Kann ein (idealer) Faradayscher Käfig vor Gammastrahlung schützen?

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2 Antworten

Für einen idealen Faradayschen Käfig bräuchte man ein ideales Metall. Um auch Gammastrahlen abschirmen zu können, dürfte es nicht aus Atomen bestehen. Die atomare Struktur der realen Materie setzt dem Käfigbau eine Grenze. Wenn nämlich die Wellenlänge deutlich kürzer ist als der Abstand der Gitterstäbe, dann läßt der Käfig die Wellen durch. Das Kristallgitter, in dem die Atomrümpfe in Metallen angeordnet sind, haben Gitterparameter von etwa 1/3 bis 1/2 Nanometer. Wellen, die deutlich kurzwelliger sind, also Röntgen- und Gammastrahlung, läßt das Metall durch. Nicht völlig ungehindert, aber doch tief genug, um metallene Maschinenteile und Schweißnähte damit durchleuchten und auf Fehler untersuchen zu können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Durchstrahlungspr%C3%BCfung

http://www.zfp-muenchen.de/werkstoffpruefung/gammagraphie/

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"nicht so recht glauben, dass ein Faradayscher Käfig vor jeder elektromagnetischen Strahlung schützt..."

Wo kommt diese Aussage denn her??

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Kommentar von NicAG7
26.10.2016, 14:13

So haben wir es in der Schule notiert. Aber ich halte das für eine Vereinfachung für niedrige Energien...

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Kommentar von Dave0000
26.10.2016, 14:16

Also die Wiki Definition ist da etwas anders
Aber um es schnell nachzuvollziehen:
Ein Kompass funktioniert doch auch im Auto

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Kommentar von Dave0000
26.10.2016, 14:37

@rumar

Die Nadel reagiert aufs Magnetfeld
Ob nun störende teile da sind oder nicht
Das ist worauf ich hinauswollte
Und damit ist die Frage doch beantwortet

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