Ist Schach wirklich so schwer wie alle sagen?

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14 Antworten

Im Prinzip ist Schach sehr einfach. Jede Figur hat seine Zugmöglichkeiten und wenn der König fällt hat man verloren.

Aber eben auch nur im Prinzip. Es geht enorm darum die Taktik des Gegners zu erkennen und seine Züge vorraus zu sagen bevor er sie tut. Da es immer wahnsinnig viele Möglichkeiten gibt wie dein Gegner ziehen kann ist es so schwer vorher zu ahnen wie er wohl ziehen wird. Und dann kann man natürlich noch miteinkalkulieren wie jeder eigene Zug die Taktik des Gegners beeinflusst, was dann wieder den eigenen nächsten Zug beeinflusst. Ich finde da wird es ziemlich offensichtlich wie schwer es ist nur ein paar Züge vorraus zu schauen und beim ziehen schon den übernächsten Zug mit einzukalkulieren.

Der König fällt nie, er wird nur matt gesetzt.

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Komplexer als die Regeln anderer Sportarten wie Fussball, Tennis oder Schafkopf (wenn man dies auch als Sport betrachtet) ist Schach auch nicht. Einfach ausrechnen: 6 Figuren grundsätzlich 6 Bewegungen (incl. Schlagregel), die man kennen muss. Plus Ausnahmen: 2 Rochaden (mit drei Bedingungen), En-Passant, Bauernumwandlung, Bauerndoppelschritt (Bedingung) - was gibt's noch? Ach ja, natürlich die Schachgebotregeln - die die höchste Priorität hat...;)

Eigenlich nicht sehr viel komplizierter als die "Ausnahme"regeln wie Abseits oder so im Fussball. Und wie im Fußball, Tennis (oder Schafkopfspielen) gehört viel Übung, Ballgefühl (entspricht vielleicht Positionsgefühl) und das Erkennen taktischer Möglichkeiten, die sehr rasch umgesetzt werden müssen (sonst ist die Gelegenheit vorbei und kassiert ein Gegentor, bzw. ist man selber (Matt)Angriffen ausgesetzt)) um gut zu werden. Da ist m.M. Fussball sogar etwas schwieriger, da man dies mit seinen Mannschaftskollegen durchziehen muss...(und mit seiner Untermittelschlauheit rechnen muss xD) - Deswegen müssen die Trainer eine gute Lunge zum Schreien haben...xDD

Der einzige Unterschied und vielleicht heutzutage ein Nachteil: Schach ist typischerweise sehr zeitintensiv... :)

Beim Schach spielen sollte man sich immer gut überlegen welche Figur man setzt. Nimmt man die falsche kann es mit der Gemütlichkeit schnell zu Ende sein :-(

Die einen sagen so und die anderen so …

Es kommt wie alle sagen nur darauf an, im richtigen Moment die richtige Figur auf dem richtigen Platz zu haben … Was kann daran so schwer sein??

50 % Talent und 50 % Fleiss …

Wenn man sich wirklich dafür interessiert, wird es immer Interessanter. Je tiefer man sich Stellungen anschaut, desto mehr Möglichkeiten entdeckt man, die beide Seiten besitzen. Das Spiel wird dabei immer fantastischer … :-))

man muss ziemlich pro sein um mit den guten spielern mit zu halten, ums zu spielen muss man sich nur die zugmöglichkeiten der figuren merken

Für mich ist es eigentlich ganz leicht, villeicht liegts auch daran, dass ich, seit ich fünf bin, Schach spiele. Ich mag es eigentlich ziemlich.

Du musst dir einige Schachzüge merken können und gewisse Taktiken drauf haben um professionell spielen zu können. Die Grundzüge sind recht simpel.

Wer will schon 'professionell' spielen? Da vergeht doch die Lust, es wird zur Plackerei wie bei anderen Berufstätigkeiten. - Es kann jeder so 'schlecht' spielen wie er will, Hauptsache, man spielt.

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Die Regeln sind recht einfach, wie schwer das Spiel wird, hängt davon ab, wie gut dein Gegner ist.

Mit Intelligenz hat das nichts zu tun. Es ist ein Gemisch aus Talent, Übung und Konzentration. Du musst wissen, was dein Gegner vorhat, und entsprechend reagiered - die Züge deines Gegners vorhersehen, Taktiken erkennen und hindern, dass seine Pläne aufgehen. Es ist deswegen so komplex weil du quasi mehrere Schritte vorraus sein musst, und das pro Figur, die bewegt werden könnte.

die Züge deines Gegners vorhersehen, Taktiken erkennen und hindern, dass seine Pläne aufgehen. Es ist deswegen so komplex weil du quasi mehrere Schritte vorraus sein musst, und das pro Figur, die bewegt werden könnte.

Aber mit Intelligenz hat das überhaupt nichts zu tun....

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@Bluekobalt

Wie gesagt: Talent, Übung und Konzentration. Ich habe einen Kumpel, der ist nicht sonderlich, naja, Intelligent halt, aber beim Schach macht ihm keiner was vor.

Bitte das nächste mal überlegen, bevor du versuchst, andere zu korrigieren.

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Die Regeln sind nicht schwer zu lernen, aber gut zu spieln ist nicht so einfach. können einfach/ gut können schwer

Nein, ich kenne Schachspieler, die sonst nicht besonders helle und trotzdem gute Spieler sind. Praxis und üben ist alles. Schach ist eher wie eine Sprache, du musst viele "Vokabeln" = Motive kennen und diese in der Partie wiedererkennen. (Viele denken fälschlicherweise, Schach sei Mathematik.) Schach ist ein Spiel des Gedächtnisses.

nun, die regeln sind einfach, aber es wird sehr schnell schwer, besonders gegen gute gegner

easy to learn - hard to master

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Fast jedes Kartenspiel ist grundsätzlich schwieriger, weil man nicht die Karten der anderen sieht. Beim Schach ist alles offen, ausser dem nächsten Zug des Gegners.

Vergiss den vielen Quatsch, der hier geschrieben wurde, vergiss die angeblichen Taktiken und Strategien, die man beherrschen müsse. Wenn man Schach als Spiel und nicht als Ernst betreibt, kann man es auf jede Weise spielen, die einem passt und beliebt. Weisst was viele gute Schachspieler machen, um dem Spielcharakter mehr Geltung zu verschaffen: sie machen Blitzspiele, wo man soviele Fehler machen muss wegen der kurzen Bedenkzeit, dass es ziemlich lustig wird.

Hallo! Nein, solange man die Regeln kennt und ein paar tricks ist es Kinderleicht. Man muss sich halt nur die Regeln einmal reinprügeln. Klug muss man nicht sein, um gut zu sein, nur taktisches Denken ist angesagt.

GRuß

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