Ist 47.500€ ein hohes Gehalt?

12 Antworten

Mein Geschäftsführer verdient das Vierfache, der würde lachen.
Ich als Sachbearbeiterin hab ein bisschen weniger als 47.000 jährlich.
Kommt halt auf die Qualifikation, die Branche, den Arbeitsort und die Stelle selbst an.

Für eine Näherin ist es überdurchschnittlich

Einen Systemadministrator wirst Du für das Geld kaum bekommen

Kommt halt darauf an für welchen Beruf mit welcher Erfahrung das bezahlt werden soll.

Sind 200 Euro weniger als das Durchschnittsgehalt von 2020. Das ist aber auch schon ziemlich hoch, da das durch Extrem-Großverdiener in die Höhe gerissen wird. Mit 1500 bis 2000 Netto im Monat kommt man schon ziemlich weit wenn man mit Geld umgehen kann

47.500 EUR brutto oder netto?

47.500 EUR jährlich wären auf 12 Monatsgehälter gerechnet 3.958 EUR bzw. 3.654 EUR bei 13 Monatsgehältern.

Netto wäre das extrem viel, brutto immer noch deutlich über dem Durchschnitt.

Kommt natürlich immer auch auf die Region drauf an (in München sind die Gehälter deutlich höher als in der Brandenburgischen Provinz, die Lebenskosten aber auch), auf das Unternehmen (ein großes Industrieunternehmen zahlt in der Regel besser als ein Klein(st)unternehmen) - und natürlich auf den Job selbst (Verantwortung, Arbeitszeit, ...) und Deine Qualifikationen (Studium? Meister? Fachwirt? Berufsausbildung? Fortbildungen? Spezialisierungen?), die Du zur Erfüllung dieses Jobs mitbringst.

Ein Wirtschaftsingenieur/-in mit abgeschlossenem Masterstudium beispielsweise verdient ca. 45.000 EUR als Berufseinsteiger und steigert sich dann im Laufe der Zeit auf durchschnittlich 70.000 EUR brutto im Jahr.

Als gelernter Bankkaufmann/-frau liegt das Einstiegsgehalt durchschnittlich bei 32.000 EUR und steigert sich dann auf durchschnittlich 43.000 EUR.

Eine/r Buchhändler/in startet nach der Ausbildung mit meist dutlich unter 25.000 EUR Jahresbrutto und kommt auch mit Berufserfahrung selten über die 30.000 EUR.

Rechnerisch ist es überdurchschnittlich, also nicht wenig und nicht durchschnittlich.

Stefan Bach, Steuer- und Verteilungsexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), verortet allerdings die Grenze der Mittelschicht noch weiter oben. Für ihn ist man mit 60.000 Euro netto im Jahr „Besserverdiener“.

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