Nachbarin droht mit der Gemeinde wegen Unkraut in unseren Garten. Geht das?

15 Antworten

Was "Unkraut" ist, ist reine Definitionssache. Ihr könnt euren Garten verwildern lassen, soviel ihr wollt. Lediglich für Gehölze gibt es Bestimmungen bezüglich der Pflanzabstände und der Höhe. Aber da ihr die Hecke entfernt habt, spielt das ja keineRolle mehr. Stauden und einjährige Pflanzen dürfen wachsen wie sie wollen. Wir haben auch so einen freundlichen Nachbarn (Oberstudienrat) Für den sind auch unsere Schneeglöckchen und Krokusse Unkraut. Ich habe deswegen an die Grenze zu ihm recht dicht Topinambur gepflanzt. Das ist ein Gemüse (die Knollen sind essbar), wird 2,50 m hoch, blüht schön, bietet super Sichtschutz und der Nachbar kann sich jetzt von mir aus schwarz ärgern. (Und das tut er auch)

Wenn euer Dorf nicht gerade an einem Wettbewerb teilnimmt, wird die "Gemeinde" sich da nicht aus dem Fenster lehnen. Natürlich kann so eine Zecke lästig sein, aber wie euer Grundstück aussieht, bestimmt immer noch ihr (wenn ihr die gängigen Bauvorschriften einhaltet). Du kannst ihr ja anbieten, dass sie sich euren Vorgarten selber hübsch zurecht machen kann. Wenn's euch gefällt, gibt's auch ne Tafel Schokolade. :D

Das kann die Gemeinde nicht und ich schätze das sind nur leere Drohungen.

Theoeretisch könntet ihr euren Garten komplett verwildern lassen ( frei nach dem Motto back to nature) und die Nachbarin könnte nichts dagegen ausrichten.

Es ist ja nicht so, dass Bäume in ihrem Garten die Sonne stehlen würden.

Sagt ihr einfach das nächste Mal, dass sie die Gemeinde ruhig rufen kann. Jemand kann zu euch kommen, bekommt etwas Nettes zu trinken, wird nett geplaudert (oder über die Nachbarin gelästert) und geht dann wieder, ohne dass sich was ändert. Das heißt, falls überhaupt jemand kommt und die sich nicht bereits am Telefon schief lachen.

es gibt Menschen deren Hobby es ist andere zu bevormunden, dazu gehört eure Nachbarin. Bietet ihr doch an euren Garten kostenlos zu pflegen oder sich nur um ihr Gelände zu kümmern! Ihr könnt aber auch behaupten das es sich bei eurem Garten um einen Ökogarten handelt. Aber es ist doch so, was der eine für Unkraut hält gefällt dem anderen. Brennnessel sind durchaus kein Unkraut. Man kann Salat daraus machen oder einen Sud zur Bekämpfung von Blattläusen. Man kann auch die Fasern verarbeiten.

Da passt wieder mal das Sprichwort: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

Und nein, sie kann nichts gegen euch machen, auch die Gemeinde wird nichts unternehmen, solange sich das Unkraut in normalen Grenzen hält. Das hat ja wohl jeder im Garten.

Den Spruch hat mein vater beim essen vor ein paar Tagen auch deshalb gesagt :)

Gut, ich dachte mir nähmlich ähnliches^^

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@EmoGirl95

Naja, man stellt sich aber kein Haus hin und lässt seine Umgebung vergammeln. Jedenfalls nicht als "Frömmster". Es gibt da auch noch einen anderen Spruch: "Wer nämlich mit 'h' schreibt ... "

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@rednblack

Man stellt sich aber kein Haus hin... man, das sind alle anderen, außer ich.

@ rednblack

Das Haus hingestellt hat der Vermieter, der allein hätte das Recht über seinen Garten zu bestimmen, denn der ist sein Eigentum. Das müsste er aber im Mietvertrag so regeln.

Der Nachbar hat kein Eigentum an dem Garten, also auch kein Recht darüber zu bestimmen.

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