Kann man einen Apfelbaum noch retten, der zur Haelfte schon tote Aeste zeigt?

7 Antworten

Bei einen , wie du schreibst, über 70 jährigen Baum würde ich auf jeden Fall einen kräftigen Rückschnitt machen (lassen.) So per Ferndiagnose ohne weitere Angaben zu sagen, ob er dann noch ein paar Jahre leben wird oder länger, kann ich nicht. Aber mehr oder weniger stark wieder austreiben wird er, wenn er bis ins Gesunde zurück geschnitten wird. Einige Zeit Freunde an deinen gewohnten Baum m kannst du auf jeden Fall noch naben. Beim Wundverschluss mit Baumwachs geht es darum, dass man verhindern will, dass sich an dieser Stelle eine Fäule über viele Jahre entwickelt. Hängt von der Größe der Wunden ab, oder ob man es bei einem ganz alten Baum überhaupt für nötig hält. Alte Bäume, gerade auch mit Höhlen drin, sind ökologisch auch viel wertvoller als es ein Nachtgepflanzter am Anfang sein kann.

Naja, der Baum ist sicherlich nicht mehr weit weg von seinem Lebensende, der Stoffwechsel ist teilweise gestört. Ich würde ihn ausgraben und einem neuen Bäumchen die Chance geben. Auf meiner Streuobstwiese ist es normal, dass wenn Apfelbäume über 60 Jahre alt sind, bei Sturm Äste verlieren und allmählich morsch werden. Ich mache jährlichen Erhaltungsschnitt und sehe somit den Zustand meiner Bäume aus der Nähe, wenn es mir für den Baumschnitt zu gefährlich wird, entferne ich den Baum und setze einen jungen Hochstamm-Apfelbaum.

du kannst es probieren. ich denke im märz april(bevor es warm wird und die säfte fliessen), schneidest du ihm die kaputten äste ab. dann musst du die stellen versiegeln mit einem wachs oder so ich kenne das genau material nicht, um bakterien fernzu halten.

dann beobachtest du ob neues spriest. dann wäre es geschaft

wie dick sind denn die toten äste also der dickste teil davon

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