Kettenhemd und Panzer

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Eine Plattenrüstung war massiver und konnte deswegen mehr aushalten. So konnten Speere leicht durch ein Kettenhemd gelangen, da die Maschen manchmal weit waren, aber viele Speere prallten an Panzern ab. Dennoch war ein Kettenhemd leichter und man war beweglicher. Bei großen Panzerungen konnte man sogar Stoff und Leder bzw. auch ein Kettenhemd noch darunter anziehen. Diese Personen waren aber so schwer, dass sie sich ohne Pferd gar nicht vortbewegen konnten.

DaS Mit dem gewicht stimmt so nicht  da auch ein normannischer Ritter im 11/12.jh. durchaus 30kg Rüstung (Kettenhemd etc .) mit sich rumtrug.

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Relativ leicht erklärt. Die Plattenpanzerung war quasi "nur" eine Weiterentwicklung der Kettenrüstung. Die Entstehung verlief so: 1. Stoff; 2. Leder (je nach Epoche); 3. Kette; 4. Plattenrüstungen Die Rüstung wurde also den immer weiter entwickelten Waffen angepasst. Ja, auch Stoff konnte Schwerthiebe und sogar Pfeile abhalten. S.g. Gambesons waren meist aus sehr robustem Leinen mit einer gepressten Wollfüllung (auch Rosshaar und ähnliches wurde verwendet), darüber kamen dann später Kettenhemden und irgendwann wurde darüber noch Plattenrüstungen gezogen, die in der Regel seeeehr teuer war und auf den jeweiligen Träger genau angepasst wurden. Getragen wurden diese Sachen halt bei Turnieren, Kriegen etc. aber nicht in Friedenszeiten, weil einfach viel zu schwer, um da "mal so" mit rum zu laufen. Auf dem Bild sind die einzelnen Lagen ungefähr zu erkennen, allerdings noch ohne Platte. Über die Originalität des Bildes sage ich aber mal nichts... Das ist Markttauglich aber nicht Originalen nachempfunden.

Gambeson, Kette und Schuppenplatte - (Geschichte, Mittelalter, Rüstung)

Super! Dankeschön!

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