Langzeitbelichtung ohne graufiltwr möchte wasserfälle fotografieren?

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4 Antworten

da braucht man keinen Graufilter für. Ein Stativ ist toll, und dann "spielst" du mit den Einstellmöglichkeiten der Kamera so rum, dass du auf eine Belichtungszeit von einer halben bis einer Viertelsekunde kommst (ausprobieren, mach' gleich mehrere Aufnahmen). Um dieses hinzubekommen, muss man die Blende relativ weit zumachen, aber die eingebauten Möglichkeiten reichen dafür (fast) immer aus, ein Graufilter braucht man nicht.

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Ohne Graufilter kannst nur abblenden, also große Blendenzahl aber musst eben Beugungsunschärfe in Kauf nehmen. Eine Sekunde Belichtungszeit mags Du damit ggf hinbekommen. Wenn Du ne große Sonnenbrille findest, dann versuch halt die davor zu pappen und gegen Seitenlich abzuschirmen, ob der Weißabgleich das allerdings korrigiert, wenns keine grauen Gläser sind, bezweifel ich.

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Hi, ich hoffe die Antwort kommt noch rechtzeitig.  

Es ist durchaus möglich eine Langezeit Belichtung zu erreichen.
Ganz ohne Grau und ND - Filter.

Du brauchst :

1. Deine Kamera
2. Dein Stativ
3. (Eine Fernauslöseeinrichtung)
4. Eine Demo oder die Vollbersion von Photoshop.

Der dritte Punkt ist nicht unbedingt erforderlich.

Nun zum praktischen Teil.

Du baust deine Kamera auf suchst dir einen passenden Winkel usw...

Dann stellst du die kleinste Blende eine die dein Objektiv dir erlaubt. (ich persönlich erreiche eine Blende von f45).

Den ISO - Wert stellst du auch so klein ein wie es geht.

Danach stellst du bei deiner Kamera auch noch ein das diese im RAW - Format aufnehmen soll.

Nun drehst du die Belichtungszeit so weit hoch, bis es fast zu hell ist.

Das sollte je nach Lichtverhältnisse zwischen 0,5" bis 1,5" liegen.

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Nun etwas Mathematik.

Wenn du nun eine Belichtungszeit von 30sek. erreichen willst, die Lichtverhältnisse dir aber nur 1sek. erlauben musst du dem nach 30 Bilder á 1" Belichtungszeit aufnehmen.
Sollte es so hell sein das du auf 0,5" runter gehen musst, musst du logischer weise 60 Bilder machen.

Kleiner Tipp noch am Rande : Nutz dabei ruhig deinen Graufilter, er macht dein Bild zwar nicht viel dunkler, filtert aber die Reflektionen des Wassers, was das zusammensetzten der Bilder im Nachhinein einfacher macht.

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Wenn du alle deine Bilder gemacht hast und wieder zuhause bist. Lädst du sie in Photoshop. (Das geht unter Garantie auch mit anderen Programmen, aber ich nutze Photoshop)

Dann ziehst du dort alle deine Bilder rein und legst sie übereinander, das sollte jedoch von allein passieren.

Dann gehst du auf Suche und tippst ein -> Ausrichten und klickst es dann an.

Danach wieder bei suchen : -> Mittelwert berechnen.

Nun legt er alle Bilder übereinander und fügt sie zu einem zusammen.

Der dabei entstandene Effekt kommt nah an eine Langzeitbelichtung ran ist jedoch NICHT exakt dasselbe.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, MfG XoRaX

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Kommentar von XoRaXDesignz
15.08.2016, 04:27

Kleine Anmerkung noch, was du suchst ist ein ND - Filter.

Ein ND Filter ist an sich schwarzes Glas, welches die erlaubt (im Falle eines ND 1000 Filters) 30" lang zu belichten. Diese 30 sek sehen dann von der Helligkeit her so aus wie 1/30" ohne Filter.

Es gibt auch Variable Filter von 200-1000 und die entsprechenden Umrechnungstabellen.

Ein Graufilter, oder auch Polfilter (Achtung es ist NICHT IMMER das gleiche) macht deine Farben stärker und Filter Spieglung.

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blende sollte so sein, dass du entsprechende schärfe hast, ohne zuviel tiefenunschärfe zu bekommen. f4 halte ich bei derartigen aufnahmen als eine gute idee.

ohne einen entsprechenden nd-filter wird es aber nichts, du bekommst das licht nicht weg.

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Kommentar von rfoto
11.02.2017, 13:14

Nein eben nicht Blende 4! Wenn man keinen ND Filter hat und eine lange Belichtungszeit erreichen will, muss man abblenden (große Blendenzahl = kleine Blende). Also z.B. Blende 11 oder 16. Bei noch weiterer Abblendung verringert sich allerdings die Bildqualität durch Beugung, da muss man manchmal einen Kompromiss eingehen.

Für einen Wasserfall dürfte bereits 1 Sekunde locker reichen für den Wischeffekt. Mit etwas Zeit mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Einstellungen machen und zu Hause das beste aussuchen.

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