Ist der Linkshändervorteil im Sport weg, wenn zwei Linkshänder aufeinandertreffen?

9 Antworten

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Also im tenis spiele ich lieber gegen rechtshänder...(ich bin linkshänder).

Danke für den sternn;)

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Grundsätzlich gibt es keinen Vorteil mehr, weil sich einer auf die andere Spielweise einstellen muss. Wohl aber entsteht dadurch ein Vorteil, wenn man oft gegen andere Linkshänder spielen konnte und man sich daran quasi gewöhnen konnte. So kann es durchaus vorkommen, dass auf einmal die ganze Taktik zerstört ist, wenn man auf einmal gegen einen Linkshänder (als Linkshänder) spielen muss.

Es hängt also stark davon ab, wie variabel man ist, wie gut und schnell man sich anlassen kann und wie gut man für diese Situation trainiert hat. Das ist bei Rechtshändern weniger relevant, da sie oft die Chance haben gegen Rechtshänder zu spielen, da der Großteil Linkshänder ist.

Es hat nichts mit einem Vorteil Zutun wenn zwei unterschiedliche Hände gegeneinander spielen! Es geht einfach darum , es ist unangenehmer gegen zb, einen Linkshänder wenn man Rechtshänder zu spielen und umgekehrt , weil das ganze Spielsystem sich ein bisschen ändert ..

Nur 2 Beispiele!

Du schlägst ja normalerweise gegen ein RH auf seine Rückhand auf, beim LH würde es dann auf die Vorhand gehen!

Aufschlagannahme vom LH ist anders usw usw

Das heißt für einen RH ist die ganze Spieleigenschaft eines LH anders, man muss sich umstellen ..

Deshalb ist es schwieriger wenn zwei unterschiedliche Hände aufeinander treffen!

Für einen LH ist es auch unangenehmer wenn er gegen eines gleichen trifft, weil LH gegen LH sehr selten gegeneinander kommen, sie meist gegen RH spielen!

Also nochmals zu verdeutlichen, es ist halt schwieriger bzw unangenehmer gegen eine andere Hand zu spielen, weil man seine Spieleigenschaften umstellen muss, die man gegen einer gleichen Hand gewohnt ist!!

Im Boxen zum Beispiel boxen Linksausleger ( rechte Schlaghand) nicht so gern gegen gegen Rechtsausleger ( linke Schlaghand) , allerdings, kommt das durch die Fussstellung. Boxer mit rechter Schlaghand, haben den linken Fuss vorn und umgekehrt. Wenn Rechtsausleger gegeneinander antreten( die eindeutig in der überzahl sind) gibt es keine Probleme. Aber gegen Linksauslege trampelt man sich dann auch gern auf die Füsse, woran der Linkshänder gewöhnt ist, Wenn er aber gegen einen anderen Linkshänder boxt gibt es da keine Probleme, damit wäre der Vorteil dort weg. Allerdings gibt es auch Rechtshänder, die quasi als Linkshänder boxen, z.Bsp. Markus Beyer und andersrum genau so. Profis haben nicht so grosse Mühe sich umzustellen oder anzupassen. Bei Laien gibt es da schon mehr Probleme

Es gibt keinen wirklichen Linkshändervorteil, da dieser ausschließlich in der Seltenheit besteht. Sofern 2 Linkshänder gegeneinander treffen, ist gleiches gegeben, wie wenn zwei Rechsthändige gegeneinander antreten, jedoch in gespiegelt. Ein Tennisplatz lässt sich in der Mitte sowohl vertikal als auch horizontal deckungsgleich spiegeln, somit ist das Ausgesagte bewiesen, denn ein Mensch lässt sich horizontal ebenfalls beinahe deckungsgleich spiegeln, das vertikale kann die größenbezogenen Vorteile bzw. Nachteile darlegen.

Der Vorteil eines Profitennisspielers aufgrund des Linkshändigen ist ausschließlich durch selten gegen Linkshänder spielende Rechtshänder, welche demnach selten Linkshänder zu bezwingen haben, begründbar. Sämtliches Anderes stellt objektiv betrachtet somit fortan Falsches dar.

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