Mathe Studium an Fachhochschule leichter?

3 Antworten

Nur wenige Fachhochschulen in Deutschland bieten einen Studiengang Mathematik an. Dieser ist nicht so breit theoretisch angelegt wie an Universitäten. Außerdem werden auch die Anwendungsbereiche nicht vernachlässigt. Wer wissenschaftliche Mathematik betreiben will, muss an einer Universität studieren.

durch die Umstellung auf bachelor kann man nicht sagen die fh ist leichter. es wird andere schwerpunkte haben aber mehr oder minder lernt man das selbe.

bei sowas theoretischen wäre die uni aber vielleicht die bessere wahl. jenachdem woman am ende hinwill

http://www.mathe-in-bayern.de/unterschied



Abstraktion, theoretische Tiefe und der Bezug zur Grundlagenforschung sind bei den universitären Mathematik-Studiengängen ausgeprägter als bei FH-Studiengängen. Dies liegt daran, dass die Grundlagenforschung und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Hochschulkarriere) wesentlich mit zu den Aufgaben der Universitäten gehören.

An Fachhochschulen geht es dagegen stärker um die konkrete Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis.

Konsequenz für FH-Studiengänge: Entsprechender Vorlesungsstoff, mehr Programmieranteile und eine vergleichsweise längere Praktikumsphase.

FHs bemühen sich besonders stark um Kooperation mit Unternehmen in der Region. Externe Abschlussarbeiten, die in einem Unternehmen angefertigt werden, sind an FHs häufiger als an Universitäten.

Potentielle Arbeitgeber werden den größeren Praxisbezug eines FH- bzw. den höheren intellektuellen Anspruch eines Uni-Studiums bei Personalentscheidungen je nach Anforderung mit berücksichtigen.

Als Grundlage für eine spätere Hochschulkarriere ist ein Universitätsstudium besser geeignet.


Was möchtest Du wissen?