Kurzgeschichte Die Küchenuhr von Wolfgang Borchert?

2 Antworten

  • "Das war ganz selbstverständlich, fand ich, dass sie mir nachts um halb drei in der Küche das Essen machte. Ich fand das ganz selbstverständlich. Sie tat das ja immer. Und sie hat nie mehr gesagt als: So spät wieder. Aber das sagte sie jedes Mal. Und ich dachte, das könnte nie aufhören. Es war mir so selbstverständlich. das alles war doch immer so gewesen. [...] Nur sie hier. Sie ist übrig. Und das Schönste ist ja, dass sie ausgerechnet um halb drei stehen geblieben ist. Ausgerechnet um halb drei." Dazu: Die Zeit für jemanden still / ist für jemanden stehen geblieben.
  • Er hatte ein ganz altes Gesicht, aber wie er ging, daran sah man, dass er erst zwanzig war. [...] Innerlich ist sie kaputt, das steht fest. Aber sie sieht noch aus wie immer.

Denk mal darüber nach. Es ist zu einfach zu sagen, dass es um die Nachkriegszeit oder die Begeisterung für eine Uhr geht.

Also woran ich mich noch erinnern kann:
Die Uhr ist bei einer bestimmten Zeit stehen geblieben und das ist die Zeit, wo die Bombe eingeschlagen hat. Bei dem Gedicht geht es nämlich um die Umstände während oder nach dem 2. Weltkrieg.
Der Mann ist ganz begeistert von der Uhr, weil sie das einzig "normale" in seinem
Leben ist, denn alles andere wurde ausgebombt. Er behandelt sie Uhr ja als was "ganz tolles", dabei ist es ja eigentlich nur ne Uhr! Da Zeit sich, dass der Mann eventuell psychisch sehr mitgenommen ist?

( sorry, wenn das jetzt nicht passt oder falsch ist! Ist schon lange her als ich das das letzte mal gelesen habe! )

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