Nachbarin droht mit der Gemeinde wegen Unkraut in unseren Garten. Geht das?

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12 Antworten

Das kann die Gemeinde nicht und ich schätze das sind nur leere Drohungen.

Theoeretisch könntet ihr euren Garten komplett verwildern lassen ( frei nach dem Motto back to nature) und die Nachbarin könnte nichts dagegen ausrichten.

Es ist ja nicht so, dass Bäume in ihrem Garten die Sonne stehlen würden.

Sagt ihr einfach das nächste Mal, dass sie die Gemeinde ruhig rufen kann. Jemand kann zu euch kommen, bekommt etwas Nettes zu trinken, wird nett geplaudert (oder über die Nachbarin gelästert) und geht dann wieder, ohne dass sich was ändert. Das heißt, falls überhaupt jemand kommt und die sich nicht bereits am Telefon schief lachen.

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hallo.

also wenn die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet ist, passiert nix. es kann eurer Nachbarin oder wem auch immer egal sein, wie hoch das Unkraut in EUREM Garten ist. Schwierig wird es nur, wenn ihr an der Straße wohnt und das Unkraut z.B. auf dem Gehweg wächst.

natürlich kann die Nachbarin Anzeige beim Ordnungsamt (OA) erstatten. Die gemeindlichen Vollzugsbediensten werden dem nach gehen. Sollten sie nichts finden, ist alles i.O. Dann könnt ihr die Nachbarin getrost ignorieren ;)

wenn sie aber einen Verstoß gegen die öffentl. Sicherheit und Ordnung feststellen, droht ein Bescheid mit Ermahnung. Dem sollten nach gegangen werden, sonst kommt es zu Mahnungen, Zwangsgeld bishin zur Ersatz vornahme (Baufhof mach für OA das Unkraut weg, - Gebühr geht euch zu Lasten) gem. VwVG

LG =)

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Kommentar von EmoGirl95
10.07.2013, 17:05

Es ist kein ist verstoßs, dort wo das Unkraut und so wächst ist wie gesagt nur der garten der anderen, NACH dem zaun, also auf ihrere seite, ist davon aber gar nichts mehr. Die Straße ist auf der anderen seite :)

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Wenn der Garten im Mietvertrag mit enthalten ist könnt ihr den Garten nutzen wie ihr ihn wollt! Ich würde vielleicht mal einen Schlichter der Gemeinde einschalten ihm die Situation schildern, vielleicht ergibt sich da dann etwas. Falls der Garte nicht im Mietvertrag drinsteht und dort auch nciht geschrieben ist das ihr den Pflegen müsst ist das angelegenheit des Vermieters den Garten ordentlich zu halten, allerdings da du ja beschreibst das es zum Haus dazu gehört gehe ich einfach mal davon aus der ihr ihn nutzten könnt wie ihr wollt da kann auch die Gemeinde nciht sagen jäte dein Unkraut, das is Quatsch.

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Kommentar von romar1581
06.03.2014, 16:34

Selbst wenn es im Mietvertrag stünde, wäre es eine Sache zwischen Mieter und Vermieter. Es wäre ja absurd, wenn dort stünde, dass der Garten nach den Wünschen des nachbarn zu gestalten und zu pflegen ist.

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Was "Unkraut" ist, ist reine Definitionssache. Ihr könnt euren Garten verwildern lassen, soviel ihr wollt. Lediglich für Gehölze gibt es Bestimmungen bezüglich der Pflanzabstände und der Höhe. Aber da ihr die Hecke entfernt habt, spielt das ja keineRolle mehr. Stauden und einjährige Pflanzen dürfen wachsen wie sie wollen. Wir haben auch so einen freundlichen Nachbarn (Oberstudienrat) Für den sind auch unsere Schneeglöckchen und Krokusse Unkraut. Ich habe deswegen an die Grenze zu ihm recht dicht Topinambur gepflanzt. Das ist ein Gemüse (die Knollen sind essbar), wird 2,50 m hoch, blüht schön, bietet super Sichtschutz und der Nachbar kann sich jetzt von mir aus schwarz ärgern. (Und das tut er auch)

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Macht Euch ein großes Schild mit der Aufschrift - Unser Natürlicher Wildgarten. Wir lassen der Natur freien lauf... Das Schild könnt ihr dann innerhalb Eures Grundstückes aufstellen.

Weder die Gemeinde, noch Eure Nachbarin kann was dagegen tun. Da fällt mir doch gleich die Frau "Maschendrahtzaun" ein. ;o)

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Ihr habt eben einen naturnahen Garten, ein hochwertiges, ökologisch wertvolles Biotop mit großer Artenvielfalt.

Sie hat scheinbar eine Rasen-Monokultur.

Nein, es steht ihr nicht zu in euer Grundstück hineinzuregieren. Die Gemeinde wird sie einfach abblitzen lassen.

Frag die Nachbarin (konfliktfrei natürlich und in normalem Ton und vor Zeugen) mal, wogegen ihr verstoßt, und wo das nachzulesen ist. Es gibt keine solchen Gesetze oder Verordnungen, die euch zwingen könnten euren Garten nach den Wünschen fremder Menschen zu bewirtschaften (oder nicht zu bewirtschaften).

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Kommentar von romar1581
06.03.2014, 16:41

Vollkommenheit liegt im Auge des Betrachters.. oder

Wat dem een de Uhl (Eule) is dem annern de Nachtigall

Lächeln, ignorieren, sich auf keinen Streit einlassen.

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es gibt Menschen deren Hobby es ist andere zu bevormunden, dazu gehört eure Nachbarin. Bietet ihr doch an euren Garten kostenlos zu pflegen oder sich nur um ihr Gelände zu kümmern! Ihr könnt aber auch behaupten das es sich bei eurem Garten um einen Ökogarten handelt. Aber es ist doch so, was der eine für Unkraut hält gefällt dem anderen. Brennnessel sind durchaus kein Unkraut. Man kann Salat daraus machen oder einen Sud zur Bekämpfung von Blattläusen. Man kann auch die Fasern verarbeiten.

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Da passt wieder mal das Sprichwort: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

Und nein, sie kann nichts gegen euch machen, auch die Gemeinde wird nichts unternehmen, solange sich das Unkraut in normalen Grenzen hält. Das hat ja wohl jeder im Garten.

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Kommentar von EmoGirl95
10.07.2013, 14:44

Den Spruch hat mein vater beim essen vor ein paar Tagen auch deshalb gesagt :)

Gut, ich dachte mir nähmlich ähnliches^^

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was haben wir denn hier für nette Nachbarn?..einen Maschendrahtzaunstreit?

Wenn das Unkraut oder die Brenneseln nicht im Nachbarns Garten sind..kann der Nachbar überhaupt nix machen und ist alleine eure Sache ob ihr das verwildern lasst oder nicht.

Ich würde dem Nachbarn ein paar Brenneselblätter pflücken und sie vor seine Türe stellen mit der Bemerkung:

Brennesseltee beruhigt die Gemüter,macht das Blut und den Stoffwechsel rein und soll auch noch gesund sein.

Ich schenke Ihnen eine Kanne.;-)

Es gibt schon blöde Nachbarn oder?

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Kommentar von EmoGirl95
10.07.2013, 17:04

:) ach ist das eine nette Idee ;) wie gesagt sind die Sachen nur in unserem Garten und ab da an wo ihr Grundstück anfängt ist alles pick fein :) Damals bei der Hecke war der Grund des streites das durch den schatten den die hecke wirft so viel moos un ihrem garten wächst.

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Wenn euer Dorf nicht gerade an einem Wettbewerb teilnimmt, wird die "Gemeinde" sich da nicht aus dem Fenster lehnen. Natürlich kann so eine Zecke lästig sein, aber wie euer Grundstück aussieht, bestimmt immer noch ihr (wenn ihr die gängigen Bauvorschriften einhaltet). Du kannst ihr ja anbieten, dass sie sich euren Vorgarten selber hübsch zurecht machen kann. Wenn's euch gefällt, gibt's auch ne Tafel Schokolade. :D

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Was man dir da erzählt ist totaler Schwachsinn. Die Gemeinde, das Ordnungsamt, die Polizei noch der Staat kann irgendwas dagegen tuen, dass du Unkraut im Garten hast!

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Bei so einer notorischen Nachbarin habt Ihr wahrscheinlich nur die Wahl in Abpsprache mit dem Vermieter, der ja auch genervt sein wird einen Blickdichten hohen Zaun zu setzen. Und was soll von der Gemeine zu befürchten sein, es ist nict strafbar, dass etwas im Garten wächst. Vielleicht geben die die Empfehlung alles kurz zu schneiden, aber nur für des lieben Friedens willen....

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