Kann der Arbeitgeber einer Schwangeren einen anderen Arbeitsplatz zuweisen, wenn diese ein Beschäftigungsverbot vom Arzt hat?

6 Antworten

Ein Beschäftigungsverbot vom Arzt gibt es dann, wenn eine Weiterbeschäftigung eine Gefahr für dich und das Ungeborene darstellen. 

Was du da gelesen ist hast, ist das Mutterschutzgesetz. Daran muss sich der AG halten (wichtige Voraussetzung: er muss von der Schwangerschaft wissen). Er muss dir also eine Schwangerengerechte Arbeit zuteilen. Kann er das, arbeitest du eben bis zum Mutterschutz weiter. 

Kann er dir keinen für dich geeigneten Arbeitsplatz zuweisen, muss er dir ein Beschäftigungsverbot ausstellen. 

Wie das hier schon erwähnt wurde, BV und Schonplatz passen nicht zusammen. Entweder einer oder das andere.  Und ja, wenn dir alternativ Arbeit angeboten wird (z.b.Büro) dann musst du die Stelle annehmen. 

Wenn du ein BV bekommst und daraufhin dein Arbeitgeber dir einen Bürojob zuweist musst du diesen annehmen da dies sonst als Arbeitsverweigerung gilt und dies zum Ende des Dienstverhältnisses führen kann.

was hat denn das BV mit dem Schonplatz zu tun,das sind2 paar Schuhe

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BV bekommst du in der Regel nicht, wenn es einen schonplatz gibt. 

Wenn dein Arbeitgeber dir einen Schonplatz anbieten kann bist du verpflichtet den anzunehmen und bekommst gar kein Beschäftigungsverbot.

Allerdings muss es sich schon um einen Arbeitsplatz direkt vor Ort und nicht irgendwo in Deutschland handeln! Also dir wird kein Arbeitsplatz Kilometer weit entfernt angeboten... Das funktioniert doch gar nicht.

Wenn es vor Ort von da wo du jetzt arbeitest keinen Ersatzplatz gibt, bekommst du das BV.

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