Kind 13 Jahre plötzlich schlecht in der Schule

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist die Pubertät, aber das sollte keine Entschuldigung für schlechte Leistungen sein.

Führe mit Deiner Tochter ein ernstes Gespräch, in dem Du ihr aufzeigst, wie sehr sie sich mit diesem Lernverhalten ihren späteren Lebensweg vermiesen wird.

Achte mal drauf, mit wem sie so "abhängt", notfalls mußt Du auch da ansetzen. Schlechter Einfluß hat schon so manchen Ausbildungsweg nahezu unmöglich gemacht.

Mit den Lehrern würde ich auch ein Gespräch suchen, sie sehen da mehr als die Eltern sehen wollen oder können. Und sie können auch Hilfen aufzeigen, um dieses LErnverhalten abzustellen.

Viel Glück!

Danke für die "Auszeichnung".

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Ein natürlicher absturz kann mMn in der Pubertät ganz normal sein. Besonders von Grund- auf Realschule.

Wenn sie in der 5 - 7 noch gute noten hatte, nun aber plötzlich 4er oder 5er schreibt, kann das aber ein eindeutigeres zeichen sein.

Natürlich kann es aber auch sein, dass sie abgelenkt ist, weil sie z.B. von anderer seite pressure bekommt. Das kann mobbing sein, der junge rechts neben ihr oder ein schlechter einfluss von freunden, die "pardeyyy" cooler finden als lernen^^

Vllt hat sie auch einfach keine lust mehr auf schule, oder sie ist mit 13 zu jung für die 8. klasse. Es gibt Menschen, die brauchen diesbezüglich etwas länger, und normal ist es (afaik) ja auch eher, dass man mit 16 / 17 in die 10. kommt - nicht mit 15.

Ach und wenn wirklich etwas sein sollte, dann würde ich nich darauf vertrauen, dass sie dir das sagt. Mit 13 will man doch eher, dass die Mutter nich immer nervt, oder?^^

Andererseits muss nicht gleich die Welt zusammenbrechen, wenns mal nich so gut läuft. Also keine panik. Sie wird schon nich schwanger und heroinsüchtig sein ;D

Mit 13 will man doch eher, dass die Mutter nich immer nervt, oder?^^

Was man mit 13 will, ist schulisch betrachtet, erst einmal totale Nebensache. Da hat man ganz einfach die Pflicht, die Leistung zu erbringen, die man zu erbringen in der Lage ist. Das "Null-Bock-Getue" verbaut nur die Zukunft. Da sollten Eltern schon "nerven" dürfen - sie müssen dann sogar nerven.

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@turalo

genau, und wenn se net spurten, dann ruhig mal eine Kleben, wa? >.>

Lernen kann und soll spaß machen oder in Maßen erträglich sein. Mit 13 genauso wie mit 5 oder auch mit 20 noch. Zum lernen muss man motiviert werden, und man kann sich nur dann konzentrieren wenn alles andere stimmt.

Sollte sie tatsächlich verliebt sein oder probleme in der Schule haben, kannst du sie zum pauken zwingen soviel du willst. Damit reitest du sie nicht nur in große mentale Probleme, sondern erreichst obendrein sogut wie garkeine leistung.

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@Scyofficial

Du scheinst mit Ahnung nicht gesegnet zu sein.

Mit 13 sollte man erkannt haben, daß vor dem Vergnügen die Pflicht kommt.

Ich war auch 13 und habe meine Schule ernstgenommen, weil meine Eltern genau das von mir erwartet haben und erwarten konnten. Niemand kriegt eine "geklebt", aber jeder sollte sich über gewisse Regeln im Klaren sein. Du auch!

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@turalo

:o is das krass, und ich dachte leute wie du wärn ausgestorben oder mindestens 100...

Wach auf, Krieg is vorbei xD Ne sry, auf so ner basis fang ichs diskutieren garnich erst an...

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Hallo,

ich habe eine kleine Schwester die im gleichen alter ist, auch das selbe Problem. Ja, das ist definitiv die Pupertät, von einem auf den anderen Tag wurde sie extremst zickig, sobald eine Frage kam blockte sie ab, Jungs waren so ein schmerzpunkt. Und lernen wollte sie auch nicht mehr, lieber den ganzen Tag mit den Freunden zusammen rumhängen. Es ist ein Phase die auch zu Ende geht, bei dem einen dauert es länger bei dem anderen kürzer. Keine Sorgen machen, einfach nur zur Seite stehen und ihr Ratschläge erteilen wenn sie welche möchte.

VG

Mimi

Da helfen Ratschläge bei Weitem nicht aus. Die verpaßte Zeit und den verpaßten Stoff holt man nicht mehr auf.

Wenn ein Kind in der Schule durch Unachtsamkeit und Lernunwilligkeit abfällt, ist schon ein gewisser elterlicher Druck notwendig. Da reicht kein "Heiteitei" und Kuschelkurs. Da müssen glasklare Worte gesprochen werden.

Helfen muß man sicher, aber in Form davon, daß man den Lernstoff zu Hause gemeinsam anschaut und in Phasen einteilt und diese auch überwacht.

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Jeder ist in der Grundschule gut. Und in der achten Klasse kommt die Pubertät und man lernt die lustigen Seiten des Lebens kennen.

Das renkt sich schon wieder ein - aber ich würde ihr jetzt nicht so altkluge Sprüche entgegenhalten wie zb. "Für deinen späteren Lebensweg brauchst du die guten Noten und solltest keine Parties machen blablabla", weil sie das nicht verstehen kann (sie ist erst 14) und sowas auch nicht hören will.

MFG

Wir hatten das gleiche Problem mit unserem Sohn. Ich war damals so hilflos und hab mir Hilfe beim Schulpsychologen geholt.

dieser hat dann festgestellt, dass er eine Lese-Rechtschreibschwäche hat und gar nicht lesen konnte. Er hat einen IQ von 157 und hatte alle auswendig gelernt und sich so überall durchgemogelt. keiner hat was gemerkt. irgendwann war der schulstoff zu umfangreich und er konnte nicht mehr mitkommen. wir hatten dann Termine beim Lokopäden und in der Schule hat er alle Arbeiten mit Tonband geschrieben, auch Prüfungen in der 10. Klasse. Jetzt liest er ganz normal und hat es geschafft.

es muss nicht das gleiche sein, aber ich würde es testen lassen

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