Kann man das Manuskript erst zu einem Verlag schicken wenn das Buch bereits fertig ist?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Als Anfänger sollte das Manuskript auf alle Fälle fertig sein, denn ich kenne keinen Verlag, der einem unbekannten Autor einen Vertrag geben wird, für ein noch nicht fertiges Manuskript. Das Risiko mitten auf der Strecke stecken zu bleiben ist zu groß und kommt häufig vor. Deswegen fertig schreiben. Liegen lassen. Nochmal lesen und ggfls. überarbeiten und dann gehst du am besten wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema, wie das deines Manuskriptes, machen. An die Verlage wende dich und biete deinen Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bisschen vom Zufall und Glück ab. Also Mut und wenn du Angst hast dein Thema könnte "geklaut" werden, dann schicke ein aussagefähiges Exposé und ein paar Seiten des Manuskripts, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist. Aber Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt noch lange nicht, dass es für den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht. Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen. Da aber Vorsicht. Es gibt nämlich einige "Verlage" die sich alles von den Autoren zahlen lassen und zum Teil unverschämt viel Geld verlangen. Dahin sollte man nicht gehen. Denn in der Regel zahlt ein "richtiger" Verlag, wenn er ein Manuskript brauchbar und verkaufbar findet, ein Honorar an seine Autoren, meistens pro verkauftem Exemplar. Der Begriff Verlag kommt nämlich von "vorlegen". Ein Verlag legt nämlich viel Geld für die Produktion im Voraus aus. Aber wie gesagt auch nur, wenn er meint, dass er das Buch auch verkaufen kann, wenn er es produziert hat. Als gut und seriös habe ich printsystem-medienverlag.de und bod.de erlebt. Da kann man sein Buch auch in kleinen Stückzahlen produzieren lassen und werden gegen Gebühr auch im Verzeichnis der lieferbaren Bücher registriert. Damit ist es über den Buchhandel auch Amazon recherchierbar und bestellbar. Für ganz überzeugte Schriftsteller kann auch ein Literarischer Agent hilfreich sein. Er kennt die Verlag und die Personen die dort entscheiden und kann auch im Vorhinein abschätzen, ob dein Werk Chancen hat. Er macht es aber nicht umsonst. Im Falle eines Vertragsabschlusses ist er am Honorar beteiligt.

Viel Glück also!

  1. Nein, es gibt Verlage die stellen einen Lektor bereit. Das ist aber abspracheabhängig.
  2. Das "Thema" als Idee kann man nicht schützen, der Text ist von Natur aus urheberrechtlich geschützt, du musst da nicht aktiv werden.
  3. Mach dir ein Bild vom Verlag, zu einem guten Autor gehört nicht nur eine professionelle Federführung, sondern auch ein gutes Vermarktungstalent.
  4. Das geht ab 1 Stück, zw. 20-50 Euro je nach Qualität, Umschlag, farbe.

Du brauchst am Anfang ein Manuskript und das schickst du an verschiedene Verläge, die gucken sich es an und wenn es einen gefällt dann machen die mit dir ein Vertrag. Ab da fängst du an das Buch richtig zu schreiben.

Von einen Vertrag geklaut ? Naja wird niemand machen weil nur du hast eine einzigartige Idee in deinen Kopf und du kannst sie nur veröffentlichen.

Du solltest bei einen Vertrag beachten, das dein Manuskript sauber aussieht und du solltest dich auch mal da vorstellen (nicht zwingend notwendig).

Es kostet dich nichts wenn es einen Verlag deine Idee gefällt dann drücken sie es für dich.

Forum ? leider kenne ich kein.

Was möchtest Du wissen?