Lamy Füller gebraucht weiter nutzen?

 - (gebraucht, Füllfederhalter, LAMY-Füller)

3 Antworten

Ja, klar, warum nicht. Wenn er noch nicht vollkommen eingetrocknet ist...

Und welche Farbe die (Stahl-) Feder hat, das ist ja nicht relevant.

Was den Zustand angeht:

  • Mal gründlich die Feder (Das Vorderteil des Füllers mit Griffstück und Feder, natürlich ohne alte Tintenpatrone) in Wasser einlegen. Über Nacht in einem schmalen, hohen Glas mit lauwarmen (nicht heissem!) Wasser. So dass die Feder darin aufrecht steht, Spitze nach unten und komplett im Wasser ist.
  • Dann hochkant auf Küchenpapier stellen, mit der Spitze nach unten, damit das Papier die Tintenreste und das Wasser aus der Feder saugt. Das Ganze ggf. mehrfach wiederholen, bis da keine alte Tinte mehr herauskommt.

In der Schule dann wie üblich die königsblaue Tinte verwenden. ;-)

Hallo, ich verwende auch schon seit immer Lamy-Füller, weil ich der Meinung bin, dass diese die besten sind. Also kann man auf jeden Fall weiterverwenden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich verstehe deine Bedenken nicht, der Füller wird heute noch so verkauft wie vor 30 Jahren und ist als Schulfüller geeignet.

Hatte bedenken wegen der Feder wegen auf eine Person einschreiben. Ihre Lehrerin meine ich hatte so etwas angedeutet.

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@Marshall2017

Ja das stimmt wohl, besser du kaufst eine neue Feder. Den wirst du vermutlich eh erst einmal einweichen müssen, um ihn zu reinigen, dabei kannst du gleich die Feder wechseln.

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@Vollgeheim

Das mit der "Feder einschreiben" ist eine alte Geschichte, als die Federn noch ganz ander beschaffen waren als heute.

Extrem weich, flexibel und ohne Iridium-Kugel an der Spitze die sich quasi nicht abnutzt.

Das ist unsinnig.

Gehe einfach davon aus, dass Deine Tochter als Schreibanfängerin den Füller wahrscheinlich nicht so pfleglich behandeln wird und verabschiede Dich innerlivh von dem Füller.

Und was das Reinigen angeht: Wenn Du nur eine neue Feder kaufst, dann musst Du das Griffstück samt Tintenleiter trotzdem nach genauso reinigen.

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@Waldmensch70

Das ist die Z 50 Feder, die einfachste die Lamy hat, meinst du die hat schon eine Iridiumkugel? In der Produktbeschreibung wird nicht einmal erwähnt aus welchem Material die Feder ist.

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@Vollgeheim
Das ist die Z 50 Feder, die einfachste die Lamy hat, meinst du die hat schon eine Iridiumkugel?

Ja, sonst würde sich die Spitze beim Schreiben abnutzen (das war früher der Grund, warum es da noch wichtig war, dass man den Füller auf die eigene Haltung eingeschrieben hat, weil sich da das Metall durch die individuelle Handhaltung unterschiedlich abnutzte). Die Iridium-Spitze ist heute normaler Standard.

Da kann man auf den Bildern der folgenden Seite erkennen. Der Bereich vorne an der Spitze, der ein wenig "dicker" ist und rund poliert wurde:

https://www.lamy.com/de/federspitzen/

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@Waldmensch70

Vielen Dank für die Antworten und den link. Genauso sieht die Spitze an dem füller aus. Nur eben das die Feder schwarz ist. Aber Form die selbe. Was man so im Internet liest sollen Füllfederhalter besser für Kinder zum schreiben sein. Und nirgends stand etwas von wegen einschreiben. Zumindest habe ich nichts dazu gefunden.

Mit einschreiben sollte wohl wirklich veraltet sein. Zumindest bei der Art von Füller.

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@Marshall2017

Ja, ist es wirklich. :-)

Der Grund, warum Kinder immer noch mit dem Füllhalter schreiben lernen ist hier beschrieben:

 Wikipedia - Füllfederhalter - schulischer Schreiberwerb

Das Schreiben mit einer Feder zwingt den Schreibenden zu einer korrekten Grundhaltung, einer Kontrolle über die Druckkraft auf das Papier und einen sorgfältigen Umgang, um klecksenden oder stockenden Tintenfluss zu vermeiden. In den ersten Grundschuljahren ist die Verwendung von Kugelschreibern deshalb in der Regel nicht erlaubt. 
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@Waldmensch70

Ich habe mal versucht wieder mit dem Schulfüller zu schreiben, eben das gleiche Modell und Feder um das es hier geht und festgestellt, dass ich die Schreibschrift total verlernt habe.

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@Vollgeheim

:-)

Ich versuche seit Längerem wieder regelmäßig auf der Arbeit meine Notizen etc. mit Füllfederhalter zu schreiben. Da kommt man wieder rein. Aber meine "Schul-Schreibschrift" sah auch anders aus als meine heutige Schreibschrift.

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