Logikfehler in der Hobbittrilogie

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5 Antworten

zu 1. In gewisser Weise wissen die Istari wohl wo sich die Kollegen aufhalten, einen Hinweis darauf im Buch gibt es wohl nicht und die Fähigkeit ist sicher auch nicht 100% zuverlässig, also so wie sich sehen können, können sie sich auch verstecken. Immerhin weiß Saruman ja, dem Film nach auch, wo sich die Gefährten aufhalten und hindert sie über den Pass zu kommen. Im Buch werden glaube ich nur Stimmen erwähnt und es bleibt unklar ob es wirklich Saruman ist. Allerdings werden auch im Buch die Vögel als Spione benutzt, ob von Saruman oder wem auch immer. Und Radagast ist ja ein sehr Naturverbundener Zauberer, der sich überwiegend mit Tieren beschäftigt. Es ist also durchaus möglich, das er den Aufenthaltsort von Gandalf über Vögel und sonstige Tiere erfahren hat.

zu 2. Mit den Zeiten im Film darf man es nie so genau nehmen. Gandalf verlässt die Zwerge ja vor dem Düsterwald, und es dauert insgesammt fast 4 Monate, bis Bilbo Gandalf bei den Belagerern des Einsamen Berges wieder sieht, als er den Arkenstein übergibt.

zu 3. Kili bleibt im Film zurück weil er verwundet ist. Fili bleibt auch zurück und Bofur verpasst das Boot und Oin bleibt zurück um Kili zu helfen. Hier weicht der Film erheblich vom Buch ab, es dauert einige Tagesreisen von Esgaroth bis zum Erebor, und im Buch müssen sie lange suchen, bis sie die Tür, die nicht durch einen aus 100km Entfernung erkennbaren Steinzwerg gekennzeichnet ist (Es ist nämlich eine Geheimtür), finden. Was du da genau meinst kann ich noch nicht nachvollziehen, müsste den Film noch mal sehen.

zu 4. Siehe Punkt zwei - hier kann man auch noch anführen, dass im Film ja nicht klar wird, wie weit die Strecken eigentlich sind.

zu 5. Zum einen ist es wieder der Zeit im Film zu Verdanken, im Grunde wird nicht deutlich, wie lange die Zwerge in Bruchtal sind. Im Buch sind es mehrere Wochen. Man gehe also einfach davon aus, dass Galadriel zum Beispiel schon von Radagast informiert wurde.

  1. Also das macht schon Sinn. Stimmt, darüber hab ich noch gar nicht so richtig nachgedacht :D
  2. Ja gut, im Film kam es so rüber, als hätten sie den Düsterwald (Der ja nicht gerade klein ist) in nur einem halben Tag überquert. Kann natürlich sein, dass sie doch viel länger gebraucht haben.
  3. Auf der Karte sieht es auch aus, als würde Esgaroth ziemlich weit entfernt vom Erebor liegen, aber im 3.Hobbit sieht man ja auch ziemlich deutlich, dass die Entfernung gar nicht so groß ist. Daher ergibt Bilbos Satz auch keinen Sinn. Aber gut, wie du schon sagtest, das wird im Film nicht sonderlich deutlich, wie lange sie wirklich bis zum Erebor brauchten. Obwohl ich meine, Balin hat bei den Waldelben erwähnt, dass der Durinstag schon übermorgen sei, demnach dauert es wirklich nicht so lange von Esagaroth zum Berg, wenn sie es doch noch geschafft haben.

Aber trotzdem danke für die Antwort :) Vor allem Punkt 1 und 2 machen jetzt mehr Sinn^^

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  1. Ich denke auch, dass die Szenen von Radagast fiel früher spielen als zu der Zeit, wo sie im Film gezeigt werden - also nicht parallel zu dem Zwergentrupp, sondern schon eher. Dass er Gandalf an der Trollhöhle begegnet, halte ich einfach für Zufall (wenn auch ein sehr glücklicher!) Wer weiß, wie oft und lange er schon in dem Gebiet mit seinen Hoppelhasen rumgegurkt ist, weil er irgendwoher gehört hat, dass Gandalf in den Trollhöhen ist. Er kann natürlich auch seine Tiere gefragt haben - halte ich für sehr wahrscheinlich, da er ja auch von dem Vogel die Nachricht erhält, dass die Spinnen aus Dol Guldur kommen. Daher hat er wahrscheinlich seine Vögel gefragt.

  2. Dol Guldur ist am Südende des Düsterwaldes und der Eingang in den Wald, wo er sich von den Zwergen trennt, liegt etwa in der Mitte des westlichen Waldsaumes. Mit dem Pferd dürfte er nicht allzu lange dahinbrauchen, zudem hängen die Zwerge und Bilbo ja auch etliche Tage im Düsterwald herum.

  3. Also zum Erebor hin sind es schon ungefähr 1,5 Tage (siehe Balin: "Und der Durinstag ist schon übermorgen." Am nächsten Morgen reisen die Zwerge ab, dann am nächsten Tag erreichen sie den Berg und suchen dort nach der Geheimtür (also etwa 1,5 Tage bis zum Abend, wo sie an der Geheimtür stehen). Nun ist es ja im dritten Teil so (darauf bezieht sich dieser Punkt ja), dass man im Anfang sieht, dass Thorin (es ist nachts) in den Berg hinuntergeht, nachdem die Zwerge jubeln, weil Smaug abgeknallt wurde. Bilbo beobachtet ja, wie Thorin den Berg anstarrt und hingeht. Dann wird es Morgen, wo die Zwerge irgendwann aufbrechen, über den See fahren müssen, zum Erebor hinauf und dann noch in den Berg hinein (es kann ja gut sein, dass sie noch 1 Tag oder mehr durch den Berg gelaufen sind, bis sie auf Bilbo gestoßen sind. Der Berg st ja groß genug). Aber ob letzteres nun stimmt oder nicht, waren es mindestens 3 Tage, die Thorin "da unten" ist, bis Bofur, Oin, Kili und Fili eintreffen.

  4. Wie du selber sagst, ist er mit Pferd schneller als zu Fuß. Wer weiß, wie viel Zeit vergeht, bis er in Thal eintrifft, aber es ist ja Winteranfang, als die Seestadtmenschen dorthin ziehen, also kann zwischen dem Durinstag (wo Gandalf ja schon länger weg war) und seiner Ankunft in Thal wohl mehr als 1 Monat vergangen sein.

  5. Gandalf wollte ja von vorneherein nach Bruchtal, es kann ja gut sein, dass Elrond oder so schon ein wenig bescheid wussten und er die anderen informiert hat, die sich dann auf den Weg gemacht haben und in Bruchtall ankamen, als die Zwerge dort eintrafen (oder ein, zwei Tage vorher).

Hoffe, ich konnte dir helfen :-)

LG

Das sind diese Stellen, die man rausschneidet, weil es keinen interessiert, wie jemand zu einem Ort geht und dabei nichts passiert.

1 Radagast ist ja sowas wie ein Tierflüsterer und wahrscheinlich haben die Tiere es ihm gesagt

  1. Gandalf kanns halt😝

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