Mentale Gesundheit in Bezug auf das Bildungssystem?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

18 oder älter 64%
16-18 21%
0-14 14%

7 Antworten

18 oder älter

Schrecklich

Brauchte Jahre um mich davon zu erholen (vermutlich noch immer nicht komplett), und ich wurde immerhin bloss verbogen und nicht gebrochen, sprich: Ich bin mir teilweise treu geblieben und habe zu unsinnige Dinge einfach verweigert.

(Sofern ich diese Frage recht verstehe?)

LG (:

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich, der Mensch, ein Rätsel

Aha "habe zu unsinnige Dinge einfach verweigert".

Ist dir evtl schon der Gedanke gekommen, dass du an der negativen Resonanz selbst Schuld bist, wenn du den Lehrauftrag der Schule hinterfragst und nach Gutdünken die Auswahl der von dir bearbeiteten Aufgaben selbst triffst? Gewissen Arbeitsaufträge mögen dir vielleicht unsinnig erscheinen, allerdings tragen diese meist Grundlegend zur Erlernung von methodischen Kompetenzen, sowie der Schaffung von Grundlagen in jeglichen Themengebieten bei. Als Jugendlicher ist man meist wohl kaum in der Lage die zukünftige Arbeit schon klar zu beziffern, dementsprechend begegnet die Schule dieser "Unmündigkeit" mit einer Abdeckung von einem breiten Themenrepertoire, damit die Schüler später mit diesen Grundlagen jeglichen Weg beschreiten können, mal ganz davon abgesehen dass Arbeitgeber den Schulabschluss als groben Parameter benötigen.

Das einem dann die Lehrer nicht mit überschwänglicher Freude begegnen, wenn man im Vorhinein kommuniziert hat, dass deren Fach irrelevant sei, ist ziemlich verständlich. Natürlich darf es nicht ausarten, aber Lehrer sind auch nur Menschen und nicht vor ihren Eindrücken allseits gefeit.

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@Alex5975818

Ich war in der Schule super. Immer mindestens der Zweitbeste, obwohl ich der Jüngste war und hauptsächlich gezeichnet habe. Das Schulsystem ist eben nicht für jedermann gemacht, sondern für den Durchschnitt (wenn überhaupt), alles darüber oder darunter leidet daran. Ausserdem hat das Verweigern schon mit 9 begonnen, war also noch nicht in der Pubertät, dachte einfach, irgendwann reicht es.

Lehrer haben einen schwierigen Job, schon klar, aber Kinder haben den allerschwersten. Bekommen keinen Lohn, sind unfreiwillig da, werden gezwungen dies und das zu machen und werden noch daran gemessen, vielleicht sogar getadelt.

Mir ist das Wohl der Kinder wichtig, und darum wird meine Tochter auch nicht in eine normale Schule gehen. Sondern in eine, in der sie sich frei entfalten kann. In einer, wo sich auch die Lehrer wohl fühlen, weil sie nicht den Druck haben, für 24 Kinder aufzukommen und die irgendwie zu beschäftigen und durch die Prüfungen zu drücken. Auch, weil sie eine Beziehung mit dem Kind eingehen können, ohne als die grosse Autorität dazustehen, die sie beurteilt

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18 oder älter

Ich hab die Schule oft als „zu langweilig“ empfunden und ohne Probleme sehr gute Noten geschrieben… dadurch hatte ich oft das Gefühl von „Lebensverschwendung“, weil es nichts bringt, seine Zeit dort wie im Knast abzusitzen. Mit nem Abi kann man in Deutschland eh nichts mehr erreichen, da muss schon mindestens n Bachelor hinten dran. Daran arbeite ich grade und es langweilt mich so sehr, dass ich schon wieder drei Jahre nur meine Zeit absitze. Das nervige ist; wenn ich mir Auslastung suche, dann hab ich dafür aber keine Zeit, weil die Uni einfach mal 1,5h weg ist und wenn die 1. Vorlesung 8:00Uhr startet, dann die nächste aber erst wieder 16:00 und dann hockt man da bis 21:00, fährt zurück, dann liegt man erschöpft auf der Couch aber das Gehirn hat noch „Hunger“. Die Pandemie war während des Studiums eine richtige Erlösung, weil ich endlich meinen eigenen Interessen nachgehen konnte. Vorlesungen konnte man sich von überall anhören, du hast keine Zeit verschwendet.. jetzt nur noch die BA und dann darf ich endlich im langweiligen Berufsleben meine Zeit absitzen.. na ja, das scheint das Leben zu sein…

18 oder älter

Bin vor kurzem 18 geworden. Ich geh noch zur schule und es ist immernoch ne Katastrophe. Alles baut nur noch auf leistung auf und es wird nicht geschaut ob alle mitkommem. Vor allem sind die mündlichen notem ein Problem bei mir wegen ängsten. Das und auch sonst die schule verschlechtert meine psychische Gesundheit enorm

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Interesse und eigene Erfahrung
16-18

Ganz gut, ich persönlich störe mich wenig am "Notendruck". Wenn man konsequent mitarbeitet und täglich 30-60 Minuten lernt, hat man Chancen auf einen guten Durschnitt (1,4), ohne dafür das "Leben" nebst der Schule zu opfern.

18 oder älter

Eher schlecht, danach wird es aber auch nicht mehr viel besser, kommt aber drauf an.

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