Meine Freundin erwartet, dass ich für alle Kosten von Ihr aufkomme?


17.09.2020, 11:36

Mit (ex) Freundin meine ich, dass wir seit dem Streit keinen Kontakt mehr haben. Davor waren wir noch zusammen.

22 Antworten

Im Prinzip musst Du für die Wohnung aufkommen, Du hast allein den Mietvertrag unterschrieben.

Wenn Sie schon mit dem Kind bei Dir wohnt, sollte sie sich eigentlich zur Hälfte am Mietzins beteiligen.

Bezüglich des Essens auch halb/halb. Mal zahlt sie, mal zahlst Du.

Wenn sie so ein Theater macht, klinke sie aus.

Wenn sie der Meinung ist, ein Mann müsse sich "eine Frau leisten können", dann sagt das doch eigentlich alles über ihre Einstellung aus. Solche Sprüche würde ich mir eigentlich nur von zwei Sorten Frauen erwarten: von Ex-Prostituierten oder von Frauen, bei denen durch das Aussehen, den Altersunterschied oder den Körperbau klar ist, dass es sich um Trophy Wives für reiche, alte Kerle handelt.

Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass so ein Spruch von einer ehemaligen Prostituierten aus Pattaya kommt, die Thailand für einen häßlichen alten Sack aus dem Westen verlassen hat, weil der ihr ein bequemes Leben in Wohlstand für sich und ihr Kind in Aussicht gestellt hat. In so einem Fall fände ich es dann wieder fair, wenn sie so materiell orientiert ist, da sie ja als Gegenleistung auch etwas bietet, das dem Typen ansonsten verwehrt bliebe.

Zum Glück ist sie noch nicht mit ihrem Sohn bei dir eingezogen. Viele wichtige Fragen habt ihr nicht geklärt. Der gemeinsame Topf ist üblich, wenn beide sich auch an den Haushaltsarbeiten hälftig beteiligen.

Anders wäre die Situation, wenn sie den Haushalt allein besorgte, inkl. Reinigung, Wäsche, Einkauf, Kochen etc. Dann müsste sie sich nicht hälftig an den Haushalts- und Mietkosten beteiligen. Davon ist aber in deiner Frage nicht die Rede.

Deine Bemerkung: Sie macht neben ihrer Teilzeitarbeit eine Fortbildung "um ihre eigene Seele zu befriedigen", deutet darauf hin, dass du sie nicht ernst nehmen kannst.

Wenn deine Schilderung auch nur halbwegs objektiv ist, dann ist völlig klar dass sie dich als Geldgeber sieht.

Das kann durchaus okay sein, wenn beide Seiten damit einverstanden sind. Zum Beispiel weil die andere Seite es gerne tut, oder etwas im Gegenzug erhält (Sex?)

Du musst dir halt klar werden, was du für eine Beziehung führen willst und ob du dich damit arangieren kannst dir "eine Freundin zu leisten". Für mich persönlich klingt das ein bisschen nach 24/7 Prostitution.

dass wir wenigstens einen gemeinsamen Topf machen könnten, wo jeder im Monat einen kleinen Betrag einzahlt und mit dem Geld die Haushaltskosten, wie der Wocheneinkauf, gedeckt werden kann.

Das finde ich vollkommen normal, ich würde den zuzahlenden Betrag prozentual ans Einkommen koppeln so zahlt jeder praktisch "das gleiche" ein.

Das ist nicht Deine Freundin, sondern nur ein Schmarotzer.

So eine würde ich sofort auf die Straße setzen und die Schlösser austauschen (falls sie einen Schlüssel hat).

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