Mit dem eigenen Auto in China?

7 Antworten

Das kann ich dir nicht sagen. Vielleicht mal beim ADAC fragen bezüglich Route, Führerschein Zulassung und welche Versicherung nötig ist.

Und vorher würde ich den Wagen nochmals durchchecken lassen, ob der Wagen auch durchhält.

es gibt fahrzeuge die nicht zugelassen werden, für die fahrerlaubnis muss man seit 2017 eine mehr als 3 monatigen  aufenthalt nachweisen mit wohnsitz in china, den bekommt man eigentlich  nur mit einem arbeitsvertrag..

Wir kommen gerade von einer Individualreise aus China. Sind mit unserem LKW eingereist und durchgereist ! 

Chinesische Fahrerlaubnis, TÜV Abnahme und Nummernschilder - das hört sich alles schlimmer an , als es tatsächlich war. Bedenken musst du aber, das du einen Guide brauchst, der als Führer immer mit bei dir im Auto sitzt. Dementsprechend hoch sind auch die Kosten, für solch eine einreise mit dem eigenen Fahrzeug nach China. Da musst du je nach Aufenthaltslänge mit einigen Kosten rechnen. Wir sollten für alles ca 7.000€ zahlen. 

Haben wir dann im Endeffekt nicht gemacht, da wir ein holländisches Reiseunternehmen gefunden haben, die eine Reisegruppe von 5 Fahrzeugen zusammengestellt haben, so daß sich der Preis dann auf ca. 2.500€ belief. www.chinaoverland.eu  Hier der Kontakt zu den Holländern, die auch sehr gut deutsch sprechen. Wenn du noch einige Bilder von uns über unsere Chinadurchquerung sehen möchtest , dann schau mal hier: http://2015.edeundsten.de/reiseberichte-2/10-step-silk-route-cooking-china/

In dem Newsletter vom 11. Januar 2018 von „china-entdecken.com“ ist eine sehr ausführliche Zusammenstellung bezüglich der momentanen Situation bei der Reise mit dem eigenen Auto durch China und den notwendigen Genehmigungen dazu erschienen.

Hier noch ein paar Ergänzungen dazu.

 

In dem Newsletter wird unter anderem die Frage angeschnitten, ob man einen ständigen Reiseführer bei der Fahrt mit dem eigenen Auto [Motorrad oder anderem Fahrzeug] durch China braucht oder nicht.

 

Ja, man braucht ihn – wieder.

 

Vorgeschrieben wird er nur von den Provinzeregierungen in Xinjiang und Tibet.

Weil man sich aber nicht nur dort, wegen der erteilten Durchfahrtsgenehmigungen durch die Provinzen, an die geplante Route halten muss, ist eine [zu große] Abweichung von der Route auch in den anderen Provinzen mit Ärger verbunden.

Und zwar nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Agenturen, die die Genehmigungen eingeholt haben.

 

Da es immer wieder Reisende gab, die sich Genehmigungen für eine Tour einholen ließen, sich dann aber nicht daran hielten und damit den Agenturen großen Ärger mit den Behörden einbrockten, sind die Agenturen nicht mehr bereit, auf den Einsatz eines ständigen Reiseführers in den anderen Provinzen, in denen er nicht zwingend vorgeschrieben ist, zu verzichten.

 

Es ist eben nicht, wie manche schreiben, Geldschneiderei, sondern dem unfairen Verhalten einzelner Reisender geschuldet.

 

Der ständige Reiseführer kann auch in seinem eigenen Begleitfahrzeug fahren, wenn kein Platz im Auto der Reisenden ist, das verursacht natuerlich wieder Kosten.

 

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