Lexikon des internationalen Films - gibts überhaupt gute Filme?

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Ich denke, man muss nur lernen, die Kritiken richtig zu lesen. Der Witz ist, dass eine wirklich essentielle Kritik in einem Satz untergebracht ist, die den Film mit seinen positiven und negativen Merkmalem charakterisiert. So klingt die Kritik oft sehr negativ, wenn sie auch Positives hervor hebt. Früher fand ich die Kritik auch zu harsch, aber je mehr Filme ich gesehen habe, um so verständlicher wurden sie mir. Man muss eben sehen, dass viele bekannte Filme - mit Erfahrung betrachtet - recht banal und zum Teil schlecht gespielt sind.

Beispiel K-Pax:

Wenig eigenständige Fantasy-Story, die durch ausgezeichnete Darsteller und die faszinierende Fotografie stärker zu fesseln versteht, als es die erzählte Geschichte eigentlich verdient.“

Das heißt, die Story ist eigentlich recht banal, aber Schauspieler und Inszenierung sind hervorragend und machen die Faszination des Films aus.

Beispiel Alien (Teil 1):

Eine stilistisch brillante Variation des Science-Fiction-Motivs der Bedrohung durch ein außerirdisches Lebewesen, die vor allem durch ihre perfekte Spannungsdramaturgie und durch die außerirdischen Alptraumwelten nach Entwürfen des Malers H. R. Giger überzeugt.

Durchweg positiv!

Es muss sich schon um filmische Meisterwerke handeln. 

Beispiele:

1) Shining 

2) Beeing John Malkowich 

3) Herr der Ringe (bzgl. Teil 3 geradezu hymnisch) 

4) American Beauty

 5) Mulholland Drive 

6) Sin City

Kritik und gute Filme gehen meistens nicht zusammen. Viele Kritiker halten sich an die Auszeichnungen, die ein Film bekommen hat. Bei Oskarverleihungen fallen die Actionfilme meistens hinten runter. Natürlich gibt es auch gute Kritiken beim Filmlexikon, die man aber nicht immer teilen muss. Beispiele: The artist oder Schindlers Liste. Wenn du einen Kritiker suchst, der nicht so abgehoben oder realitätsfremd kritisiert, kann ich dir Hans Ulrich Pönack empfehlen. Ansonsten gilt das Wort "über Geschmack lässt sich nicht Streiten" also guck was dich glücklich macht.

Wie soll man auch eine magere Idee, die zum hundertsten Mal aufgegossen wird, positiv bewerten. Um bei Actionfilmen zu bleiben: Man nehme ein fadenscheiniges Motiv um möglichst viel kaputt zu machen oder möglichst viele Kampfszenen unterzubringen. Die Dialoge sind dann in 99% der Fälle so dünn wie die Handlung, Charaktere sind flach und stereotyp.

Für den Popcorn-Kino-Konsumenten mag das reichen. Wer Filme mit Bedacht sieht ohne das Hirn abzuschalten, wird davon aber nicht befriedigt. Nicht, dass es manchmal nicht schön anzusehen ist - doch, doch - aber Filme können mehr bieten.

Es lebe die Vielfalt ;-)

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Lebe ich in einer Phantasiewelt?

Hi :) Also ich habe ich das Gefühl nicht "normal" zu sein. Wie viele Kinder bin ich mit den Harry Potter Büchern groß geworden und habe mir mit Harry Potter lesen und Englisch selbst beigebracht, dementsprechend haben diese Bücher bereits im Kindergarten einen großen Teil meines Lebens eingenommen. Alle Sachen wie die erste Liebe etc waren auf diese Bücher bezogen (erst war ich in Harry verliebt dann in Draco). Ich lese die Bücher immer wieder kann die Filme mitsprechen und hab auch ziemlich viel Geld in fanartikel investiert. Ich sehe die Charaktere aus den Büchern sogar wie eine Art Freunde. Auch wenn ich im fernsehen zum Beispiel den trailer eines Harry Potter Films sehe werde ich voll emotional etc. Diese Emotionalität die ich für diese fiktionale Phantasiewelt habe, habe ich allerdings nicht im real life, da bin ich völlig kalt und meine echten Freunde sind mir egal, teilweise spiele ich Leute gegeneinander aus.. ich habe bedenken, dass ich eine Soziopathin oder schizophren bin. Kann ich diese Leidenschaft die ich für das Harry Potter Universum habe auf die echte Welt "übertragen" ohne die Harry Potter Welt zu "verlieren"? :/

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Suchen amerikanischen Film (70er), der nur aus einer Verfolgungsjagd besteht (gelber Mustang Ii)

Suche den Titel eines rasanten und witzigen Films aus den 70er Jahren, in dem es eigentlich nur um eine Verfogsgungsjagd geht. In dem gesamten Filme werden irgendwelche Darsteller in einem gelbenI/orangen (gestohlenen?) Ford Mustang (zweite Baureihe) verfolgt,. gejagt ..

Kann mich erinnern, das der Film unheimlich witzig und spassig war, am Schluss des Film kommen die "Helden" mit ihrem arg ramponierten Mustang an eine Waschanlage (Tankstelle?) und können ihren Verfolgen entkommen, weill sie dort einen ebenso gelben, anderen Mustang stehlen, der aber völlig "neuwertig" ist,..und auch "besser" fährt, als ihr "Wrack", ..etc.

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Warum gibt es so wenig gute Kampfsport-Filme?

Hallo,

die einzigen guten Kampfsport-Filme, die ich kenne, wurden zwischen Mitte und Ende der 80er gedreht. (Wenn wir den unerreichten Klassiker "Rocky" hier mal außen vor lassen)

Insgesamt kenne ich genau nur 5 Filme, die mMn zumindest das Prädikat "sehenswert" verdienen, die da wären...

...Karate Tiger (nur der erste Teil)

...Karate Kid 1-3

...Bloodsport (nur der erste Teil)

Für echte Fans sind vielleicht noch die Bruce Lee-Filme zu nennen, wobei ich selber die Filme auch eher als mittelmäßig ansehe.

Wie ist das zu erklären, dass das Angebot an Top-Filmen dieser Kategorie so mager ist?

Interessieren sich so wenige der richtig guten Filmemacher für dieses Genre oder wagen sie sich einfach nicht daran?

Ist dieses Genre etwa schon derart ausgeschlachtet?

Und wieso fällt es vielen Filmemachern, die Martial-Arts-Filme drehen, so schwer, um eine Thematik mit diesem Unterhaltungspotential eine wirklich fesselnde und spannende Atmosphäre und Handlung aufzubauen?

Gibt es auch so wenig echte Schauspieler-Typen, die sich für solche Filme begeistern können?

Am schlimmsten finde ich ja noch solche Kampfsport-Filmversuche, die noch mit irgend einer völlig unpassenden Pseudo-Komik untermalt sind.

Auch habe ich über den Film "Bloodsport" gelesen, dass der Hauptdarsteller Jean Claude van Damme nach den Dreharbeiten aktiv am Neu-Schnitt des Films entscheidend mitgewirkt hat. Am Ende kam dann auch ein wirklich rundes und unterhaltsames Werk heraus.

Was ansonsten wohl aus dem Film "Bloodsport" womöglich geworden wäre, lässt sich an den Nachfolgern ablesen, an denen van Damme nicht mehr beteiligt war.

Was an Filmen gut ist und was schlecht ist, ist ja immer auch eine Geschmacksfrage.

Doch kann ich mir vostellen, dass viele das ähnlich sehen.

Wie sieht Euer Statement dazu aus?

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