Leitwert: Parallelschaltung

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Kann man machen, für viele ist es einfacher, über den Leitwert zu rechnen, die Formel ist nicht so kompliziert als wenn man über den Widerstandswert rechnet.

achso, nur weils über den Leitwert leichter zu berechnen ist?!

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@Stefan7791

Ja, du musst nur die Leitwerte addieren und dann den Kehrwert bilden, die Formel lautet: 1/Rges = GGes = G1+G2+...+Gn Während beim Rechnen mit Widerstandswerten lautet die Formel: Rges = 1/(1/R1+1/R2+...+1/Rn), ist schon ne Ecke komplizierter und daher fehleranfälliger.

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Das ganze hat nichts mit Reihen oder Paralleleschaltung zu tun. Den Leitwert G benötigt man, wenn man z.B. die Spannung z.B an einem Kristall zwischen 2 Punkten berechnen will, denn die Spannung U setzt sich zusammen aus der Feldstärke E in Volt pro Meter und der Länge des Leiters. U=El Die Feldstärke definiert sich aus E=Fs d.h. die Kraft, die auf ein einzelnes Elektron wirkt. Ist der Kristall an allen Stellen gleich, ist auch die Feldstärke überall gleich, ist er an irgend einen Punkt fehlerhaft steigt dort die Feldstärke automatisch an, damit alle Elektronen innerhalb diese Kristalls die selbe Geschwindigkeit haben. Hat der Kristall an einer Stelle einen kleineren Querschnitt steigt automatisch ebenfalls die Feldstärke an, die Geschwindigkeit der Elektronen an dieser Stelle steigt ebenfalls an, da sich an dieser Stelle weniger Elektronen gleichzeitig fortbewegen können. Die Amperzahl berechnet sich dann aus der Formel I=GU und da U=El ist I=GEl Den Leitwert benützt man einfach dann, wenn man in der Rechnung die Länge eines Leiters miteinbeziehen will, den Wiederstand R benützt man hingegen ganz allgemein.

alles klar, danke.

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Weil sich die Widerstände hier nicht wie bei der Serienschaltung ganz einfach addieren. Beispiel: Bei 2 parallelgeschalteten, gleichen Widerständen halbiert sich der Gesamtwiderstand. Das kann man sich auch gut mit Wasserleitungen vorstellen.

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