Ist ein Job bei DialogDirect wirklich gut oder ehr Ausbeutung?

8 Antworten

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Die von DialogDirect hetzen ihre Mitarbeiter durch die Städte. Ich war zwei Wochen dabei. Die Unterkünfte sind dadurch auch immer anders und gewöhnungsbedürftig. Das STÄNDIGE herumreisen hast du bei Kober nicht, da wird vielleicht ein oder zwei mal gewechselt. Ich hab da letztes Jahr 6 Wochen geabeitet und über 3.000 Euro verdient. also, hier deren Job-description http://deinferienjob.net/Kober-Ferienjob-2012.html

Ich habe einen Kollegen bei DialogDirect, der verdient gutes Geld und wurde nicht gehetzt. Von KOBER habe ich dagegen gehört, dass du immer drauf zahlst und Leuten an der Haustür immer zum Spenden drücken musst. Vor allem alte Leute sollen übern Tisch gezogen werden. Das ist so ätzend! Aber dafür arbeitet Kober auch nur für das DRK - da ist man ja nichts anderes gewöhnt. Da fließen Provisionen von 200-300% des Spendenbeitrages.

FINGER WEG von KOBER!

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Da ich keine Erfahrung mit Kober gemacht habe, kann ich darauf nicht eingehen, aber diesen Sommer war ich mit DialogDirect für die UNO-Flüchtlingshilfe unterwegs und alles im allem war es eine klasse Zeit.

Als Student habe ich nur in den Semesterferien Zeit zum Arbeiten und habe DialogDirect im Internet gefunden. Natürlich musste ich paar Wochen Zeit mitbringen, aber die habe ich in den Ferien sowieso :D. Das Rreisen durch die Städte fand ich immer toll, denn es ist geil zu sehen, wie unterschiedlich Personen auf mich reagiert haben in den verschiedenen Städten (ich war u. a. in Hannover, Bielefeld, Coburg, Bayreuth)

Du bist natürlich nicht alleine utnerwegs ;). Ich habe die Leute in meinen Teams sehr gemocht und pflege heute noch Kontakt zu zwei Personen...natürlich verspricht dir niemand, dass du neue Freunde kennen lernst, aber ich sehe das als Bonus an :D.

Zusammenfassend: war es anstrengend? - ja!!
hatte ich Spaß? - JA!!! habe ich gut Kohle gemacht? - Definitiv ja!! In 6 Wochen 3000€ machen, ist auch bei DialogDirect drin

Grüße :)

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Ich habe 3 Wochen für Dialog Direct im Hamburg gearbeitet, dabei handelte es sich um eine „Städtekampagne“ bei der man nicht in Deutschland herumreiste, sondern nur von Tag zu Tag den Standort in Hamburg wechselte. Ich war von Anfang an ziemlich skeptisch, da der Verdienst sehr utopisch klang und ich mir nicht vorstellen konnte, dass nur die Unannehmlichkeiten „abgelehnt zu werden“ und so viel am Stück zu arbeiten, der Ausgleich für so eine tolle Bezahlung sein sollten. Dennoch entschied ich mich dafür, den Ferienjob zu machen - es gab viele gute Gründe und außerdem hatte mich die Infoveranstaltung für Interessenten/Bewerber überzeugt.Allerdings stellte sich von Tag zu Tag mehr heraus, dass es ein riesiger Fehler war, den Versprechungen zu glauben. Niemand, dem ich von meinen Erlebnissen im Nachhinein erzählte, konnte fassen, wieso ich nicht abgebrochen habe: der Grund dafür waren einerseits bewusste Fehlversprechungen von Dialog Direct und falsche Erklärungen und zusätzlich ein enormer Gruppenzwang, dem ich mich erschreckender Weise mehr gebeugt hatte, als ich erwartet hätte.Nachdem ich zwei Tage probegearbeitet hatte (zwei volle Tage, natürlich unbezahlt, obwohl man schon die Schulung hinter sich hatte), sagte ich zu meinem Teamleiter, dass ich glaube, dass der Job nichts für mich sei und dass mir die Ablehnung der Passanten etwas zu nahe gehe. Mein Teamleiter und sein Kollege redeten auf mich ein, dass ich wunderbar mit der Situation umgehe, dass man sich so schnell daran gewöhne und dass ich doch bitte nicht aufgeben sollte, da ich so gut ins Team passen würde. Ich rankte den ganzen Abend mit mir und entschied mich mit unwohlen Gefühl dazu, die 3 Wochen durchzustehen (ich dachte mir, dass die Zeit sicher schnell vergeht und außerdem wollte ich so oder so in den Semesterferien einen Nebenjob ergreifen). Der Vertrag wurde mir dann erst am folgenden Tag - meinem ersten Arbeitstag - vorgelegt. Der Chef bat mich kurz ins Büro und blätterte hastig durch die Seiten, las sporadisch einige Zeilen vor und wiederholte immer wieder „dass man die ganzen Regelungen ja schon kenne und alles wie besprochen sei“. Zwei weitere „Neue“ wurden ebenfalls so schnell durch gewunken. Er gab mir den Stift und sagte mit einem dicken Grinsen, irgendetwas von „da unterzeichnen" und "Seele verkaufen“. Als ich darum bat, mir den Vertrag erst einmal in Ruhe durchzulesen, wurde mir gesagt, dass wir die Zeit nicht hätten, alle sollten zur nächsten Tour aufbrechen. Tatsächlich stand das eigene Team für den Tag schon in den Startlöchern mit all den gepackten Unterlagen und wartete. Die anderen unterschrieben sofort und ich überflog schnell ein paar Absätze, die aber wirklich so wie der Vortrag zu den Konditionen klangen. Unter Druck gesetzt und wohl etwas naiv unterschrieb ich wie alle anderen auch. Um diesen Teil aufzulösen: alle Prämienbezahlungen und das gesamte Punktesystem wurden mir und den anderen falsch erklärt, sodass ich nach den 3 vollen Wochen, ca. 550€ und nicht die mir immer wieder vorgerechneten bummligen 1.500€ verdiente. Aber nicht nur der finanzielle Aspekt ist erschreckend, sondern auch die Art und Weise, wie der Teamleiter und die Teammitglieder, die hauptberuflich als Dialoger arbeiteten, die neuen bzw. die Ferien-Dialoger unter Druck gesetzt haben. An schlechten Tagen, an denen wir bis mittags keine Mitglieder werben konnten bzw. auch keine Gespräche zustande brachten, weil die Passanten alle ablehnten und auf weitere Versuche eher aggressiv reagierten, kamen schonmal Sätze wie „Also Leute, es läuft grade nicht gut, ihr bekommt einfach nicht genug Leute zum Stand.. es ist jetzt 12:20 - ihr habt bis 13 Uhr Zeit mindestens ein Gespräch an den Stand zu holen. Wer es nicht schafft, einen Passanten zu einem Gespräch zu bekommen, muss die Viertelstunde danach die Leute auf einem Bein hüpfend ansprechen! Und los!“ Ich war fassungslos und zugleich so gestresst, dass ich gar nicht wusste, was ich machen sollte. Die anderen schnellten sofort los und bemühten sich unheimlich Passanten, zum Anhalten zu bringen und in mir baute sich eine Wut auf, aber in dem Moment traute ich mich nicht, zu sagen, dass ich bei so etwas nicht mitmache, sodass ich letztendlich zu einer ungefähr gleichaltrigen Passantin ging und meinte, dass ich sie wirklich nicht überreden will irgendwo mitzumachen, aber sie einfach bitte, kurz zum Tisch mitzugehen, damit ich ihr kurz etwas erzählen kann, weil ich sonst „Ärger" bekommen würde, weil ich bis dahin am Tag so erfolglos war. Dadurch, dass sie mir mitleidig und etwas irritiert den Gefallen machte, weiß ich bis jetzt nicht, ob ich mich in der Mönckebergstraße tatsächlich zum Affen gemacht hätte. Ein weiteres Beispiel ist vermutlich die Tatsache, dass jeder der morgens auch nur eine Minute zu spät kam, Straf-Geld in ein Glas einzahlen musste oder dass am Ende einer gewissen Frist geguckt wurde, welches Team am wenigsten Mitglieder geworben hat und dass das „Verlierer-Team“ dann in der darauflegenden Woche einmal ein Frühstück für aus eigener Tasche zahlen musste..Ich habe diese Wochen vor dem Eintritt des Mindestlohns gemacht, deswegen mögen die Konditionen mittlerweile anders sein, aber dennoch wird vermutlich ein völlig falsches Bild von der Bezahlung und den Prämienpunkten gemacht und auch der Druck unter dem man innerhalb seines Teams steht, wird sicherlich der selbe sein.

Dass die Passanten ziemlich unhöflich und die Frustration jeden Tag vorhanden war (die guten Dialoger schrieben pro Tag ca. 4/5 neue Mitglieder auf, die neuen ca. 2 und auch an ganz miesen Tagen gar keinen) sind zwar schon Gründe, die einen veranlassten könnten, den Job nicht zu machen, aber alle anderen Dinge, die ich dort erlebt habe, sind noch viel mehr Grund dafür, jedem von diesem Job abzuraten.

Ich lebe zwar nicht in Deutschland, jedoch war ich schonmal ein Dialoger in Wien. Ich kann vom Beruf nur abraten. Es hört sich zwar alles schön und gut an, das ist es aber NICHT. Such dir lieber einen "normalen" Job. Denn der Job als Dialoger ist einfach nur beschissen. Du wirst zu 99% beleidigt und oft hängt dein Gehalt von der Anzahl der Spender_innen ab. Des Weitern, musst du zu 100% einen fertigen Leitfaden auswendig lernen und sagen. Was anderes ist nicht erlaubt. Wenn du dir außerdem Freizeit, auch unter der Woche, wünscht solltest du es wirklich vergessen, denn die meiste Zeit fängst du um 9-10 Uhr an und hörst erst nach 8 Stunden auf. Obendrein musst du bei JEDEM Wetter arbeiten, es ist deinem Arbeitgeber egal wie heiß, kalt oder stürmisch es ist. Sprich dein Alltag besteht aus: aufstehen, essen, zur Arbeit fahren , arbeiten, nach Hause fahren, essen, duschen, schlafen. Jetzt mal zur Ablehnungen, du wirst täglich rund 600-700 Menschen ansprechen, jedoch nur max 3 überzeugen, da die meisten einfach nicht spenden wollen, oder "keine" Zeit haben. Schlussendlich kann ich dir wirklich nur vom Job abraten, denn er besteht größten Teils nur aus reiner Ausbeutung. Arbeite lieber Samstags an der Kasse beim Aldi oder sonst wo, denn das ist wesentlich angenehmer und preiswertiger.

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