Ist Multikulti in Deutschland gescheitert?

11 Antworten

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Multikulti bedeutet, dass sich die Kulturen mischen und nicht wie jetzt teilweise in Ghettos getrennt leben.

Es gibt in den Großstädten ganze Viertel, in denen keine Sau deutsch sprechen kann.

Seit 40 Jahren leben ausländische Gastarbeiter hier. Bekommt der Deutsche über die Kultur anderer zu wissen? Du willst suggerieren dass andere Kulturen in Ghettos leben, dass also Parallelgesellschaften entstehen. Wieso aber? Gegenseitig annähern heißt es! Ausländer sind nicht mehr wie vor 40 Jahren nur kurz da, sie wollen hier leben! Aber wenn man sie nicht einlädt und fordert, kommt wenig von alleine! Es soll mir niemand sagen, dass es nicht so ist! Ich bin Ausländer!

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@misteramore

Die Annäherung klappt bei allen bis auf eine ganz bestimmte Gruppe. Darum geht es hier.

Die anderen Einwanderer heranzuziehen, wenn sich eine ganz bestimmte Gruppe bewusst von Deutschland abwendet und weiterhin ihre Heimatfähnchen schwingen, ist nicht sonderlich clever.

Die Stadtteile voller Einwanderer, die unsere Sprache nicht können und es auch nicht einsehen, diese zu lernen, da sie ja brav unter sich bleiben können und dennoch Geld vom Staat bekommen - diese Stadtteile gibt es!

Und diese Leute stellen ein Problem dar. Nicht nur durch die fehlende Bereitschaft, irgendetwas zu tun, sondern durch den Umstand, dass die Kriminalitätsrate bei dieser ganz gewissen Gruppe erschreckend hoch ist.

Sie wollen hier nur leben, weil sie daheim nichts kriegen würden, da sie einfach nix können. Es ist völlig logisch, dass man einfach in das Land zieht, in dem man sofort Geld kriegt, als sich daheim um etwas zu bemühen. Die Transferleistungen, die sie hier bekommen, machen sie daheim zu wohlhabenden Menschen. Genau deswegen sind sie doch überhaupt hier! Und das muss man ändern.

Multikulti funktioniert bei allen anderen Leuten, nur nicht bei diesem Pack!

Wer das nicht erkennt, ist blind. Ich rede nicht von den anderen Völkern, die hier ein- und ausgehen. Diese strengen sich an, integrieren sich und unterstützen die Wirtschaft. Diese Menschen wollen sich auch integrieren. Doch eine gewisse Gruppe von Menschen braucht dieses ja gar nicht, da sie ja auch so genug Geld bekommen. Multikulti scheitert ganz alleine an diesen Leuten.

Warum sind wir also schuld, wenn die Integration bei ALLEN ANDEREN funktioniert?

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Multikulti bedeutet, dass mehrere Kulturen, also Gepflogenheiten, Sitten, Gebräuche und Religionen, die auch weiterhin von ihren Vertretern gepflegt und meist auch von verschiedenen Ethnien getragen werden, auf einem Staatsgebiet existieren. So schön die Theorie einer "bunten Gesellschaft" auch klingt, umso härter ist die Realität, die empirisch belegt, dass Gruppen - genau wie Individuen - grundsätzlich dazu neigen, sich von anderen bewusst abzugrenzen. Diese Abgrenzung geht bisweilen soweit, dass feindselige Haltungen angenommen werden. In den meisten Nationalstaaten der Erde zeigt/e sich das leider auch in kriegerischen Auseinandersetzungen. Beispiele:

  • Ehemaliges Jugoslawien
  • Ehemalige UdSSR
  • Spanien: Basken gegen Katalanen
  • Italien: Lega Norte gegen Mezzogiorno
  • Türkei: Kurden gegen Türken
  • Arabischer Raum:  Sunniten gegen Schiiten
  • Frankreich: Ur-Franzosen gegen Kolonialmigranten
  • USA: Schwarz gegen Weiß
  • Deutschland: Ost gegen West
  • Irland: Katholiken gegen Protestanten
  • usw. usf.

Jeder kann sich selbst überlegen, wie nahe er einer Person der eigenen oder fremden Kultur steht und daraus Folgen für eine am Reißbrett entworfene Multikulti-Gesellschaft ableiten.

Ein wichtiger Faktor für das Misslingen eines Mehrkulturen- und Mehrvölkerstaates ist die wirtschaftliche Gesamtlage für alle. Sind alle Gruppen oder einzelne davon wirtschaftlich benachteiligt, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu Konflikten bis hin zu Verteilungskämpfen kommt.

Falls die Menschen unterschiedlicher Kulturen jedoch ALLE bereit sind, eine neu zu schaffende gemeinsame Kultur zu errichten, so kann eine Multikultigesellschaft als Vorstufe einer Transformation zu einer tragenden Leitkultur vorübergehend existieren und daher nach mancher Ideologen Meinung sinnvoll sein.

"Multikulti" ist das künstliche Ideal einer Gesellschaftsform, das vermutlich wirtschaftliche, strategische und kulturell-religiöse, i.A. aber immer Machtmotivationen zum Hintergrund hat. Ein heterogenes, in sich entzweites Volk ohne jegliches Zusammengehörigkeitsgefühl ist leichter zu steuern und so für allerlei Machtinteressen nutzbar. Dies geht aus Studien zur rationalen Massensteuerung der Autoren Le Bon oder Macchiavelli hervor.

Starke Völker sind stets homogen aufgebaut und verfolgen in kultureller Einheit intrinsisch dieselben Ziele.

Fazit: Multikulti kann nur dann funktionieren, wenn das wirtschaftliche Fundament stabil und gerecht verteilt ist und eine gemeinsame Kultur- und Wertelandschaft aus allen vereinten Kulturen hervorgeht - sog. "Leitkultur". Alle anderen Szenarien führen zwangsläufig zu schweren Konflikten.

Der Islam ist eine dominante Religionsideologie und Diktatur, die nichts anderes zulässt als den Islam, damit ist eine Integration für die Gläubigen unmöglich bzw. tödlich.  

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