir Tränen O.o) Ich habe soviele Fragen, die ich speziell mal an ältere Menschen richten möchte. Aber andererseits hat die Trennung mich auch vom mütterlichen Teil der Familie "gerettet". In der hatte nämlich schon die Generation begonnen, die ohne Eltern aufwuchs. Meine Mutter wuchs im Heim auf, schwor sich nie zu werden wie ihre Mutter und nun sitz ich hier und kann aus eigener Erfahrung erzählen: Ich weiß nicht was Mama ist. -.-* Es ist ganz komisch mir vorzustellen, Mama wäre gerade auf dem Heimweg, kommt von der Arbeit und zu mir hoch. Gibt mir ein Küsschen und fragt: "Wie wars in der Schule?" Kann ich mir nicht vorstellen O.o Papa fragt mich das auch nie ;_; Der schuftet momentan wie ein Hund. Ich frag ihn mal wieder, wie's auf Arbeit war. Uff, Roman -.-* Sorry, hab meinen Frust losgelassen. Die alte Leier...

dieses gefühl kenne ich nur zu gut! allerdings is es bei mir so dass ich ausser meinem bruder und vater niemanden habe aus der familie. Ich bin aber zum glück auch "gerettet" worden!

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Ich habe mir oft gewünscht das meine Eltern sich endlich trennen. Zwischen ihnen war oftmals nur nach Hass zu spüren.

Das Allerschlimmste war für mich allerdings, das sie es nie wirklich gezeigt haben. Meine Mutter meinte nur oft zu mir das sie meinetwegen zusammen bleiben. Die Finanzielle Abhängigkeit voneinander war allerdings ein viel größerer Faktor.

(Un)Schöne Sache das.

Ja, das habe ich auch 23 Jahre mir angehört. Dabei war es eine reine finanzielle Geschichte.

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frag mich mal, hab meine eltern nie kennengelernt sind beide kurz nach meiner geburt gestorben als alkoholiker. was denkst du was ich für ein leben geführt habe bzw. führe? bin inzwischen 22....mit meiner adoptivfamilie kam ich nicht kla und hole jetzt mein abitur nach um zu studieren ^^ mehr kann ich nicht tun :D

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