Kann nicht mehr normal mit meiner Mutter reden... was soll ich tun?

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3 Antworten

Ja, absolut verständlich, daß du unter diesen fragwürdigen Bedingungen leidest, ThomasKH. Puuh, ist das 'ne Geschichte! :-(((

Gab es denn irgendeinen bestimmten Anlass, als du 13 warst? Du schreibst, daß die Veränderung der Haltung deiner Mutter dir gegenüber damals ihren Anfang nahm. Hast du irgend einen kritisierwürdigen Mist gebaut? Oder liegt die Verhaltensänderung von ihr an etwas anderem, erinnerst du dich noch halbwegs genau an diese Situation...was ist da vorgefallen?

Das ist ein wichtiges Kriterium, ein Schlüssel zur Beantwortung deiner Frage. Irgendwas Bedeutsames muß da geschehen sein, andernfalls wäre die Ursache nämlich bei deiner Mutter zu suchen/zu finden. Wenn dein Papa davon spricht, sie habe es nicht leicht und du müsstest Geduld mit ihr haben, dann zielt das bereits stark auf sie - und kann dich entlasten!

Was ist da vorgefallen? Du bist ein Einzelkind, nehme ich an. Warum ist dein Vater so selten zuhause? Ist er auf Montage? Oder ist sein Arbeitsplatz so weit von zuhause entfernt, daß er auch dort übernachtet - und nur an freien Wochenenden (oder so ähnlich) die Heimfahrt antreten kann? Ist sein Job ganz woanders?

Sprechen die beiden miteinander? Führen sie eine gute Ehe, wenn sie zusammenkommen? Oder haben sich deine Eltern auseinander gelebt...schleichend und eventuell über Jahre hinweg? Klar ist jedenfalls, daß du niemand hast, mit dem du deine Nöte besprechen- und ein Entlastung erleben kannst. Das ist fatal - es führt dazu, daß dein innerer "Belastungsberg" von Mal zu Mal noch weiter anwächst. Ein Ventil wäre da hilfreich.

Es gibt in jeder größeren Gemeinde/Stadt (so ab ca. 15 - 20.000 Einwohner) bei der Kirche (Caritas = Kathol. Kirche, Evang. Kirchengemeinde, Diakonie (auch Evang, Kirche) ein sogenanntes Zentrum für "Jugend-, Ehe-und Lebensfragen". Dort kannst du dich hinwenden, und um Beistand der dortigen Mitarbeiter (= meistens Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, aber auch Diplom-Psychologen und Diplom-Pädagogen) bitten. Das kostet allenfalls ein bisschen Geld, wenn überhaupt. So, hier mache ich mal nen Punkt. Gute Nacht, schlaf schön...du hast einen fitten & wachen Kerl ab sofort an deiner Seite^^

Ciao..jayjay22 ;)

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Kommentar von ThomasKH
08.02.2017, 08:04

Meine Eltern haben sich getrennt als zwischen 3 und 5 war... Meine Mutter hat damals immer gesagt wie schlimm die Pubertät wäre und dass kinder sich viel schlimmer benehmen in dieser Zeit. Meiner Meinung nach bin ich ja eher pflege-leicht... Mein Vater arbeitet im Irak und ist daher nur zu Weihnachten da oder ich seh ihn in meinen Sommerferien, aber er hat mir mal davon erzählt wie meine Mutter eine schlimme Kindheit hatte.

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das tut mir sehr leid.

ob  es da was gibt, was sie sehr belastet und sie das auf dich projiziert?

es gibt überall kostenlose beratungsstellen für psychische angelegenheiten, das würd ich dir raten, google mal danach und mach n termin, manchmal haben die auch terminfreie stunden. wird alles gut, sobald du da hingehst. gutes gelingen!

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Kommentar von ThomasKH
08.02.2017, 08:12

Ich wüsste jetzt spontan nicht was sie belastet...

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Es gibt Sozialarbeiter im Bereich Jugendliche/Familie, die dir helfen können. Das Leben muss nicht so schwer sein.
Alles wird gut, ganz bestimmt.

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