Kann man "verdummen"?

15 Antworten

Ich würde den IQ und Noten nicht direkt miteinander in Verbindung setzen. Zur Notenbildung trägt schließlich nicht nur das Wissen bei,sondern auch das restliche Erscheinungsbild,auch wenn einige Lehrer das falsch einschätzen. Wer den Stoff schon kann,langweilt sich in der Schule schnell. Das merkt auch der Lehrer und setzt das oftmals fälschlicherweise mit Desinteresse gleich...was sich auch in den Noten widerspiegelt. Wenn du schlechte Noten hast,könnte das ganz einfach daran liegen,daß du in der Schule vielleicht unterfordert bist....

Noten haben mit Intelligenz nicht zu tun.

Viele Intelligente finden mit ihrer I. den "Weg der geringsten Anstrengung" durch die Schule.

Aber nimm es doch lieber als sportliche Herausforderung, es allen zu zeigen und ein richtig gutes Zeugnis zu produzieren, dass Dir später Dein Leben lang guten Eindruck verschafft.

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Gegen die sonstige Langeweile kannst Du ja nebenher bei Jugend forscht ein Projekt machen oder mit Nachhilfe Geld (gut Kohle für wenig Aufwand) scheffeln.

Anregungen zu letzterem findest Du hier: http://www.klicktipps.de/mathematik.php und auf den anderen Seiten dort.

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Oder wie wäre es mit einem Jahr im Ausland oder ein paar Sprachen zusätzlich dir reinziehen?

Oder in den Ferien mal eine abenteuerliche Tour mit Rad oder Boot? Oder mal 100 km den Rhein runterschimmen? Klamotten und Zelt in wasserdichter Tonne oder Sack mitnehmen?

Anregungen sammeln und einspeichern - Alles, nur nicht vor Fernseher oder Videospielen verblöden.

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Außerdem könntest Du Deine Intelligenz noch etwas trainieren, damit Du dann bei mensa.de Mitglied werden kannst (IQ 130, die schaffst Du noch). Das gibt richtig gute Connections.

Videospiele können den IQ auch fördern ^^

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@Micare

Das kommt aber sehr auf die Art der Spiele an!

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In unserer Gesellschaft und insbesondere bei Lehrern, Schülern und Eltern besteht das Vorurteil, hoch begabte Kinder zeigten außergewöhnlich gute Leistungen in der Schule. Für viele hoch begabte Kinder trifft dies auch durchaus zu. Eine große Anzahl dieser Kinder entspricht aber gar nicht diesem Vorurteil. Sie sind anscheinend überhaupt nicht an Kindergarten oder Schule interessiert, haben schlechte Noten und verfügen häufig kaum über soziale Kontakte.

Diese Kinder verbergen ihre besonderen Begabungen, weil sie aufgrund langer Erfahrungen Angst vor Nachteilen haben, weil sie das Gefühl haben, von Niemandem verstanden zu werden, weil sie sozialen Druck von Eltern, Verwandten, Gleichaltrigen, Erziehern und Lehrern befürchten und diesen vermeiden wollen.

Durch die fehlende Bestätigung und Anerkennung fühlen sich diese Kinder "falsch" und entwickeln nur wenig Selbstbewusstsein. Bei Mädchen ist der soziale Druck zur Anpassung aufgrund längst überholt geglaubter, aber dennoch immer existenter Rollenvorstellungen meist höher. Daher werden immer noch sehr viel weniger Mädchen als hoch begabt erkannt, obwohl eine Gleichverteilung der Intelligenz am wahrscheinlichsten ist.

Es gibt zur Zeit keine einheitliche anerkannte Definition, was Hochbegabung eigentlich ist. Allgemein - aber doch sehr unpräzise - lässt sich sagen, dass das hochbegabte Kind Gleichaltrigen auf musischem, sportlichem oder intellektuellem Gebiet weit voraus ist. Während es für musische und sportliche Begabungen in unserer Gesellschaft eine sehr hohe Akzeptanz gibt, trifft dies bei einer intellektuellen Begabung häufig nicht zu. Über die Gründe hierfür kann nur spekuliert werden.

Begabung ist lediglich ein Potential. Um dieses Potential in Leistung umsetzen zu können, ist es notwendig, dass die besondere Begabung von Eltern, Umfeld und Schule erkannt und akzeptiert wird und das Kind eine entsprechende Förderung erfährt. Erkennen und Fördern setzt aber das Wissen um Hochbegabung voraus.

Ob ein Kind hoch begabt ist, kann von seinen Eltern, von seinen Erziehern oder Lehrern, von Psychologen oder auch von Kinderärzten herausgefunden werden. Voraussetzung ist aber auch hier das Wissen um Hochbegabung und die Bereitschaft sie zu akzeptieren.

http://www.dghk.de/index.html

Jeder Mensch lässt irgendwann nach.

Es kann, aber muss nicht Verdummung sein ?

Gewisse Entwicklungen in Europa weisen in bestimmten führenden Bereichen allerdings auf Verdummung von oben herab hin.

Beispiele:

Man kann nicht sagen: " Es kann nur verteilt werden - was erarbeitet ist ! "

Gleichzeitig hat man den Staat in eine verantwortunglose Schuldenfalle bis in die nächsten Generationen gefahren ?

Hierzu gäbe es noch einige Beispiele, wie Intelligenz voll verdummt.

Denn es wird ja immer der hörende Andere für dümmer gehalten, als man selbst ist.

Oder... eine Europäische Verfassung für Unterschriften auf den Weg bringen - und erwartet wird dass diese so angenommen wird, obwohl das Gros der Bürger den Inhalt sinngemäß nicht richtig aufnehmen kann.

Die Verdummung beginnt schon vor dem Aufsetzen einer derartigen Zumutung als angebliche Verfassung.

So wird Europa in die Verdummung geführt !

Über 90% der Europäer dürfen nicht einmal darüber entscheiden, weil das nur eine Super - Intelligenz tun kann ???

Hoffentlich können wir den Iren für eine Verneinung dankbar sein... ?

Politische Verdummung hat aber wenig mit Schulnoten zu tun, oder?

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Hallo. Ich denke schon, dass man "verdummen" kann. Mit den Zensuren kennt ja glaube ich fast jeder. Man hat keine Lust zu lernen. Man könnte es, wenn man will. Aber wer will schon...:-) Und ich glaube wenn man sich irgendwann nicht weiterbildet, indem man z. B. einfach nur Tag für Tag vor dem Fernseher hängt, ich glaube dann kann man verblöden. Dann weiß man gar nicht mehr, was heutzutage noch in der Welt geschieht.

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