Mittelalter 3-Ständegesellschaft

2 Antworten

Das drei Ständesystem, basiert auf der Funktion dieser Gruppen. Eine Betet (1. Stand, Klerus/Geistliche, alle vom Bettelmönch zum Papst), eine Beschützt bzw. Kämpft (2. Stand "Adel", eigendlich jeder Krieger vom eingezogenen Bauern bis zum König), eine arbeitet (3. Stand "der Rest" vom Bettler bis zum Kaufmann).

Die Hauptaufgabe des Königs ist der Schutz seiner Untertanen, bzw. die Verteidigung derselben nach außen, also ist er eindeutig in den 2. Stand einzuordnen, also dem "Adel". Aber wie gesagt in den zweiten Stand kommt jeder Berufskrieger rein, ob er nun adelig ist oder nicht.

Schicht und Stand kann man nicht gleichsetzen. Kaufmann Kaiser und Papst gehören zu Oberschicht. Adelige können verarmen und können damit zur Mittel- oder Unterschicht gehören.

Die Dreiständegesellschaft ist im übrigen nur ein theoretisches System, das nie wirklich existert hat, dafür gab es zu viele manigfaltige soziale Gruppen, und eine deutliche sozale Mobilität dazwischen.

Hi,

Die mittelalterliche Ständeordnung: Klerus (erster Stand), Adel (zweiter Stand), Bürgertum und Bauernstand (dritter Stand) (wikipedia)

Der jeweilige Stand bildet ja eine Bevölkerungsschicht zu der mehr oder weniger Leute gehören. Der König ist aber eine Einzelperson und steht für sich alleine. Der König steht über allen/allem, da er, nach damaliger Weinung, von Gott erwählt wurde.

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