Ist Schulmädchenreport ein Pornofilm oder doch ein Bildungsfilm?

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6 Antworten

Im Grunde ist "Schulmädchen Report" eine Reihe von gestellten Reportagen. Man muss sie im zeitgeschichtlichen Kontext betrachten. Die meisten Teile wurden zwischen den 60ern und 70ern gedreht, einer Zeit, in der Eltern sehr zugeknöpft und bieder mit Sexualität umgingen. Erst recht, was Aufklärung anbelangte. Die Filmreihe zeigt, welche (angeblichen) Folgen dieser verschlossene Umgang mit Sexualität nach sich zog. Jugendliche, die sich beim sexuellen Erstkontakt genauso verklemmt wie ihre Eltern überfordert auseinandersetzen mit Themen wie Defloration, Homosexualität, dem ersten Mal oder Übergriffen Volljähriger. Oder aber Sie werden diametral anders als ihre Eltern den Weg des Flittchens beschreiten. Natürlich war der erste Film ein Skandal, obwohl beispielsweise sämtliche Straßeninterviews gestellt waren. Aber die Filmreihe erreichte ihr Ziel dahingehend zu belegen, wie wichtig sexuelle Aufklärung Jugendlicher ist. Heute wirkt es natürlich zum Schmunzeln, aber damals löste es jedenfalls Debatten in der deutschen Gesellschaft aus.

Das ist ein billiger Softporno. Natürlich könnte  man auch "Bildungsfilm" sagen.

Meiner Meinung nach ist es ein Film zur Unterhaltung. Vielleicht ein Porno mit richtiger Story :D. Sind ja echte Erlebnisse die Schüler  gemacht haben.

Echte Erlebnisse die Schüler gemacht haben? Dann hatte die Machart Erfolg ;-)

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