Soweit ich das rausfinden konnte, ist ein negativer Drogentest keine Voraussetzung für den (Neu-)Erwerb eines Führerscheins. Allerdings kann das Department of Transportation (denen die Führerscheinbehörden unterstehen) einen Drogentest anordnen,wenn man bereits wegen Drogen auffällig war (also schonmal bekifft erwischt wurde).
Das Problem ist eher ein anderes: praktisch kaum noch ein US-Bundesstaat ermöglicht es Touristen, einen US-Führerschein zu erwerben. Man muss zumindest einen Wohnsitz im betreffenden Bundesstaat haben. D.h. Citizen, Visainhaber und Greencardinhaber dürfen einen US-Führerschein dort machen, normale Touristen nicht.

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Die Greencard ist die permanente Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für die USA. D.h. damit darfst du in den USA leben und arbeiten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du an eine GC kommen kannst:
a) etwa wenn du einen Arbeitgeber in den USA findest, der dir eine sponsort. Das geht allerdings nur,wenn es für deinen Beruf keinen Amerikaner gibt, der ihn ebenfalls ausführen könnte. Das ist die sogenannte Employment based greencard.
b) wenn du nahe Verwandte in den USA hast, die selbst entweder US-Bürger oder Greencardinhaber sind. Das geht aber nur,wenn diese deine Verwandten 1.Grades sind: Ehepartner, Kinder, Eltern, Geschwister. Das ist die sogenannte family based greencard
c) Es gibt auch spezielle Greencards für Leute, die in irgendeiner Weise von Bedeutung für den amerikanischen Staat sein können. Dazu zählen speziell Leute, die sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet haben. Das können beispielsweise Spitzensportler, Künstler, Wissenschaftler usw. sein.
d) Noch eine Möglichkeit: wenn du eine größere Summe Geld in eine US-Firma investierst bzw selbst eine gründest (dabei wird je nach Zielregion von einer Summe zwischen 500000-1Mio $ erwartet), kannst du eine sogenannte EB5-Greencard bekommen.
e) Die bekannteste Methode ist die sogenannte Greencard-Lottery. Für die Teilnahme gibts ein 4wöchiges Zeitfenster im Herbst, während die Auslosung immer im darauffolgenden Mai stattfindet.Um im Gewinnfall eine solche Greencard zu erhalten, muss man nicht allzuviele Bedingungen erfüllen: man muss entweder mindestens über einen Realschulabschluss verfügen, eine Berufsausbildung haben oder in den letzten 5 Jahren mind. 2 Jahre in einem Beruf gearbeitet haben, der eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung erfordert. Hieße im Extremfall: wenn beispielsweise jemand mit Hauptschulabschluss in den letzten 5 Jahren für mindestens 2 Jahre als Koch gearbeitet hat, obwohl er nie eine Kochausbildung gemacht hat, qualifiziert er sich trotzdem für die Greencard. Zudem sollte man ein gewisses finanzielles Polster nachweisen können (ca 10-12000€).

In eine US-Kaserne kommst du aber auch mit einer Greencard nicht rein. Das ist US-Militärangehörigen und deren dort lebenden Familien vorbehalten.

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Ich habe bisher meine US-Prepaid-SIM-Karten schon in D gekauft (z.B. bei Simly). Da kann man auch ein Aktivierungsdatum wählen, so dass die etwa 20-30 Tage, für die die SIM aktiv ist, auch erst starten, wenn man tatsächlich in den USA ankommt.

Alternativ kann man auch einfach vor Ort im Walmart eine SIM-Karte kaufen. Allerdings braucht man zur Aktivierung auch Internet, was aber nicht so schlimm ist, da öffentliches WLAN (z.B. im Hotel oder im Supermarkt) weit häufiger anzutreffen ist als in Deutschland.
Auch die klassischen "Handyläden" gibts in den USA (z.B. von T-Mobile),wo man ebenfalls Prepaid-SIM kaufen kann, die dann auch gleich aktiviert sind.

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Man sagt zwar inoffiziell Großcousin dazu, offiziell ist die Bezeichnung aber Onkel 2.Grades. Kann man dieser Grafik hier (hab ich bei Wikipedia geklaut) entnehmen. Man selbst ist die 4.Person von oben in der linken Spalte (Proband) und die Kinder des Cousins sind Neffen/Nichten 2.Grades. Heißt also, dass man im Umkehrschluss für diese ein Onkel 2.Grades ist.

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Es gibt Visa für verschiedene Zwecke...etwa wenn man als Au pair arbeiten will. Für "normale" Jobs gibts zwar auch Visa (z.B. das bekannte H1B-Visum), aber das ist auch nicht so einfach zu kriegen. Das fängt schon damit an, dass man den Antrag nicht selbst stellen kann, sondern das kann nur ein amerikanischer Arbeitgeber. Der muss dazu nachweisen, dass für die ausgeschriebene Stelle kein amerikanischer Arbeitnehmer in Frage kommt, du aber schon. Und das darf man dann ebenfalls nachweisen. D.h. die das Department of Labour, welches dafür zuständig ist, will dann nachweise haben, dass man optimalerweise eine Ausbildung im betreffenden Beruf hat, besser noch einige Jahre Berufserfahrung. Ich habe dieses ganze Procedere nun schon 2x bei meiner Frau mit erlebt, es ist manchmal echt zum Haareraufen.

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Weil es dort -verglichen mit Deutschland- vergleichsweise viele Überwachungskameras gibt. Viele Highways, Plätze usw werden mit Kameras überwacht und auch im privaten Raum sind Kameras (z.B. die Ring-Haustürkameras) weit verbreitet. Und wo wieviel aufgezeichnet ist, ist auch die Wahrscheinlichkeit höher,dass auch mal ungewöhnliche Sachen aufgezeichnet werden. Aus dem gleichen Grund gibts ja beispielsweise soviele merkwürdige Unfallvideos aus Russland...weil viele Autofahrer eine Dashcam nutzen, gibts zwangsläufig auch viele Unfallclips.

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Nun, der Erhalt der Staatsbürgerschaft selbst ist das kleinere Problem, die Bedingungen daran sind nicht übermäßig hoch (im Grunde muss man nur einen Englischtest und eine Art "Wissenstest" über die USA machen). Um allerdings überhaupt erst einen Antrag auf Einbürgerung stellen zu können, muss man überhaupt erstmal 3-5 Jahre eine Greencard besitzen (die Dauer richtet sich nach dem Greencard-Typen).
Das eigentliche Problem ist, überhaupt erstmal eine Greencard zu bekommen. Im Grunde gibts nur 3 Möglichkeiten: Man nimmt an der Greencardlottery teil (die Gewinnchance ist allerdings gering), man heiratet einen Amerikaner bzw anderen Greencardinhaber (familienbasierte Greencard) oder man findet einen Arbeitgeber, der bereit wäre, einen einzustellen und die Greencard zu finanzieren. ABER: Dazu muss man nachweisen, dass kein Amerikaner den ausgeschriebenen Job machen kann oder dass man irgendwelche Fähigkeiten hat, die für den amerikanischen Staat auf kulturelle, sportlichem, wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Gebiet nützlich sein kann. Auch eine Investition von 500000-1Mio$ in eine US-Firma kann einem eine Greencard verschaffen (sogenannte EB5-Greencard).

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Über die offizielle Seite, die Stufix genannt ist, ist die Teilnahme kostenlos. Irgendwelche Agenturen, die Geld dafür verlangen, sind mit Vorsicht zu genießen. Zwar gibts mit "The American Dream" eine ziemlich renommierte seriöse Agentur, aber man sollte genau bedenken, ob man diesen "Service" wirklich braucht. Je nach gebuchtem Tarif umfasst deren Portfolio verschiedene Services...von einer einfachen Prüfung der Antragspapiere vor dem Abschicken bis hin zur Zahlung des Aktivierungsfluges.
Nicht ganz so seröse Agenturen (wahrscheinlich so eine wie die,an die du geraten bist), verlangen schon für die simple Eintragung an der Lottery Geld und wollen sich auch die Weiterbetreuung zusätzlich vergüten lassen.
Ich sag mal so: Der ganze Prozess ist zwar nicht ganz einfach,aber auch nicht SO kompliziert, dass man´s nicht auch alleine hinkriegen würde. Zumindest bei der Greencardlottery halte ich die Nutzung einer Agentur für rausgeschmissenes Geld.


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Nicht offiziell. Es gibt keine Greencardkategorie für Leute, die genügend Kohle auf der Bank haben...man kann also eine Greencard nicht mal so eben "kaufen". Allerdings gibts Greencards für Leute, die genügend Geld in den USA investieren und damit Jobs schaffen. Das kann etwa über eine eigene Firma sein oder indem man Geld in eine bestehende Firma investiert, die dann Jobs schafft. Allerdings sollte man da mind. 500000-1 Mio $ investieren. Als „Belohnung“ dürfen die dann die sogenannte EB5-Greencard beantragen.

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Es gibt kein zahlenmäßiges Mindestalter, zumindest steht nichts davon in den Teilnahmebedingungen für die Greencardlottery. ABER: um eine Greencard auf diesem Weg bekommen zu können, muss man mindestens einen Realschulabschluß in der Tasche haben. Und da man den üblicherweise erst mit etwa 17 Jahren erlangt, kann man dieses Alter auch als eine Art "Mindestalter" ansehen. Es gibt noch andere Möglichkeiten, wie man sich für die Teilnahme qualifiziert, aber wenn man die erfüllt, ist man sowieso meist schon volljährig.

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Ja, du kannst dann trotzdem schon teilnehmen...allerdings solltest du dein Studium innerhalb der Frist fertig haben, die dir die US-Behörden geben, um im Gewinnfall in die USA umzuziehen. Um mal die "Timeline" grob (!) zu umreißen, die du bei der Greencardlottery im Gewinnfall hast:

Oktober 2021: Eintragung für die Teilnahme an der Greencard-Lottery
Mai 2022: Auslosung, anschließend Einreichen des Antrags
ca. November/Dezember 2022: Medical (medizinische Untersuchung)
ca. Dezember/Januar 2022: Interview im Konsulat Frankfurt
Wenn du nach dem Interview die Gewinnzusage bekommen hast, hast du ab dem Datum des Medicals (!) 6 Monate Zeit, um deine sogenannte Aktivierungsreise in die USA zu machen. Wenn du also beispielsweise am 2.Dezember 2022 dein Medical hast, musst du bis zum 2.Juni 2023 in die USA eingereist sein, um dort deine Greencard zu "aktivieren". Du kannst dann aber gleich wieder ausreisen, musst also nicht gleich da bleiben.
Offiziell solltest du deinen Wohnsitz dann innerhalb eines Jahres nach der Aktivierung in die USA verlegt haben (d.h. bis Juni 2024). Wenn du einen guten Grund hast, wieso sich deine Einwanderung noch verzögert, kannst du diese Frist auf Antrag auf bis zu 2 Jahre verlängern (als bis etwa Juni 2025). Ich denke, ein noch laufendes Studium dürfte ein ausreichender Grund sein.

Heißt also zusammengefasst, dass man schon zeitlich etwas planen sollte, wann man an der Greencardlottery teilnimmt, um sicherzustellen, dass man sie für den Fall eines Gewinnes beim 1.Versuch tatsächlich nutzen kann. Wer also beispielsweise ein Facharztstudium (dauert üblicherweise 6 Jahre) machen will, sollte besser nicht schon direkt nach Studienbeginn an der Greencardlottery teilnehmen.

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Es gibt zwar viele verschiedene Greencard-Kategorien, aber nur in ganz wenigen kann man selbst wirklich eine Greencard beantragen...in den meisten Fällen muss das z.B. ein Arbeitgeber, ein naher Verwandter usw. tun. Wenn du eine Ausbildung dort machen willst, gibts dafür spezielle Visa, eine spezielle "Ausbildungs-Greencard" gibts nicht.
Es gibt m.E. nur 2 Möglichkeiten, wie du in deiner derzeitigen Lage eine "richtige" Greencard bekommen könntest: Such dir ´ne nette Amerikanerin zum Heiraten, dann könnt ihr eine sogenannte familienbasierte Greencard beantragen. Oder nimm an der Greencardlottery teil...sofern du mindestens einen Realschulabschluß hast, spielt die momentan noch nicht vorhandene Ausbildung keine Rolle. Allerdings sind beide Varianten nichts, was man mal von heute auf morgen hinkriegt, auch das erfordert seine Zeit.

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Der einfachste Weg wäre die Greencardlottery, dabei reicht ein Realschulabschluß als Mindestvoraussetzung. Alternativ: Such dir 'ne nette Amerikanerin und heirate sie, dann kannst du eine sogenannte familienbasierte Greencard beantragen.

Bei einem Arbeitsvisum sehe ich in deinem Beruf pechschwarz, denn das kann nur ein US-Arbeitgeber für dich beantragen, nicht du selbst. Das kostet ihn nicht nur jede Menge Geld, sondern er muss auch noch nachweisen, dass es für den ausgeschriebenen Job keinen adäquaten Amerikaner gibt und er daher dich als perfekten Kandidaten ins Land holen muss. Als "Wachmann" (soll nicht abwertend gemeint sein) dürfte dieser Nachweis verdammt schwer fallen. Wenn du also tatsächlich in die USA auswandern willst, solltest du eine Ausbildung in einem "Mangelberuf" machen. Etwa im medizinischen Sektor, da dort ein vergleichbarer Personalmangel herrscht wie in Deutschland.

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Steht die Sache mit dem Buch in deinem Führungszeugnis ? Wenn ja, wirds schwer. Übrigens:woraus war das Buch,wenn es fallend (!) durch eine Windschutzscheibe geflogen ist...Kryptonit ? ;-)
Aber zurück zum Thema: Die Bedingungen, um in die USA einwandern zu dürfen, sind ansich nicht übermäßig hoch, aber je bessere Vorbildung man hat, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man dort einen erfolgreichen Einstieg schafft. Offiziell reicht zwar ein Realschulabschluß, aber es ist dringend ratsam, dass man auch eine Berufsausbildung in der Tasche hat. Optimalerweise in einem Beruf, der in den USA gefragt ist. Noch besser ist es, wenn man auch noch einige Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel hat, da sich deutsche und amerikanische Berufsausbildungen oft nur sehr schwer vergleichen lassen und die US-Behörden im Zweifelsfall immer die amerikanischen Zustände als Maßstab ansehen. Meine Frau lebt bereits seit 2015 in den USA, ich hab dieses ganze Trara diesbezüglich nun schon 3x miterlebt, da sich die deutsche Ausbildung in ihrem Beruf deutlich von der in den USA unterscheidet.

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Meine Frau hat eine deutsche Handwerksausbildung und lebt in den USA,erst mit einem Arbeitsvisum, aktuell läuft der Greencarprozess...ich war also quasi hautnah dabei und habe mitgekriegt, was da alles gefordert wurde.
Damit du überhaupt ein Visum oder eine Greencard über deinen Job bekommen kannst, musst du erstmal eine Firma finden, die dich einstellen würde, d.h. die entsprechenden Anträge kannst du nicht selbst stellen,sondern das kann nur dein potenzieller Arbeitgeber. Der muss nachweisen, dass es keinen adäquaten amerikanischen Arbeitnehmer für den Job gibt, was zur Folge hat, dass Leute mit "Allerweltsberufen" es ziemlich schwer haben Mit anderen Worten: Je seltener dein Beruf ist, umso höher die Wahrscheinlichkeit,dass es keinen adäquaten Amerikaner auf dem Markt gibt und man selbst ein Visum/Greencard bekommt.
Und leider gehört dein Beruf als Heizungs-/Sanitärinstallateur (Hallo Herr Kollege! ;-)) leider zu den Berufen, die ich oben als "Allerweltsberuf" bezeichnet habe. Es dürfte also fast ausgeschlossen sein, dass du damit ein Visum/Greencard über einen Job kriegst. Wenn du noch ´ne Ausbildung im KFZ-Bereich machst, ändert sich daran übrigens nichts, die Amis haben selbst genug Leute, die das können.
Im Grunde genommen hast du nur 3 alternative Möglichkeiten:

a) mach eine weitere Ausbildung in einem Beruf, der in den USA gesucht wird wie warme Semmeln (für den Pflegebereich beispielsweise gibt sogar Sonderkontingente für Visa).
b) Mach bei der Greencardlottery mit (da gelten niedrigere Bedingungen)
c) lach dir ne nette Amerikanerin an und heirate sie,dann kannst du über die Ehe eine Greencard bekommen.

Ob du mit dem Einkommen da drüben überleben kannst, kommt ganz auf die Gegend an. Metropolregionen wie Los Angeles oder New York sind prinzipiell ein teures Pflaster, man sollte also bereit sein, auch eine Gegend zu akzeptieren, wo nicht unbedingt "der Bär steppt". Alternativ sollte man bereit sein, zur Arbeit zu pendeln, also im Umland und nicht in der Innenstadt zu wohnen.



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In 4h C++ lernen ? Vergiss es. Diese "Youtube-Crashkurse" dienen einzig dem Zweck, Interesse daran zu wecken, weiterzulernen. Sie bringen dir maximal die absoluten Basics bei und sollen dir das ein oder andere Erfolgserlebnis verschaffen, damit du dran bleibst und weitermachst. Man könnte sie also in gewisser Weise als "Anfixen" bezeichnen. Zu erwarten, dass man nach so einem 4h-Kurs schon professionell programmieren kann, ist etwa so, als würde man erwarten, dass man nach der ersten Fahrstunde direkt in einem Formel1-Auto fahren kann.

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Vocational School ? Das war wahrscheinlich ein Fehler. Es gibt etliche Auswandererforen und in jedem wird jedes Jahr diskutiert, welchen Schulabschluß man angeben sollte, wenn man hier in D nach der Realschule/dem Abitur eine Berufsausbildung gemacht und folglich eine Berufsschule besucht hat. Sprich: man geht dann unwillkürlich davon aus, dass in dem Fall die Berufsschule (=Vocational School) die richtige Wahl im Teilnahmeformular ist.
Nur: in den Teilnahmebedingungen steht auch, dass ein Vocational School-Abschluss nicht für den Erwerb einer Greencard qualifiziert. Das klingt erstmal widersinnig, dass ein Realschulabschluss reichen soll, ein Berufsschulabschluss aber nicht. Das liegt am amerikanischen Schulsystem,wo man eine Vocational School auch ohne Highschool-Abschluß besuchen kann. Aus diesem Grund wird empfohlen, im betreffenden Feld bei der GC-Lottery nur "Highschool-äquivalent" anzukreuzen, womit definitiv Realschulabschluss bzw. Abitur gemeint sind. Nicht von der Angabe mit der 12-jährigen Schulzeit verunsichern lassen, der Realschulabschluss reicht definitiv auch.
Leider machen die USA ein Geheimnis drum, wie die Gewinner der Lottery gezogen werden,d.h. ob schon im Vorfeld Teilnehmer rausgefiltert werden (z.B. eben Leute, die nur "Vocational School" angegeben haben). Von daher ist man gut bedient, wenn man ggf. erstmal kleine Brötchen backt und nur das angibt, was man in jedem Fall erfüllt.

Zur Lottery selbst: Die Lottery soll sicherstellen, dass es ein gleichmäßiges Mischungsverhältnis zwischen allen Einwanderern gibt. D.h. wenn aus einem Land besonders viele Leute auf andere Art und Weise in die USA einwandern (z.B. über Arbeitsvisa), dann werden diesem Land bei der Lottery weniger Gewinne zugelost oder sie dürften gar nicht erst mitmachen (z.B. Indien, Mexico oder China).
Die Gewinnwahrscheinlichkeit für Teilnehmer aus Deutschland ist seit einigen Jahren rapide gesunken, gerade mal eine niedrige bis mittlere 3stellige Teilnehmerzahl gewinnt noch...bei etwa 100000 Teilnehmern aus D jährlich. Da kannst du dir ausrechnen, dass die Gewinnchancen relativ gering sind.

Während die Gewinnerzahlen von den USA selbst veröffentlicht werden, stammt die Angabe der Teilnehmerzahlen aus jedem Land nur aus statistischen Erhebungen von der recht bekannten Agentur "The American Dream". Im Grunde ist das reine Mathematik: Die Agentur weiß aus den offiziellen Angaben, wieviele Leute aus D gewonnen haben. Sie wissen aus ihren eigenen Daten, wieviele Leute über diese Agentur teilgenommen und wieviele Leute gewonnen haben,d.h. sie kennen also ihr Gewinnerverhältnis. Und damit lässt sich über eine Dreisatzrechnung die ungefähre Teilnehmerzahl aus D insgesamt ermitteln.

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