Ist Duisburg am Rhein wirklich so schlimm wie der Ruf?

5 Antworten

Kann man so pauschal nicht sagen.

Es gibt in Duisburg auch sehr schöne Ecken, nette Lokale, einen schönen Zoo, und eine Innenstadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten.

Manche Stadtteile sind schon sehr ländlich, aber es gibt natürlich auch weniger schöne Ecken (aber in welcher Stadt gibt es die nicht?)

Dass die Stadt Duisburg aber durch den Wegfall vieler Arbeitsplätze in der Stahlindustrie Probleme mit hoher Arbeitslosigkeit und geringen Steuereinnahmen hat, ist auch kein Geheimnis.

Marxloh und Hochfeld sind schlimm. In Marxloh hat man inzwischen die ersten Häuser abgerissen. Man folgt offenbar dem Programm, dass man schon für Bruckhausen angewendet hat. Das "schlimm" bezieht sich ausdrücklich auf die Wohngegend. Wenn es darum geht, Brautkleider zu kaufen, gibt es wohl auch keinen besseren Ort als Marxloh.

Der Rest der Stadt dürfte "normal" sein.

Marxloh ist nur EIN TEIL Duisburgs. Wie in jeder Großstadt, gibt es eben auch in Duisburg soziale Brennpunkte und "schlimme" Gegenden oder Viertel. Meist ist die Gegend um den Bahnhof herum eher keine "gute" Gegend.

Ja, ist schlimm. Hamburg, Berlin, München, Hannover, Bremen und Münster sind aber auch schlimm. Alle Großstädte haben ihr Problemviertel, vorzugsweise dort, wo sich der Staat um 1970 als Wohnungsbauunternehmer versucht hat.

Es gibt in jeder größeren Stadt Ecken, in welchen man sich nachts lieber nicht aufhält. Aber Duisburg deswegen pauschal abzustempeln fände ich falsch. Es ist halt eine Arbeiterstadt, die von staatlicher Seite gerne mal vergessen wird.

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