Musik, Shirk oder Haram?

11 Antworten

Es gibt eine Überlieferung vom Propheten (s.a.w.s):

Unter meiner Ummah wird es Personen geben, die Unzucht, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären werden.

Ich habe selbst vor kurzem zum ersten Mal davon gehört; den zweiten Teil der Frage kann ich leider nicht beantworten; aber es gibt soweit ich weiß islamische Lieder, in denen keine Musikinstrumente benutzt werden & die dann erlaubt sind. lg (:

Da im Koran kein Musikverbot steht - und in der von dir zitierten Textstelle auch kein explizites Verbot von Musikinstrumenten - ist also auch Musik MIT Instrumenten erlaubt.

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@earnest

Es handelt sich, wenn ich mich recht erinnere, hier um einen Text von Bukhari.

Dazu ist zu sagen, das Bukhari außerhalb der sunnitischen Kreise durchaus umstritten ist.

Und weiter ist zu sagen, dass es Hadithe - Hörensagen und Hörensagen vom Hörensagen - für und gegen so ziemlich alles gibt.

Ich stelle übrigens fest, justAnna, dass du dich als jemand, der nach eigener Aussage erst konvertieren WILL, schon recht gut auszukennen scheinst, was einschränkende Hadithe betrifft. 

Hattest du nicht noch vor kurzem gefragt, als wie authentisch denn der Koran einzuschätzen sei?

Und schon jetzt möchtest du offenbar Muslime davon abhalten, (nicht.instrumentale) Musik zu hören? Das war aber offenbar ein schneller Lernprozess...

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@earnest

Ja, ich habe nach der Authentizität bzw. nach historischen Belegen gefragt, was nicht bedeutet, dass ich mich nicht schon zuvor mit dem Islam beschäftigt hätte; jedoch weniger aus religiösen als aus politischen Gründen, die damals mein Interesse geweckt hatten - das hat sich geändert...

Abgesehen davon möchte ich niemanden von irgendetwas abhalten; ich habe einfach eine Frage - so gut ich konnte - beantwortet (;

Sie brauchen deswegen weder mich noch den Islam anzugreifen.

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@justAnna123

Ich habe hier nirgends den Islam angegriffen.

Und was dich betrifft: Ich habe dich nicht angegriffen. Ich habe nur mehrere Fragen gestellt. Fragen, die ich aufgrund deiner bisherigen Fragen, Antworten und Kommentare für durchaus angemessen halte.

Wenn du dich deswegen angegriffen fühlst, dann kann ich das nicht ändern.

Du solltest hier weder dich noch DEN Islam (wer oder was immer damit gemeint sein mag) als Opfer darstellen.

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@justAnna: In deinem anderen Thread hattest du geschrieben, dass du im Islam nichts gefunden hättest, was dir nicht richtig vorkäme. Auf meine darauffolgende Frage, ob sich Amputationen und Auspeitschungen für dich richtig anfühlten, hast du bis jetzt nicht geantwortet.

Nun also wieder etwas - das Verbot von Instrumenten - was dir richtig vorkommt?

Ja, da wundert es mich nicht, dass du dein Glück im Islam gefunden hast.

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@Zicke52

Wenn im Islam Musikinstrumente verboten sind, dann kann ich gut damit leben & akzeptiere dies...

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@justAnna123

@justAnna: "Richtig finden" geht weit über Akzeptieren hinaus. Es heisst, dass du es gut findest.

Darf man fragen, warum du es richtig findest, den Menschen Musikinstrumente zu verbieten?

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@Zicke52

Weil dieses Leben eine Prüfung ist und Gott das Recht hat uns zu sagen, was wir zu tun & zu lassen haben. Wenn Musikinstrumente daher als etwas Schlechtes genannt werden, ist es auch richtig davon Abstand zu nehmen und Gott somit zu gehorchen..

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@justAnna123

@just Anna: Dann verstehe ich aber nicht, warum du den islamischen Gott überzeugender findest als den biblischen. Denn du hasr selber überhaupt keine Meinung zu "falsch" und "richtig", zu "gut" und "böse" - alles, was Gott berfiehlt, ist automatisch gut und richtig.

Wenn du mit der gleichen Geisteshaltung - also unter Ausschaltung deines Gewissens und Denkens - an den biblischen Gott herangegangen wärst, hätte der doch auch automatisch immer recht gehabt?

Damit hast du auch meine Frage beantwortet, ob du barbarische Körperstrafen und Amputationen richtig findest: natürlich ist das richtig, dein zähnefletschender Gott hat es schliesslich so verlangt. Wo kämen wir denn hin, wenn wir selbst ein Gewissen hätten?

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@justAnna123

@justAnna: Gott hat aber nichtmal nach islamischem Glauben gesagt, dass wir Musik zu lassen hätten! Das haben Menschen gesagt, die behaupten, andere Menschen hätten das gesagt (Hadithe).

Du stellst also Menschenwort über Gotteswort. Das ist shirk!

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Musik, lieber DiaröyeJalloh:

ist weder Shirk, noch Haram, noch Shirham, noch Hark!

Also passiert mit Dir nur das, was die Musik mit Dir bzw. Du selbst mit Dir machst, wenn Du sie hörst:

Entweder sie gefällt Dir sehr und dann empfindest Du Freude - oder Du findest sie entsetzlich, dann leidest Du.

...oder irgendwas dazwischen...

Probier*s mal aus, welche Musik Dir wie gut gefällt - und lass`Dir um Himmelswillen von niemandem einen abstrusen Blödsinn einreden von wegen Musik sei Sünde!

Musik ist dann - und nur dann - Sünde, wenn sie schlecht gedacht und/oder schlecht gemacht ist!!!

@Jogi57L hat eigentlich alles gesagt. Nur sind Geleehrte im Thema ,,Musik'' immer etwas hängen geblieben. Der eine sagt, dass es nur Haram ist, wenn eine Frau singt, im Lied Beleidigungen oder andere Harams sind. Der andere sagt, dass es komplett Haram ist. Kommt drauf an, welcher Rechtsschule du folgst.

Im Koran steht kein Musikverbot.

Damit sollte die Sache klar sein.

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Aber im Hadith.

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Musik ist etwas, dass unser unterbewusstsein beeinflusst. Also sollte man Musik , die von negativen Dingen handelt(zb Hass) meiden.

Positive Musik ist aber gut. Sie macht uns glücklich.

Musik ist MUSIK - und als solche weder haram noch shirk.

Im Koran steht kein Musikverbot; damit wäre deine erste Frage beantwortet. 

Und wie kann "Vielgötterei" - shirk - etwas mit Musik zu tun ahben?

Was mit Menschen passiert, wenn sie Musik hören? Da gibt es keine für alle gültige Antwort. Es hängt von der Musik, von den Hörern und von den Umständen ab.

Musik KANN eines der wunderschönsten Kulturgüter sein, die die Menschheit hervorgebracht hat, und Musik (wenn man manches denn als "Musik" bezeichnen möchte) KANN der letzte Schrott sein. 

P.S.: im Voraus

Gruß, earnest


Und da es kein Musikverbot gibt, hast du auch in der Hölle keine Strafen zu erwarten.

Falls denn eine Hölle geben sollte. Und falls du dich dort wiederfinden solltest...

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