Schwangerschaft im FSJ?

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6 Antworten

Für dich gilt im FSJ das Mutterschutzgesetz wie für alle anderen Arbeitnehmerinnen auch.

Die Kündigung ist verboten (§ 9 MuSchG), das FSJ läuft allerdings nur bis zu seinem vorgesehenen Ende. Das Beschäftigungsverbot erstreckt sich von sechs Wochen vor bis 8 Wochen nach der Geburt, es sei denn, es wird bereits vorher ein ärztliches Beschäftigungsverbot verhängt oder eines, das durch z.B. fehlenden Impfschutz bedingt ist.

In diesem Fall muss dir dein Entgelt (Taschengeld) weitergezahlt werden, auch deine Sozialversicherung bleibt bestehen. Während des eigentlichen Beschäftigungsverbots erhältst du Mutterschaftsgeld von deiner Krankenkasse in Höhe von 15 Euro täglich oder vom Bundesversicherungsamt in Höhe von max. 210 Euro. Genaueres musst du bei deiner Krankenkasse erfragen.

Wenn du noch in der Probezeit bist können sie dich ohne Grund kündigen. Für Schwangere gibt es zwar extra Regelungen aber wenn man will, bekommt man die Person aus dem Betrieb...

Normalerweise wenn nichts dagegen spricht darfst du bis zum Mutterschutz arbeiten, das hängt aber von vielen Faktoren ab. Wenn nicht wirst du einfach vorher krankgeschrieben.

Ich würde das aber durchziehen, sowas sieht total schlecht im Lebenslauf aus.

Ein Kind könnt ihr auch danach noch bekommen. Stell dir vor ihr trennt euch irgendwann oder ihm passiert mal was... Dann stehst du blöd da mit dem Kind. Bei einer Bekannten ist letztens durch einen Unfall unverhofft der Freund gestorben, sowas kann schnell gehen. Ein betrunkener Autofahrer hat ihn erwischt...

Wenn es danach geht, dass er einen Unfall haben wird bin ich auch am Arsch weil wir ein super neues Haus gebaut haben und es auf ihn läuft. Dann könnte man ja nichtsmehr im leben planen

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@Loopy1605

aber man muss s ja nicht noch weiter provozieren. Dann wäre im schlimmsten Fall das Haus weg, aber du könntest was neues aufbauen. Andersrum sitzt du dann total in der Ka**e...


Ich will jetzt noch mal meine private Meinung rein bringen: Wer selber seine Ausbildung/Studium nicht ordentlich abschließt soll sich nicht wundern, wenn aus den Kindern auch nichts wird. Denn genau das macht man ihnen vor, besonders wenn es eben ein geplantes Kind ist. Selbst wenn der Vater arbeitet!

Ich arbeite ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit, was die da schönes erzählen ist manchmal echt traurig. Die spiegeln das Verhalten dann nämlich und sehen zum großen Teil Schule und Ausbildung dann auch nicht als wichtig an, als Kind schon noch, aber in der Pubertät dann nicht mehr, lassen sich aber auch nichts sagen weil die Mutter oder der Vater es ja auch gemacht haben. Ist halt in so einer rebellischen Phase eine super Ausrede für die, dass sie sich damit zum Teil die Zukunft verbauen merken sie erst irgendwann nach ihrem Abschluss, wenn es zu spät ist. Ich hätte selber nicht gedacht, dass es sich wirklich so stark durchsetzt, wenn der eine Elternteil sogar erfolgreich arbeitet, aber ich erlebe es dort.

 

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Das Problem ist, dass das FSJ auf jeden Fall zeitlich befristet ist, egal ob Du schwanger bist oder nicht. Und irgendwann hört es auf und Du bist nicht mehr krankenversichert. Wenn Du keine Arbeit hast oder heiratest und dadurch in die Familienversicherung kommst, mußt Du Dich privat versichern und das Kind auch.

Ich bin noch Familenversichert weil ich bisher immer studiert habe und danach wieder studiere 

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Bei einem Beschäftigungsverbot wirst Du nicht gekündigt sondern darfst nicht arbeiten. Dein FSJ würde also weiter laufen ohne das Du arbeitest. Danach ist dann Ende und Du bist arbeitslos. Bist Du in der Ausbildung müsstest Du die nach der Elternzeit wieder aufnehmen können, genauso wie bei einem festen Job.

Ich meine wenn Du gegen alles geimpft bist oder Kinderkrankheiten schon hattest und somit immun bist gibt es nicht zwingend ein Beschäftigungsverbot. Da würde ich mich nochmal erkundigen. Das kann man beim Doc auch alles vorher testen. Dazu den Frauenarzt befragen bevor Du schwanger wirst. 

Ich würde Dir aber auch empfehlen erstmal eine Ausbildung abzuschließen. Ein so starker Kinderwunsch hat meist die Ursache das man mit einer Sache in seinem Leben nicht zufrieden ist oder einen bequemen Ausweg sucht. Das läuft unterbewusst. Denn mal ehrlich, wenn ihr nicht schon ü40 seid habt ihr auch noch etwas Zeit das aufzuschieben. Glaub mir es ist herrlich entspannend wenn man ein Kind bekommt und sich keine Sorgen über die Zukunft machen muss. Dann kannst Du es richtig genießen. Natürlich bekommt man alles immer irgendwie hin aber es ist auch schön wenn es nicht irgendwie klappen muss sondern man Sicherheit hat - ist auch gut für die Beziehung. 

Aber ist natürlich Deine Sache.

LG

Ich würde mit der Babyplanung warten, bis ich eine Festanstellung habe. Dann ist man auch abgesichert falls man dann plötzlich mit Kind alleine ohne Partner da stehen würde.

Das war nicht meine Frage

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@Loopy1605

Du kannst dir aber nicht aussuchen, was du hier für Antworten bekommst.

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@MaryLynn87

Natürlich kann sie sich die Antworten nicht aussuchen, aber ich denke darüber haben sie lange genug nachgedacht. Niemand setzt ohne Planung ein Baby auf die Welt, wenn man nicht plötzlich schwanger wird. Sie hat eine konkrete Frage gestellt und darauf will sie eine Antwort und keine Vorschrift wie sie ihr Leben gestalten soll.

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@06112016NJB

Und was ist so schlimm an meiner Meinung was ICH in dieser Situation machen würde?

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Du darfst meines wissens nicht gekündigt werde, aber du musst deinem AG sofort mitteilen wenn du weißt, dass du schwanger bist. Aber lies das doch im MuSchG alles nochmal nach, dann weist du welche Rechte und Pflichten.

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