Mentale Vorbereitung auf Beerdigung?

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2 Antworten

Ganz pragmatisch: Sie hat es überstanden. So hart es auch klingen mag, aber ihr Leiden war zum Ende hin sicherlich so unerträglich, dass es "besser" für sie war, sterben zu dürfen.

So habe ich es bei meinen Eltern empfunden, die beide sehr jung an Krebs starben.

Es ist ja kein Muss, auf diese Beerdigung zu gehen. Entscheide an dem Tag einfach aus dem Bauch heraus, ob Du Dir es zutraust oder nicht. Bei eine so jungen Frau ist es sicherlich eine große uns sehr emotionale Beerdigung!

Ich denke auch, dass Deine Freundin - irgendwo da, wo sie jetzt auch sein mag - Dir verzeihen wird, wenn Du nicht auf die Beerdigung gehst. Ich glaube, es ist besser und ein schönerer Abschied für Dich, wenn Du erst ein paar Tage nach der Bestattung zu ihrem Grab gehst und in Gedanken ein paar Worte in Ruhe mit ihr wechseln kannst!

Alles Liebe!

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Lass es nicht zu, dass dich die Beerdigung runterzieht. So kannst du dich mental vorbereiten.

Die Beerdigung ist ein Abschiednehmen von dem Verstorbenen.

Sicher geht es dir nahe. Und sie war noch jung. Aber sie ist nun von ihren Qualen erlöst.

Du willst ihr die letzte Ehre erweisen? Dann tue das auch - ohne dass du dich zu sehr hineinvertiefst, dass du eventuell zusammenbrechen könntest.

Mitunter ist man stärker, als man denkt.

Ich leide selbst sewit Jahrzehnten unter Depressionen. Und dennoch habe ich die Beerdigung meiner Tochter, die mit 17 Jahren verstorben war, überstanden.

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