Kann man den kategorischen Imperativ Mit "was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu" erklären?

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7 Antworten

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Hallo Katifram

Otto Walkes hat da einen viel besseren Satz zu gebracht.

Wenn du nicht willst was man dir will das willst auch keinem was willstn Du?

Das hat mit Imperativ nicht das geringste zu tun.

Kriminalität abschwächen ist genauso strafbar wie die Anwendung.

Imperativ hat lediglich mit Christentum zu tun.

Wer sich auf Imperativ beruft begründet lediglich seine Vorgehensweise.

Das bedeutet:Wer nichts hat hat nichts.

Der Rest geht mal unter.Sowohl für als auch gegen.

Gruß Ralf

ja kann man :-)

Kants Formulierung war ja: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Also im Prinzip sollst du so handeln, wie du wollen würdest, dass jeder handelt. noch weiter runter gebrochen heißt es genau das was du formuliert hast :-)

p.s.: übrigens auch schön für Beziehungen als Grundlage.

Nur teilweise.

"Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu" ist negativ formuliert.

Die Goldene Regel ist positiv formuliert (und kann als umfassender aufgefasst werden):  "Tu für deine Mitmenschen das, was du willst, das sie für dich tun" oder "Behandle deine Mitmenschen so, wie du von ihnen behandelt werden willst".

Das kann man aber noch präziser formulieren. Und so ist der kategorische Imperativ das, was herauskommt, wenn ein deutscher Philosoph versucht, die Goldene Regel auszudrücken.

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