kann mich, als schüler, ein/e friseurmeister/in in ihrem laden ausbilden oder muss ich dazu noch eine berufsschule besuchen?

8 Antworten

Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung haben möchtest, solltest du auch die Berufsschule besuchen.

Du würdest bei der Friseurmeisterin nur für wenig Geld arbeiten und dennoch hast du dann keinen richtigen Abschluss.

Du hättest zwar Berufserfahrung, aber es könnte sein, dass du anschließend nicht das volle Gehalt, wie alle anderen bekommst.

Dafür hat die Meisterin gar keine Zeit ! Sie kann dir nur das Handwerkliche beibringen !

Die Dermatologie , das Perücken fertigen , die gesamte Sozialkunde , die Chemie ,das Fachrechnen geht nicht während der Ladenzeiten zu vermitteln .

Diese Ausbildung ist eine duale Ausbildung. Das heißt du musst einen praktischen Teil und einen Theoretischen Teil machen.

Der praktische Teil ist sozusagen im Salon beim Meister oder der Meisterin. Hier lernst du wie du am Kunden arbeitest.

Der theoretische Teil läuft über die Berufschule. Hier lernst du sowohl allgemeine Sachen, die dir im späteren Arbeitsleben weiterhelfen (Arbeitsrecht etc.) und berufsbezogene Themen.

Wenn du eine anerkannte Ausbildung haben willst, muss du vor der (Handwerks?)-kammer die Zwischenprüfung und Abschlussprüfung ablegen.

Um die Berufsschule kommst du leider nicht herum.

Ich kann dir aber sagen, dass die Berufsschule meist entspannter ist als die normale.

Eine Ausbildung -> Berufsschule. Er darf dich aber dennoch lehren und dann einstellen. Nachteilig wird es für dich, solltest du mal den Job wechseln wollen. Denn ein anderer Friseur sieht dann zwar deine Arbeitserfahrung, merkt aber, dass dir die Ausbildung fehlt.

muss ich dazu noch eine berufsschule besuchen?

Ja, musst du - zusätzlich zur praktischen Ausbildung im Friseurgeschäft.

In der Berufsschule wird ja viel Theorie gelehrt. Du hast da z. B. Fächer wie Deutsch oder Wirtschaftskunde und hast in der Berufsschule auch Zwischen- und Abschlussprüfung im theoretischen Teil.

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