Neues Leben beginnen - einfach so?

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8 Antworten

Tja, wenn Du Dir das finanziell leisten kannst, kannst Du natürlich gehen. Suche Dir einen Ort aus, wo Du leben willst und schau online in die Wohnungsangebote der jeweiligen Stadt. In Universitätsstädten gibts manchmal auch Zimmer für Nichtstudenten, auch das Kolpingwerk hilft  wohnungstechnisch weiter, wenn man noch wie Du in der Ausbildung bzw. Schule ist. Sobald Du eine Unterkunft hast, kannst Du Dich mit Deinem Mietvertrag beim Einwohnermeldeamt anmelden, die melden Dich dann automatisch bei Deiner alten Gemeinde ab - dadurch kannst Du natürlich auch gefunden werden, das mit dem Untertauchen funktioniert also nicht so einfach.

Einen neuen Anfang zu machen, wenn die Situation zu Hause unerträglich ist, finde ich völlig richtig, aber wenn Du das wirklich umsetzt, dann verschwinde nicht einfach ohne ein Wort, denn sowas ist einfach furchtbar. Du musst Dich mit Deinen Eltern ja nicht darüber auseinandersetzen, wenn es keinen Sinn hat zu reden, aber Du solltest wenigstens eine Nachricht hinterlassen, dass Du gehst, damit sie wissen, dass Dir nichts passiert ist.


Hallo!

Wo du auch hingehst: Du nimmst dich immer mit! Es wird nicht dadurch besser, dass du wegläufst, denn du bist durch das, was du zu Hause erlebt hast, geprägt.
Du schreibst, dass dein Vater Alkoholiker ist. Meine Mutter war auch Alkoholikerin.
Ich habe zu Hause Prägungen bekommen, bei denen mir gar nicht bewusst war, dass mein Verhalten gar nicht gesund war.
Wenn du zum Studium nach Berlin oder München möchtest, dann tu alles, um dieses Ziel zu erreichen! Aber glaube bitte nicht, dass dann alles gut ist.
Sowohl in Berlin als auch in München gibt es einige Selbsthilfegruppen für Angehörige und Freunde von Alkoholiker.
Guck einfach mal auf die Webseite Al-Anon.de
Vielleicht gibt es ja auch dort, wo du wohnst, eine Gruppe.


Du redest von einem Leben mit wenig Geld aber hast Du Dir denn auch Gedanken darüber gemacht, wo das Geld herkommen soll? Du bist gerade 18 und hast noch keine Ausbildung. Bevor die Solidargemeinschaft für Dich zahlt, sind Deine Eltern bis zum Abschluss der ersten Berufausbildung zum Unterhalt verpflichtet. Und sie entscheiden, ob sie Unterhalt in Form von Unterbringung und Verpflegung leisten. 

Ich habe auch vor Jahren den Kontakt mit meiner Familie komplett abgebrochen - aber ich war finanziell dazu auch in der Lage. Ich hatte eine Ausbildung und auch Arbeit. Freies und selbständiges Leben bedeutet auch, dass man das nicht auf anderer Leute Kosten finanziert. 

Mhm. Das klingt nach einer schwierigen Situation. Eventuell solltest du mit dem Jugenamt über die Unterbringung in einer Wohngruppe/ Pflegefamilie sprechen. Oder kontaktiere doch mal  die Telefonseelsorge. Die sind mit solchen Fällen vertraut.

Viel Glück.

Wenn du untertauchen willst und niemand mehr herausfinden soll wer du bist usw. Dann muss du wohl oder übel verschwinden, einfach weg, am besten ein anderes land (wo du die Sprache sprichst) Dort angekommen vernichtest du alles an Wertsachen was du mitgenommen hast und meldest dich bei der Polizei und sagst du erinnerst dich an nichts (ca. 1 Jahr nach dem du abgehauen bist) und dan musst du dich stück für stück hocharbeiten (vom Obdachlosen zur Mittelschicht) und tada du bist weg ohne das jemand weiß wo du bist

Genauere Infos gebe ich hier bewusst nicht

Ganz einfach, mach erst dein Abi fertig und such dir dann eine Lehrstelle ausserhalb bzw eben ein gutes Stück von deinen Heimatort entfernt. Kannst ja dann bab beantragen falls das Azubi gehalt für eine kleine Wohnung nicht reicht.

Kenne einige die haben es so gemacht mancher weil er wollte andere weil sie mussten, ist grundsätzlich auch kein problem.

Das mit dem Abitur ist wie gesagt kein Problem, da ich es per Fernschule mache und alles sowieso online abläuft. Den Abitur müsste ich sowieso in einem anderen Bundesland ablegen. Daher wäre die Schule kein Grund um abzuhauen.

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Was mir einfällt wäre das Sozialamt.
Bei den könntest du dich informieren was man alles braucht um selbstständig zu leben.

hmm doch irngdwie nachvollziehbar , sehr gut sogar  hatte ähnliche Familiäre Verhältnis , ist nicht einfach

ich bin erst zu einem Kolleg gezogen unangemeldet das ging dann 5 Monate Gut (der kolleg war auch nicht der hellste hatte Mietschulden ..)dann bin ich zu dann zu meiner neuen Freundin gezogen und dann sind wir zsm ausgezogen und wir haben uns eine Wohnung zusammen genommen , ja umgemeldet , hab ich mich dann erst am Schluss , wenn du gar keinen Kontakt mehr haben willst solltest du allen Briefverkehr und sonstigem mitteilen wo du dann wohnst und nach und nach kannst dich dann ummelden


Weil mal weg von dem Kindsein und Kopf klarkriegen und abschließen ist schon was schönes und solltest dir auch überlegen wie lange deine Psyche das noch ertragen will


PS Sozialwohnung/ Staat. mal alles versuchen  oder? und  hast du anrecht auf Bafög wenn du ein Studium machst?

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