Manuskriptangebot - Random House Verlage

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natürlich kannst du dein Manuskript an verschiedene imprints des Random house Verlags schicken, die haben alle eigene Teams, die die Manuskripte lesen. Aber du musst dir im Klaren sein, dass die Chance, dass überhaupt jemand von einem großen Verlag ein unaufgefordert eingesandtes Manuskript liest, sehr gering ist. Da gehen soviele Manuskripte ein, dass könnten die gar nicht schaffen.

Hallo, ja klar kannst du dein Manuskript an den Random House Verlag schicken. Das selbe habe ich auch getan und warte auf eine Antwort. Allerdings ist der Verlag ziemlich groß und da gebe es nicht so viele Chancen das er angenommmen oder so gelesen wird. Aber versuchen kannst du das auf jeden Fall!!! Erst Mal musst du dich über den Verlag informieren lassen, so kannst du feststellen, ob deine Geschichte überhaupt zum Verlag passt. Dann kannst du dich per Email unerhalten und schließlich kommt die Antwort wo es steht, dass du deine Geschichte gerne an den Verlag schicken kannst. Dann musst eine Weile warten (ca. 3-6 Monaten) Aber es lohnt sich!!! Und so kommt noch die Antwort wo steht, das ihnen deine Geschichte gefällt und sie es drucken möchten, oder ob sie sie nicht haben wollen. Oder auch das sie es Mal vergessen haben und noch Mal kurz nachschauen wollen. Ich hoffe sehr dir hat meine Antwort weitergeholfen. Ich wünsch dir viel Glück! Nikol Andreeva

Bei solch großen Verlagsgruppen ist es nicht erforderlich, mehere Bewerbungen einzusenden. Erstens haben die einzelnen Verlage meist dieselbe Adresse, zweitens entscheiden sie im Haus, wo welches Manuskript an besten hinpassen könnte und leiten es entsprechend weiter.

Ich habe bislang drei Veröffentlichungen ohne Druckkostenzuschuss durchbekommen, und zwar bei einem mittelständigen Verlag (kein Kleinverlag). Von Auflagen- und Verkaufszahlen, die in die Zehntausende gehen, träumen allerdings der Verleger und ich gleichermaßen. Meine Erfahrung mit Verlagen aus der Gruppe Random house: Schlechte Chancen, aber probieren kostet nichts! Zunächst mal solltest du dir auf der Homepage eines Verlags die Rufnummer des Lektorats raussuchen und mit einem Lektor telefonisch abklären, ob dein Manuskript in sein Konzept passt oder ob nicht. Falls ja - für einen Neuautor stehen die Chancen leider denkbar schlecht -, hast du zumindest einen konkreten Ansprechpartner, an den du dich immer wenden kannst. Falls dein Manuskript abgelehnt wird, bekommst du wenig später eine Mail oder ein Anschreiben von twentysix / Book on demands. Sinngemäß kriegst du zu lesen, man hätte von deinem Projekt gehört und biete dir für kleines Geld eine Veröffentlichung an; wenn sich dein Buch gut verkaufe oder (von wem, mag dahingestellt bleiben) für gut befunden würde, könntest du mit einer Kooperation mit Random house rechnen. Natürlich liest sich das gut und du bezahlst einen - zugegebenermaßen bescheidenen - Betrag dafür, dass dein Buch erscheint. Und bei twentysix / BoD erscheint mit Sicherheit jedes Buch, das bezahlt wird! Was leider nicht erwähnt wird: BoD und twentysix sind Töchter von Random house, und da sich inzwischen Tausende (!!) Nachwuchsautoren an die vermeintliche Chance klammern, auf diesem Wege bei einem großen Verlag reinzukommen, stößt sich die Muttergesellschaft Random house auf diesem Wege gesünder als mit einigen Bestsellern, die in Hunderttausender-Auflagen weggehen. Der Autor bleibt sich selbst überlassen, muss sich um Marketing und Verkauf selbst kümmern. Für jemanden, der nur für den Freundeskreis oder die Familie schreibt, ist das ja ganz in Ordnung - aber wer als Schriftsteller wirklich durchzukommen hofft, muss sich was Besseres einfallen lassen. Ein Tipp, der mir sehr geholfen hat: Das Buch "Deutsches Jahrbuch für Autoren" listet nicht nur sämtliche Verlage mit Anschrift und Schwerpunkten auf, sondern auch u. a. Literaturagenturen usw. Wobei du auch Literaturagenturen mehr als kritisch betrachten solltest; längst nicht jede hält dich überhaupt für einer Antwort wert!

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