Mutter opfert ihr ganzes Leben, bitte um Rat.

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17 Antworten

Liebe fennyboo, das hört sich ja alles gar nicht gut an. Ich hoffe, ihr findet eine Lösung bevor deine Mutter, vielleicht aber auch dein Vater oder du an dieser Situation zerbrecht. Nur deine Mutter und deine Großeltern wissen, ob dieses Verhalten auf Ereignisse in der Kindheit zurückzuführen sind. Aber irgendwo muss ja die Ursache liegen, auch dafür, dass die Geschwister deiner Mutter ein ganz normales Leben zu leben scheinen und deine Mutter sich vollkommen aufopfert. Es ist schon seltsam, dass deine Großeltern das ganze als völlig normal ansehen. Sie sollten eigentlich sehen, was mit ihrer Tochter los ist und sie bitten, sich Hilfe zu suchen. Aber wir können nur spekulieren, weil wir alle keine Therapeuten sind und nicht in sie hineinschauen können. Aber bei all dem, was du schilderst, wird es höchste Eisenbahn, dass deine Mutter anfängt an sich selber zu denken, ebenso dein Vater und du selber auch. Aber diesen "Cut" zu schaffen, scheint das Hauptproblem zu sein. Vor allen Dingen muss man sich davon freimachen, sich Gedanken darüber zu machen, was die liebe Nachbarschaft denkt. Aber das ist glaub ich, leichter gesagt als getan. Wenn es wirklich zum Zusammenbruch bei deiner Mutter kommt, dann könnte es eine ziemlich lange Zeit dauern, bis sie sich wieder erholt hat. Dann werden deine Großeltern vielleicht endlich mal aufwachen, denn dann sind sie auf sich allein gestellt. Dennoch hoffe ich nicht, dass es soweit kommt und ihr eine andere Lösung findet. Ich wünsch euch allen ganz viel Kraft. LG :)

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Kommentar von user1496
02.11.2012, 21:39

Hey, vielen Dank! Ja, wie gesagt ihre beiden anderen Geschwister führen ein selbstständiges und sozial aktives Leben, scheren sich aber wie gesagt nur im Notfall um meine Großeltern, da läuft das genaue Gegenteil. Ich habe es so oft probiert, in Gesprächen auf sie einzugehen und ihr zu sagen, dass auch sie ein Recht auf ein eigenes Leben hat, das braucht jeder, egal wie "sozial" man auch sein mag. Das mit den Nachbarn finde ich zum übergeben und ich teile diese Einstellung überhaupt nicht, aber meine Mutter ist halt damit aufgewachsen. Wie schon unten irgendwo hinzugefügt, das Beispiel eines Nachbarn, der vor 30 Jahren an einer Depression litt, dann ein halbes Jahr in der Psychiatrie verbrachte und der heute noch als "der Gestörte" gilt. Ich finde es lächerlich, aber das is halt typisch Dorf...hoffe das irgendwann eine Lösung zu finden ist. Danke nochmal!

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Genau diese Situation Kenne ich aus meiner Nachbarschaft. Erst als andere Nachbarn geschnallt haben was los ist und der Frau dann immer und immer wieder gut zu geredet haben, hat sie den Absprung geschaft. Das Problem ist schwerwiegend aber man kann deiner Mum erst dann helfen wenn sie das zu lässt. Die Situation die du da schilderst ist schrecklich aber ich wüsste nun nicht was ich dir Raten könnte. Du und dein Vater müssen deiner Mutter immer und immer wieder zureden, ihr immer und immer wieder klar machen das sie von deinen Großeltern nur ausgenutzt wird. Denn nichts anderes ist das. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meinen Großeltern da diese so ähnlich waren. Meiner Mutter wurde für alles die schuld gegeben.

Solange deine Mutter nicht versteht was ihr passiert und nicht versteht das sie hilfe braucht wird man ihr kaum helfen können.

Du und dein Vater müssen stark bleiben und stur. Wenn alles nichts hilft müsst ihr euch von deiner Mutter Distanzieren (Der Rat kommt grade von meiner Mum). Das würde zwar bedeuten das ihr sie im stich lasst, aber das könnte hervorbringen das deine Mutter begreift das deine Großeltern Sie ausnutzen und das sie durch ihre Aufopferrung, sich ihr eigenes Leben kaputt macht. Wenn sie das versteht wird sie die hilfe von dir und deinem Vater brauchen und dann werdet ihr da sein. <---- Wie gesagt das ist der Rat meiner Mutter an dich.

Viel Glück und alles gute!

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Kommentar von user1496
02.11.2012, 17:21

Vielen Dank ;) Ja ich denke irgendwo innerlich weiß sie, dass sie Hilfe braucht aber sie gesteht sich das irgendwie nicht ein. Irgendwann, so denk ich halt, muss das alles irgendwann zusammen brechen, denn - was für ein Leben hat sie, wenn meine Großeltern mal nicht mehr da sind? Gar keines. Danke nochmal an dich & deine Mutter ;)

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Mach eine Familienrunde in der ihr euch zusammen setzt und du mahl mit ihnen darüber sprichst wie die lage gerade ist . Sag wie es deiner Mutter geht und vorallendingen WARUM sag deinen Großeltern wie sie sich verhalten . Vieleicht merken sie das garnicht . Und schlag vor das ihr also Du , Mutter und dein Vater auszieht . Sag ihnen am besten alles was du uns erzählt hast und beschreib es ihnen auch so . Ich wünsche dir viel glück = )

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Kommentar von user1496
03.11.2012, 21:40

Vielen Dank! Das habe ich schon oft versucht mit der Familienrunde, doch du kannst dir nicht vorstellen wie stolz vor allem meine Großmutter und auch meine Mutter sind. Wenn ich das so formuliere, wie ich es hier getan habe, sind alle sofort beleidigt, sagen, ich verstehe es nicht, bin ja erst 22 usw. wahrscheinlich verstehe ich aber mehr als sie. Deswegen denke ich das könnte nur ein professioneller Ausenstehender regeln, ein Therapeut oder auch nur ein normaler Psychologe wäre schon geholfen. Danek trotzdem!

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Oh weh! Du bist nicht zu beneiden! Ganz sicher nicht! :-(

Das, was Du hier von Deiner Mutter beschreibst, ist ein Helfersyndrom, wie es in keinem Lehrbuch besser hätte beschrieben sein können! :-( Und den entscheidenden Hinweis auf die Ursache dafür lieferst Du mit Deinem Kommentar unter dem Beitrag von Bismi ab.

„Das Seltsame ist auch, meine Mum hat ja noch 2 Geschwister, dass die andern beiden Kinder immer die Lieblinge waren, …“

Seltsam ist daran bedauerlicher Weise überhaupt nichts. Im Gegenteil! Es ist ergibt ein absolut typisches Bild dieser Krankheit!

Deine Mutter musste wohl schon in frühester Kindheit um Zuneigung, Anerkennung und Bestätigung betteln. Ihre Geschwister bekamen das alles, sie aber nicht. Um bemerkt zu werden, und um eben all das zu bekommen, zeigte sie „bestmögliche Leistung“, wie Du es nennst. Und mit jedem Ereignis, wo sie diese Bestätigung und Anerkennung nicht bekam, wurde ihr Selbstwertgefühl immer geringer.

Das setzte sich dann bis ins Erwachsenenalter fort, veränderte sich dann aber insofern, als dass es nicht mehr um das Beweisen ihrer eigenen Leistung ging, sondern sich in ihren „Diensten“ äußerte, die sie Deinen Großeltern angedeihen ließ und lässt. Das Helfen ist dabei für sie nur Mittel zum Zweck. Sie will sich wichtig und gebraucht fühlen und durch ihre Hilfe ihr Selbstwertgefühl stärken. Sie braucht somit Deine Großeltern mehr, als diese Deine Mutter.

Ich bin sicher, dass Deine Mutter ihre Hilfe regelrecht aufdrängt. Dass Deine Großeltern da nichts gegen einzuwenden haben, mag zum großen Teil inzwischen schon so eine Art Automatismus sein, zum anderen aber auch Bequemlichkeit. Es läuft ja so prima, wenn die Tochter sich um alles kümmert.

Soweit wäre ja noch alles im grünen Bereich. Krankhaft wird erst dadurch, dass Deine Mutter dabei ihre eigenen körperlichen Grenzen übersieht und ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche so sehr vernachlässigt, dass sie heute vermutlich nicht einmal (mehr) sagen könnte, welche es überhaupt sind.

Wie Du schon richtig befürchtest, wird Deine Mutter spätestens nach dem Tod Deiner Großeltern auf brutalste Weise vor die Fragen gestellt werden, "Wer bin ich, wenn ich nicht in der Rolle des Helfers bin?" und "Welche Wünsche habe ich für MEIN Leben?" Dies alles hat Deine Mutter bislang nicht gelernt, für sich selbst zu definieren.

Genau an dieser Stelle würde eine Therapie ansetzen, was aber nur möglich ist, wenn Deine Mutter ihr Verhalten als Krankheit anerkennt und sich überhaupt helfen lässt. Bei kaum einer psychischen Erkrankung ist es schwerer, den Betroffenen davon zu überzeugen, weil typischer Bestandteil dieses Krankheitsbildes das notorische Ablehnen von Unterstützung ist – sowohl bei der Hilfe, die sie ständig geben will (hier: bei Deinen Großeltern), als auch bezogen auf sie selbst und ihren teilweise massiv desolaten psychischen und physischen Zustand (Du sprichst von Depressionen). Es ist somit nur logisch, dass sich diese Ablehnung auch auf Therapieangebote bezieht.

Also, was kannst Du machen? „Überreden“ bringt nichts! Wenn überhaupt musst Du sie überzeugen! Aber auch das ist schwer genug, denn Deine Mutter muss sich zunächst erst einmal selbst eingestehen, dass sie krank ist und dringend Hilfe benötigt. Ausgerechnet SIE braucht Hilfe, die doch lieber anderen hilft! Das schmerzt und fällt deshalb nicht leicht.

Ich kann Dir nur folgendes raten, und das ungeachtet dessen, was die Dorfbewohner davon halten könnten, so sie es denn überhaupt erfahren müssen: Suche Du gemeinsam mit Deinem Vater einen Psychologen auf und sucht Euch dort Rat. Alleine werdet Ihr es nicht schaffen, Deine Mutter zu einer Therapie zu bewegen. Lasst Euch Tipps geben im Umgang mit Deiner Mutter. Es verhält sich in solchen Fällen ähnlich wie bei Alkoholikern, wo die Familie oftmals in eine gewisse Co-Abhängigkeit gerät. Lasst Euch das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben, um zumindest schon mal Zugang zu Deiner Mutter zu bekommen. Erst dann habt Ihr eine Chance, dass sie Euch irgendwann zu dem Psychologen begleiten wird.

Das wird ein langer, steiniger Weg! Ich wünsche Euch von Herzen gute Nerven und viel Geduld!

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Kommentar von Momo1965
02.11.2012, 19:53

Ich habe mir erlaubt, Deine Themengebiete zu ergänzen, damit mehr User auf Deine Frage aufmerksam werden. Warum der Begriff "Helfersyndrom" allerdings klein geschrieben ist, erschließt sich mir gerade nicht, da es im Textfeld noch groß geschrieben erschien. :-/

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Hallo fennyboo,

wie Dein Vater und Du, Frau/Mutter unterstützen und evtl. zur Einsicht bewegen könntet, da schließe ich mich zu 100% den Ausführungen von @Momo1965!

Nun aber zu Dir!

Du bist bei allem Stress in Deinem bisherigen Leben, ganz ganz sicher eine tolle Tochter geworden und siehst das Problem Deiner Mutter sehr objektiv. Es ist auch gut, dass Du versuchst, einen Weg für Deine Familie zu finden...aber...

pass bitte sehr gut auf, dass Du nicht indirekt in die gleiche Rolle wie Deine Mutter rutschst!

Du bist erst mal ausgezogen - belass es auch dabei und gehe nun Deinen eigenen Weg!

Du sollst Dich kümmern, keine Frage. Bedenke aber, dass es noch drei weitere erwachsene Menschen in Deinem Umfeld gibt, die mit dieser Situation schon länger leben als Du und in den letzten ca. 25 Jahren auch nichts erreicht haben!

Für Deine Großeltern ist es selbstverständlich geworden und vielleicht auch einfach nur bequem und Dein Vater wird sich auch nicht beschweren, wenn ihm alles abgenommen wurde und wird!

Du bist zwar das Kind aber auch ein eigenständiger Mensch! Es ist Deine Familie aber es ist auch Dein Leben! Versuch erst mal auf Abstand zu gehen und Deinen eigenen Weg zu finden. Vielleicht muss bei Deiner Mutter erst ein Zusammenbruch für Klarheit sorgen! Selbst dafür darfst Du dann die Verantwortung nicht bei Dir suchen!

Alles Gute für Dich und Deine Familie

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Kommentar von user1496
03.11.2012, 21:45

Hallo! Vielen Dank für deine Antwort, sehe es genauso. Meinen Vater muss ich allerdings verteidigen, denn ihm wird gar nichts abgenommen, er muss genauso viel für meine Großeltern tun, zB jeden Tag mit meiner Oma dort und dahin fahren und Besorgungen für meinen Opa machen. Wenn er mal wegen Arbeit nciht kann, dreht meine Mum völlig durch und redet nicht mehr mit ihm. Wie gesagt, es ist eine komplizierte Situation. Das Ausziehen hat mir sehr geholfen, da ich dort einen Rückzugsort & Ruhe habe, aber vor allem mein Vater tut mir jetzt Leid, da er allein in diesem Schlamassel zu Hause sitzt. Ich konzentrier mich aufs Studium, werde aber auch mal schaun, dass uns ein professioneller Außenstehender mal hilft oder berät. danke!!!

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Oh mann deine Großeltern bedanken sich nicht das ihre Tochter so viel für sie tut ? Okey es ist selbstverständlich das deine mutter denn haushalt macht aber deine Großeltern sind einfach nur, gut gesagt "mies,fies,dreist" tut mir leid wenn ich das grad so sage ! Deiner Mutter muss geholfen werden ! Versuch ein neuen Versuch mit deiner mutter ein ausflug zu machen und nimm ihr heimlich oder bewusst das handy weg und schalt es auch deine Großeltern schaffen es bestimmt ohne deine mutter sie könnten sich zu mindestens daran gewöhnen ! Ich weiss zwar jetzt nicht genau ob es bei dir ankommt da du sowieso so viel zu lesen hast aber ich hoffe das deiner Mutter geholfen wird oder sowas ähnliches ! alles gute weiterhin.......

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Wie du es beschreibst kann deine Mutter nicht nein sagen sobald die Eltern rufen. Es wäre gut wenn sie sich jeden Tag eine Zeit nimmt wo sie sich nur Zeit für sachen nimmt die sie tun möchte also Hobbys oder ein Verein. Sie sollte professionelle Hilfe annehmen.

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Sag Deiner Mutter:

Wenn sie sich selber aufopfert, zum Opfer macht, dann macht sie Deine Großeltern zu Tätern.

Manche Leute haben "gelernt", dass man nur gut ist, wenn man sich aufopfert. Ist man aber nicht. Man ist dann glücklich, wenn es Leuten, die man liebt, rundum gut geht. Und wenn sie es sich nicht gut gehen lässt, es ihr nicht gut geht, wie sollt Ihr dann damit umgehen?

Sie macht Ihre Eltern zu Tätern, wenn sie das so zulässt und so lebt! Das sollte sie sich mal klar machen. Dann ist es nämlich nicht "gut", was sie tut, sondern Verziehen vom Schlimmsten und Erziehung zur Undankbarkeit.

Wenn Sie Euch liebt, dann soll sie Euch glücklich machen. Und das schafft sie nur so, indem sie selber glücklich ist und ihr eigenes Leben lebt.

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Da habt Ihr echt ein riesen Problem. Würde mal sagen Deine Mutter wurde so erzogen und kommt nun da nicht raus. War wahrscheinlich früher so. Ich kenne das auch aus meiner Familie sie fühlt sich verantwortlich und macht sich dadurch total abhängig, wahrscheinlich hat sie nie gelernt mal was für sich zu tun, oder einfach mal raus zukommen. Das Einzige was Ihr tun könnt ist ihr klar zu sagen das Ihr das nicht mehr mitmacht und Euer eigenes Leben wollt. Dann müßt Ihr Ihr wohl oder übel sagen das ihr so nicht mehr wollt und sie allein lassen, denn es ist wie bei einer Sucht erst wenn sie selber merkt was mir ihr los ist ist sie bereit was zu ändern. Deine Großeltern finden die Situation sicher gut denn sie haben immer jemanden den sie rumm kommandieren können, der für sie da ist usw Du kannst nur versuchen Dich auszuklinken denn sonst gehst Du auch am Stock und bekommst Probleme lg

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Du kannst deine Mutter nicht ändern. Solange sie selbst sich in dieser Rolle sieht, wird sie da nicht rauskommen. Ich empfehle dir, dich gefühlsmässig dort auszuklinken, weil dir diese Sorgen nicht guttun. Du könntest deiner Mutter anbieten, ihr zu helfen, wenn sie signalisiert, dass sie Hilfe annehmen will. Eine Kur könnte ihr sehr guttun, jedoch nur, wenn auch sie diese wünscht.

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na da ist ja ne ganze menge nicht in ordnung. Meiner meinung Nach ist das dann ein Problem, was auf ihre Kindheit zurück geht. Sie muss lernen sich von ihrer Mutter frei zu machen und auf sich selbst Stolz zu sein, ohne dass ihre Mutter da mit im Spiel ist, das ist aber in dem Alter sehr schwer.

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Kommentar von user1496
02.11.2012, 17:24

Ich sehe das Problem auch in der Kindheit, aber gerade diese schwerwiegenden Sachen sind extrem schwer zu behandeln. Irgendwann muss ja der zusammenbruch folgen, spätestens wenn meine Großeltern einmal nicht mehr da sind.

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Hallo fennyboo,

was Menschen nicht alles machen, um endlich von ihren eigenen Eltern geliebt zu werden!

Hm, das Beste wäre, wenn Deine Eltern dort ausziehen.

Ich weis ja nicht, ob Dein Vater stark genug ist das Zepter mal in die Hand zu nehmen?

Ich finde es auf jeden Fall gut, dass Du den Absprung aus dieser Wohnung geschafft hast.

Vor allem würde ich mal die Großeltern zur Rede stellen. Ich meine, die scheinen Deine Mutter ja absolut auszunutzen.

Falls Du noch mal (und das hoffe ich ja) einen Ausflug machst, lass um Himmels willen das Handy zu hause, fahre ganz weit weg und geniesse den freien Tag mit Deiner Mutter.

Ich weis, es ist schwer als Tochter was "eingreifendes" ändern zu können, doch was willst du machen, wenn Deine Mutter absolut nicht auf Dich hören will?

Versuche Du wenigstens glücklich zu werden und sei Dir selbst es Wert, Dich nicht so dermassen ausnutzen zu lassen.

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Kommentar von user1496
03.11.2012, 12:45

Ich habe auch kein Handy mitgehabt, sie hat bei meiner Mum angerufen, und der kann ich das Handy schlecht wegnehmen. Naja mein Vater hatte schon 2 Wohnungen für uns in den letzten 20 Jahren, die wir aufgeben mussten, wegen meiner Mama. Und sie würde sich scheiden lassen bevor sie auszieht, hat sie schon oft gesagt. Danke trotzdem.

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Hast du schonmal versuch mit deinen Großeltern darüber zu sprechen. Und wenn die dann zu deiner mutter sagen das es sie stolz machen würde wenn deine mutter in behondlung geht. oder so ähnlich

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Kommentar von user1496
02.11.2012, 17:23

Ja du musst verstehen, dass sie wahnsinning konservativ sind. Und in unserem wundervollen Dorf ist man wirklich abgestempelt, wenn man zu einem Therapeuten geht, ich kann das überhaupt nicht ab und es macht mich so wütend. Ein Nachbar von uns zB hatte vor 30 (!) Jahren eine Depression, ließ sich behandeln, und er ist heute noch "der Gestörte", obwohl er total gesund ist.

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Hast du vllt schon versucht mit deinen Großeltern (ich nehme an du meinst Oma und Opa) zu reden?

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Kommentar von user1496
02.11.2012, 17:27

Ja, aber die sehen das alles "locker". Ich habe mal in einem Streit zu meiner Oma gesagt "wegen euch hat Mama kein Leben" und dann hat sie nur mit den Schultern gezuckt. Das Seltsame ist auch, meine Mum hat ja noch 2 Geschwister, dass die andern beiden Kinder immer die Lieblinge waren, heute aber rein gar nichts für meine Großeltern tun. Das ist alles irgendwo in der Kindheit verankert aber wie gesagt, da müsste ein Therapeut ran und wenn sie nicht so stur wär wäre das auch schon passiert.

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Wir wohnen auch noch immer bei meinen Großeltern, da sie es nie geschafft hatte, auszuziehen.

Dann solltet ihr ausziehen ( du und dein Vater ) . Ihr könnt ihr vorschlagen mitzukommen, wenn sie nicht will zieht alleine aus, nehmt euch eine Wohnung. Ihr werdet eure Mutter nie überreden können, sie muß erfahren was ihre falsche Verhaltensweise bewirkt....

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Kommentar von user1496
03.11.2012, 21:46

Ja ich habe ja schon ne Wohnung, 3 Std von zu Hause entfernt weil ich studiere. Mein vater kann allerdings nur im Ort bleiben, denn er will seinen Job halt sicher nicht aufgeben. Aber ich habs ihm auch schon oft geraten...danke!

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Dorfleben ist die Hölle!

Gib Deiner Mama mal die Nummer der Telefonseelsorge: http://www.telefonseelsorge.de/ 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 Die ist kostenlos und anonym und da kann sie sich wenigstens mal was von der Seele reden und bekommt vielleicht auch mal einen Tip...!

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